sonstige (Witze)
Ein Bertler steht an der Haustür: "Ach, bitte, kann ich ein Stück Kuchen haben?" "Was, Kuchen, ein Stück Brot ist Ihnen wohl nicht gut genug?" "Doch, schon, aber ich hab heute Geburtstag."
In einem Eisenbahnabteil sitzen ein Preuße ein Bayer, sowie Frau Zachelmeier mit ihrer achtzehnjährigen, reizenden Tochter. Der Preuße knüpft bald ein Gespräch an:
Mein Onkel Ist Numismatiker."
Numismatiker? Was Ist das?"
Das Ist einer, der Münzen sammelt."
Toll, diese Fremdworte heutzutage! Früher sagte man einfach Bettler."
Es fragte der Partyspezialist:
Kennen Sie das neue Partyspiel: Fotograf?"
Nein."
Man macht das Licht aus und wartet, was sich entwickelt!"
Umzug in einer Irrenanstalt. Schwer schleppt ein Irrer an einem Schrank. Fragt ihn ein Wärter:
Wo ist denn Erich? Er sollte dir doch helfen." Keucht der Irre:
Tut er ja auch. Er sitzt im Kleiderschrank und hält die Kleiderbügel."
Funkt ein amerikanischer Astronaut zur Bodenstation:
Ein UFO fliegt seit geraumer Zelt neben mir her und fotografiert mich ununterbrochen. Was soll Ich tun?" Funkt die Bodenstation zurück:
Lächelnl"
Astronauten landen auf einem fremden Planeten. Kaum haben sie die Landefähre verlassen, treffen sie drei fröhliche Bayern, Fragt ein Astronaut über Funk:
Wie seid denn ihr hierhergekommen?" Da schwenken die drei Bayern ihre Hüte und singen lauthals: Jo, mir san mit'm Radi do!"
Endlich verabschieden sich die letzten Partygäste.
Hoffentlich haben wir Sie nicht gar zu lange aufgehalten!" sagt der letzte.
Aber nein", erwidert der Gastgeber,
um diese Zeit stehen wir sowieso immer auf!"
In einem Eisenbahnabteil sitzen ein Preuße ein Bayer, sowie Frau Zachelmeier mit ihrer achtzehnjährigen, reizenden Tochter. Der Preuße knüpft bald ein Gespräch an:
Zwei alte Bergkameraden gehen mal wieder einen Berg an. Schon in aller Frühe sind sie aufgestanden und losgestiegen. Bald haben sie auch ihr Ziel erreicht. Beim Abstieg gehen sie, um den Weg etwas zu verkürzen, über ein Gletscherfeld. Wie sie so dahingehen, hört der Anderl hinter sich auf einmal ein Geräusch und als er sich umschaut, ist der Sepp, sein Bergkamerad, spurlos verschwunden. Au weh, denkt er sich, den Sepp hats erwischt. Der ist bestimmt in a Gletscherspalten gfalln. Sofort kehrt er um. Er braucht nur einige Schritte zu tun, schon blickt er in eine gähnende Tiefe.
Sepp", brüllt er laut hinunter,
Sepp, wo bis du." Aus dunkler Tiefe hört er dumpf die Antwort:
Da bin i."
Wie weit bist denn gfalln", ruft der Anderl wieder. Kaum noch vernehmbar kommt vom Sepp die Antwort,
I weiß's net, i fall noch."
Sachen Se mal," fragt ein Berliner, der eben angekommen ist einen Einheimischen.
Is det hier der Wech zur Löwenbrauerei."
Ja freili", sagt der Münchener,
sie hörns ja schon brülln."
Wat denn, die Löwen? " "Na, na, die Preufi'n!"
Passionsspiele in Oberammergau. Ein bärtiger, noch junger langhaariger Fernsehreporter mit unüberhör-barem norddeutschen Akzent versucht, einige Einheimische, schon ältere Semester, in eine Diskussion zu verwickeln.
Sie müssen doch zugeben, daß vieles an den Spielen und auch an den Texten reformbedürftig ist, vor allem die antisemitischen Passagen? "
Mei", sagt da der eine Oberammergauer,
uns wärs auch lieber, wenns die Preußen gwesen warn, die den Herrgott ans Kreuz gschlagn habn."
Der Kare trifft den Lucki. ,,Du schaust aber grantig", sagt der Lucki.
Weils wahr is. Vor 3 Wochen is mei Onkel gstor-ben. Er hat mir 20.000 Mark vermacht", meint der Kare.
Ja und? "
Vor 14 Tag is mei Tante gstorbn, die hat mir ihr Reihenhaus vererbt," sagt der Kare.
Du hast aber a Glück. Do brauchst doch net so grantig schaun", sagt der Lucki.
Dös meinst du," schimpft der Kare,
in dieser Woch' rührt sich aber überhaupt nix."
Zwei alte betagte Freunde, der Anderl und der Hias, treffen sich. Nichts geht mehr so recht.
Wohin gehst denn heit abend? "
I geh heut zu unsern Klassentreffen", sagt der sechsundachtzigjährige Ander].
Wos du net sagst? Zu an Klassentreffen? Ja wer kimmt denn da no hin? "
I auf jeden Fall", sagt der alte Anderl.
Und wer kimmt no außer dir? "
Wer ma schon sehn - seit vier Jahrn war i der Oanzige!"
Dem Herrn Obermaier wird vom Arzt eine Kur verordnet. Am Kurort angekommen, findet er auch bald Anschluß bei anderen Kurbedürftigen, und es gefällt ihm ganz gut. Beim Essen sitzt an seinem Tisch ein ruhiger, gepflegt wirkender Franzose. Dieser hat die Angewohnheit, jedesmal, bevor er mit dem Essen beginnt, aufzustehen und zu seinem Gegenüber, Herrn Obermaier, zu sagen:
Bon appe- tit". Der Herr Obermaier ist der Meinung, daß sich der höfliche Franzose vorstellt und erwidert:
Obermaier". Das Spiel wiederholt sich. In der Frühe, mittags, abends.
Bon appetit".
Obermaier." Langsam beginnt sich der Herr Obermaier Gedanken zu machen weil sein Gegenüber nie aufhört sich vorzustellen. Da trifft er einen Bekannten, dem er seine Besorgnis mitteilen kann.
Stell dir vor, i hab am Tisch einen reizenden Menschen, an Franzos. Der stellt sich jedesmal vorm Essen als Bonnappetti vor. I weiß bald nimmer, was i sagn soll!" Der Freund: ,,Geh doch zua, dös darfst net weiter erzählen, dös heißt doch bon appefit, guten Appetit." Dem Herrn Obermaier fällt ein Stein vom Herzen. Gleich beim nächsten Essen möchte er mit dem frisch erworbenen Wissen glänzen und zeigen, daß auch er sich zu benehmen versteht. Betont vornehm erhebt er sich beim Essen und sagt zu seinem Gegenüber:
Bon appetit".. Dieser erhebt sich ebenfalls und sagt:
Obarmeiar.
Ein Münchner erzählt abends am Stammtisch:
Bin ich doch heut' mit der Untergrundbahn g'fahrn. Wia i einsteig', rumpele ich mit einem jungen Studenten zusammen. Der sagt zu mir: ,1 am sorry' und weil i net gewußt hab', was dös heißt, hob i ihm für alle Fälle ein paar runter g 'haut. "
Der Kare und der Lucki besuchen das Dachauer Volksfest. Am Glückshafen kaufen sich die beiden ein Los und gewinnen eine Ente. Abends zurückgekehrt, nimmt der Kare sie mit nach Hause, treuhänderisch, für den Sonntagsschmaus. Am nächsten Tag sagt der Kare. ,,I hob a Idee. Wer von uns zwoa heit Nacht den besten Traum erlebt, der soll die Entn für sich allein behalten. Wos meinst? So a Entenbratn is grad richtig für einen." Der Lucki denkt kurz nach und erklärt sich einverstanden. Am nächsten Tag treffen sich die beiden Freunde wieder. Der Lucki strahlt schon von weitem.
Einen Pfundstraum hob i ghabt. Die Entn ghört so gut wie mir. Stell dir vor, mir tramt, i bin in einer goldenen Kutschen gsessen, die direkt aufn Regnbogen in den Himmel gfahrn is." Sagt der Kare:
Der Traum ist wirklich einmalig. Aber du kannst mirs glauben oder net. I hab gsehn wia du in Himmel naufgfahrn bist. Da hab i die Entn glei aufgessn."
Der Herr Sebastian Zacherlmeier, seines Zeichens Postsekretär in einem kleinen Marktflecken, muß nach München. Er fährt mit der Bahn und nimmt seinen kleinen dreijährigen Sohn mit, den Maxi. Staunend sieht der kleine Maxi die vorbeifliegende Landschaft, mit der Zeit wird es ihm jedoch langweilig. Um die Langeweile zu vertreiben, erzählt ihm der Vater, daß er zaubern könne. Dabei öffnet er das Abteilfenster und zeigt dem Maxi, wie er angeblich seine Geldbörse hinauswirft. Geschickt läßt er dabei seine Geldbörse, für den Kleinen nicht zu bemerken, verschwinden, um sie dann, nachdem er ihr gepfiffen hat, dem staunenden Kleinen wieder vorzuweisen. Mit glänzenden Augen bewundert der Maxi das übernatürliche Wirken seines Vaters, der jedoch mit der Zeit des Spiels überdrüssig wird. Müde lehnt sich der geplagte Vater etwas zurück, um sich auszuruhen. Eh er sich versieht, nimmt da der kleine Maxi die Geldbörse, wirft sie aus dem offenen Zugfenster und fordert den Vater auf:
Komm Bappa, pfeif sie wieder zurück."
Der Maxi sitzt weinend und schluchzend auf der Haustreppe. Ein mitleidiger Passant kommt vorbei und fragt ihn teilnahmsvoll:
Warum weinst denn, Maxi? " Der Maxi, unter Tränen:
Weil sich der Vatter auf den Daumen g'haut hat."
Aber deshalb brauchst doch net so arg weinen." Der Maxi schluchzend:
Wie er sich nauf g'haut hat, hab ich zuerst auch lachen müssen."
Der Lachnerbauer will mit dem Zug in die Stadt. Als der Zug einfährt, schicken sich die Leute an einzusteigen. Nur der Lachnerbauer nicht. Er geht die Wagen entlang und blickt suchend in die Abteile, die ihm anscheinend zu voll sind.
Alles einsteigen", schreit da der Bahnhofvorstand, und hebt die Kelle. Der Lachnerbauer stellt seinen Kofferabund läßt den Zug abfahren. Dem Vorstand aber droht er finster und wütend mit dem Regenschirm.
Glaubst du vielleicht, i laß mi von dir herumkommandieren, du Rammel, du Gscherter!"
"Was denken Sie über die beiden Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl, Herr Schwatzke?" "Ich bin froh, daß nur einer gewählt werden kann!"
Schimpft der Kunde an der Supermarkt-Kasse: "Wenn Sie selbst zugeben, noch nie einen 38-Mark-Schein gesehen zu haben, wie können Sie dann behaupten, er sei falsch!?"
"Meine Großmutter versteht überhaupt keinen Spaß." "Ist sie so griesgrämig?" "Nein, so taub!"
Ruft ein Mann die Störungsstelle an: "Meine Telefonschnur ist zu lang. Würden Sie so nett sein und ein wenig an Ihrem Ende ziehen
"
"Sie können heute das Gemälde zum halben Katalogpreis kaufen", sagt der Händler, "In Ordnung", sagt der Kunde, "was kostet der Katalog?"
Der alte Lord zum Butler: "James, es wird Herbst. Meine Frau haßt kalte Füße. Nehmen Sie heute mal eine Wärmflasche mit ins Bett."
Der Besuch geht und geht nicht. Endlich verabschieden sich die Gäste mit den Worten: "Hoffentlich haben wir Sie nicht über Gebühr aufgehalten." "Keineswegs, um diese Zeit stehen wir ohnehin immer auf."
"Leihst du mir mal 'nen Hunderter?" "Welche Garantie bietest du?" "Das Wort eines aufrichtigen Kollegen." "Okay, schicke ihn mal her!"
"Silvester ist bei Lehmanns die Scheune abgebrannt", erzählt ein Bauer dem anderen. "Kein Wunder", erwidert der, "bei denen geht's ja auch immer sehr heiß her!"
Ein Bettler klingelt an der Wohnungstür. Fragt die Hausfrau erstaunt: "Sie sind doch ein rüstiger Mann, warum arbeiten Sie nicht?" Lächelt der Bettler sie an: "Und Sie sind doch eine attraktive Frau. Warum sind Sie nicht beim Fernsehballett?"
Fragt die Platzanweiserin in der Oper: "Textbuch gefällig?" "Nein", erwidert Hermann, "ich singe nicht mit!"
"Hat der Sturm bei Ihnen große Verwüstungen angerichtet?" "Ja, er hat das ganze Haus abgetragen - nur die Hypotheken nicht!"
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