Touristen (Witze)

Gast:
Können Sie mir sagen, ob die Pension billiger ist, wenn man eine Woche bleibt?" Wirtin:
Das kann ich Ihnen nicht sagen, mein Herr, eine Woche ist noch keiner geblieben."

 

In der Bar des Wintersporthotels sitzen drei junge Damen. Interessiert betrachten sie einen eleganten Herrn. Doch plötzlich meint die eine wegwerfend:
Wie kann man nur so einen geschmacklosen Anzug tragen!"
Nicht wahr?" zischelt die andere.
Und noch dazu, wenn man so unmöglich rote Haare hat!"
Bleibt auf dem Teppich, Kinder", murmelt die dritte.
Ich hab' inzwischen auch schon gesehen, daß er einen Ehering trägt...!"

 

Es sagte der Tourist:
Sieschreiben in Ihrem Prospekt, Ihr Hotel liege achtzehnhundert Meter hoch - letztes Jahr haben Sie doch nur vierzehnhundert Meter angegeben!"
Da sehen Sie mal, wie ich das Hotel innerhalb eines Jahres in die Höhe gebracht habe!"

 

Ein Einheimischer sitzt mitten in der Gaststube und schimpft, was das Zeug hält.
Immer diese Fremden!" schreit er.
Sie sitzen an den besten Tischen, sie saufen unsere guten Weine, sie rauchen uns die Virginias weg, und jetzt ham s' mir die letzte Kalbshaxen aa noch weggefressen! Aber das ane sag' i dir, Brückenwirt, zuerst kimmen immer noch wir, die Einheimischen!" Der Urlauber wagt kaum zu kauen.
Wer ist denn der seltsame Mensch, Herr Wirt?" Der Wirt flüstert:
Das ist unser Vorstand vom Fremdenverkehrsverein."

 

Es fragte der Kollege: ? Wieso suchen Sie so ein langweiliges Nest in den Ferien auf?" ? Wissen Sie, ich hab' nur einen kurzen Urlaub, und so wird mir dann dieser recht lang vorkommen."

 

Frau Hartmann schreibt an den Fremdenverkehrsverein von Hintertupfing, daß sie in diesem Jahr die Sommerfrische dort verbringen will, und bestellt ein Zimmer. Sie bekommt ein Bestätigungsschreiben, dessen Schlußsatz lautet: Der Gemeinderat und der Fremdenverkehrsverein von Hintertupfing freuen sich schon heute auf Ihren Besuch, und wir werden bemüht sein, Ihnen zu einem freudigen Ereignis zu verhelfen.

 

Bröseis verbringen die Ferien auf dem Bauernhof. Eines Nachts erwacht Brösel, zieht die Schuhe an und geht raus. Nach einer Weile kommt er mit nassen Schuhen wieder.
Regnet es draußen?" fragt seine Frau.
Nein", meint Brösel,
aber es ist furchtbar windig!"

 

Die Herde kommt von der Weide und trottet in den Stall.
Fabelhaft", wundert sich ein Tourist,
wie die Kühe immer ihren richtigen Platz finden!"
Was ist denn daran so fabelhaft?" meint ein anderer Tourist.
Über jedem Platz steht doch der Name!"

 

Ein nicht mehr ganz junges Fräulein verbringt zum erstenmal ihren Urlaub in Bayern. Eines Nachts ruft sie ganz aufgeregt den Empfangschef an:
Eben will ein Mann mit einer Leiter in mein Zimmer einsteigen!"
Ich rufe sofort die Polizei!" empört sich der Portier.
Nicht die Polizei", unterbricht das Fräulein.
Die Feuerwehr, seine Leiter ist nämlich zu kurz."

 

In der Sommerfrische haben sich Frau Meier und Frau Müller angefreundet. Sie wohnen im selben Hotel. Beim Mittagessen erklärt Frau Müller, daß sie morgen abzureisen gedenke.
Nein wirklich, Frau Müller, bei dem herrlichen Wetter wollen Sie schon heimfahren?"
Ja, ich bin schrecklich besorgt. So oft ich meinen Mann um Geld bitte, schickt er es mir augenblicklich."

 

Eine Urlauberin geht am Fluß spazieren und trifft auf einen Angler. Sie bleibt neben ihm stehen und spricht ihn an. Der Angler schweigt. Sie gibt nicht auf und versucht immer wieder ein Gespräch zu beginnen - erfolglos. Plötzlich zieht der Angler einen großen Fisch aus dem Wasser.
Oh, der Arme!" ruft die Frau entsetzt.
Da können Sie mal sehen, wie es einem ergehen kann, wenn man ständig den Mund aufmacht", meint der Angler.

 

Die Pensionswirtin zum abreisenden Gast:
Nicht wahr, Sie empfehlen mich doch in Ihrem Bekanntenkreis weiter?"
Ja, sehr gern, nur weiß ich im Moment niemanden, gegen den ich etwas habe."

 

"Himmel, wenn jetzt das Seil reißt...!" Ruft der Bergführer runter:
Dös war' net schlimm hob' a anderes dahoam."

 

"Wie war's denn beim Wintersport?" wird Huber gefragt.
Das Skigelände war großartig, aber die Verpflegung!" sagt Huber bekümmert.
Ich wohnte bei einem Bauern oben am Hang. Am ersten Tag gingen drei Hühner ein. Da gab's tagelang nur Brathuhn. Dann verendete ein Kalb. Die halbe Woche fütterte man mich mit Kalbfleisch. Schließlich wurde die Großmutter krank -da bekam ich's mit der Angst und haute ab!"

 

Es schwärmte der Urlauber:
In Italien leben ist herrlich. Wenn wir Deutschen sagen, die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos, sagen die Italiener, die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst."

 

Meiers verbringen ihren Urlaub in einem sehr einsam gelegenen Dorf. Der Gasthof ist nicht ganz das, was sie sich vorgestellt haben.
Frau Eichinger", sagt Frau Meier am zweiten Tag schüchtern zu der robusten Wirtin,
was bedeutet das eigentlich? Wo ich hinsehe - überall Spinnweben, nichts wie Spinnweben!"
Wirklich?" Mitleidig schaut die Wirtin ihren Gast an.
Da müssen Sie mal was dagegen tun. Damit darf man nicht spaßen - das sind nämlich die Nerven!"

 

Der Feriengast ist enttäuscht.
Sie haben mir geschrieben, daß ich vom Fenster des Zimmers einen kilometerweiten Ausblick hätte. Und jetzt sehe ich auf einen tristen Hinterhof." Sagt der Wirt:
Tja, wenn Sie geradeaus gucken! Nach oben müssen Sie sehen, nach oben!"

 

Während der Fahrt in den Urlaub sitzen eine Dame und zwei Herren im Zugabteil. Die beiden Männer unterhalten sich.
Sehen Sie das Wäldchen? Dort wird unheimlich viel gevögelt." Drei Minuten später:
Sehen Sie die Brücke? Dort wird unheimlich viel gevögelt." Kurz darauf:
Sehen Sie die Scheune? Dort wird unheimlich viel gevögelt."
Die Herren sind wohl aus der Gegend?" fragt die Dame schließlich spitz.
Keineswegs", antwortet der eine,
aber es wird doch überall unheimlich viel gevögelt."

 

Die Wanderer haben den Berggipfel erreicht.
Ein herrliches Panorama - und ich Trottel habe das Glas vergessen!"
Nicht so schlimm, dann trinken wir eben aus der Flasche."

 

Lehmann trägt sich in das Gästebuch des kleinen Hotels ein und bemerkt, daß hinter dem Namen eines Gastes die Abkürzung
MdB" steht.
Was bedeutet das?" fragt er den Portier.
Mitglied des Bundestages, mein Herr." Lehmann greift zum Kugelschreiber und malt hinter seinen Namen die Buchstaben
MdO".
Und was bedeutet das?" möchte der Portier wissen.
Mitglied der Ortskrankenkasse."

 

In der kleinen Seepension, in der ein älterer Inspektor mit seiner Frau seine Urlaubstage verbringt, wohnt auch noch ein Regierungsrat. Die beiden Herren treffen sich oft, bis es dem Inspektor nicht mehr gefällt.
Erika", sagt er zu seiner Frau,
morgen fahren wir hier weg!"
Aber warum denn?" will seine Gemahlin wissen.
Hier ist es doch sehr schön!"
Hier soll es schön sein?" regt sich der Inspektor auf.
Jeden Tag: .Guten Morgen, Herr Regierungsrat!', .Mahlzeit, Herr Regierungsrat!' .Guten Abend, Herr Regierungsrat!' Das soll ein Urlaub sein? Da kann ich ja gleich Dienst machen!"

 

Der Dorfgastwirt zeigt der Dame aus der Stadt eines seiner Fremdenzimmer.
Und was kostet der Saustall?" fragt sie entsetzt. Antwortet er seelenruhig:
Dreißig Mark pro Nacht und Sau!"

 

Tourist zum Bauern:
Können Sie mir einen ungefährlichen Weg zum Berggipfel zeigen?"
Ja, gehen Sie nur dem Kuhmist nach, denn wo sich das Rindvieh hintraut, da wird auch Ihnen nichts passieren."

 

Zwei Wanderer stehen vor einer Gletscherspalte.
Da ist vor drei Tagen mein Bergführer reingefallen", erzählt der eine.
Und das sagst du so ungerührt?"
Naja, er war schon ziemlich alt - und ein paar Seiten fehlten auch schon."

 

Oberbayern. Ein neuer Urlaubsgast ist in dem verlassenen Ort angekommen, und die Kinder des Dorfes laufen johlend hinter ihm her. Schimpft eine alte Bauersfrau:
Kinder, laßt ihn in Ruhe! Was kann der arme Mann dafür, daß er keinen Kropf hat!"

 

"War's auf dem See nicht herrlich?" fragt die Urlauberin den einheimischen Ruderer nach der Bootsfahrt. Der grinst.
Des scho. Aber im Bett wär's halt bequemer g'wesen!"

 

Der sehr korpulente Direktor reist aufs Land. Von dort schreibt er seinen Kegelbrüdern eine Ansichtskarte:
Die Luft ist herrlich, ich reite jeden Tag eine Stunde aus und fühle mich wunderbar." Tage später kommt eine Karte zurück:
Und wie fühlt sich das Pferd?"

 

Es schimpfte die Ehefrau:
Nicht schon wieder 'nen FKK-Urlaub. Ich möchte endlich auch mal einen neuen Bikini haben, du Geizhals!"

 

Der Sommerfrischler ist sichtlich ungehalten und sagt zum Wirt:
...Sie schrieben mir doch, elektrisches Licht sei im Hause!"
Freili...! Du, Kathi, wo isch denn die Taschenlatern', wo vorig's Jahr einer dag'lassen hot?"

 

Meier stürzt bei einer Bergtour ab, kann aber im letzten Augenblick nach einer Baumwurzel greifen. So schwebt er, an einer Hand hängend, zwei Stunden über dem Abgrund, bis ihn die Bergwacht aus seiner mißlichen Lage befreit.
Donnerwetter", staunt einer der Retter,
wie konnten Sie das bloß durchhalten?"
Ich fahre täglich mit der Straßenbahn!"

 

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