Touristen (Witze)

Eine junge Engländerin sieht auf ihrer Hochzeitsreise in Paris zum erstenmal ein Bidet. Sie fragt das Zimmermädchen: "To wash the babies in?"

 

Ein Tourist kauft in Rom ein Renaissance-Bild. Um beim Zoll keine Schwierigkeiten zu bekommen, läßt er von einem Maler ein Landschaftsbild darübermalen. Zuhause angekommen, beauftragt er einen Restaurator mit der Wiederherstellung des Bildes. Nach einigen Tagen erhält er einen Anruf: "Die Landschaft ist weg, das Renaissance-Bild auch, darunter war eine Madonna und jetzt ist Mussolini zum Vorschein gekommen. Soll ich weiter restaurieren?"

 

Ein Tourist berichtet über seine Reise durch die USA: "Es war herrlich, nur zweierlei hat mich gestört. Erstens diese Rassen-Diskriminierung und zweitens diese Neger auf Schritt und Tritt."

 

Ein Fremder besucht die bayerische Landeshauptstadt. Er schaut die Denkmäler und Museen an, und als er einem Mann begegnet, der wie ein Einheimischer aussieht, da fragt er: "Sagen Sie, guter Freund, können Sie sagen, wie ich am schnellsten ins naturwissenschaftliche Museum komme?" "Ja mei", erwidert der Münchner nach kurzer Überlegung, "da lassens Eahna am besten ausstopfn."

 

Willi ist in Amerika. In einer Kleinstadt übernachtet er in einem Hotel. Gegen Mitternacht wird er munter. Auf der Straße steht ein Mann und schreit immerzu "Feuer! Feuer!" Ärgerlich steht Willi auf, wirft eine Streichholzschachtel runter: "Sitten sind das hier. Sitten!"

 

In Südamerika. Eine Touristin sitzt auf einer Balkonkante. Plötzlich verliert sie das Gleichgewicht und fällt in eine Mülltonne. Die Beine nach oben gestreckt. Kommt ein Indio vorbei. Bleibt stehen, mustert die Frau und meint: "Weißer Mann doof, taugt noch mindestens zehn Jahre."

 

Bei der Stadtrundfahrt weist der Fremdenführer darauf hin: "Meine Herren - gleich fahren wir am bekanntesten Bordell des Städtchens vorbei!" Stimme aus dem Hintergrund: "Warum?"

 

Ein Tourist schlendert durch Paris und sieht eine junge hübsche Französin. Er fragt sie, ob sie ihm nicht ein paar Stunden opfern wollte. Darauf sie: "Das kostet 50 neue Francs. Dafür zeige ich Ihnen dann Paris, und anschließend spielen wir das Kuckucksspiel." Der Tourist willigt ein. Aber schon nach einer halben Stunde hält er es vor Neugier nicht mehr aus. Doch die Französin will ihm das Kuckucksspiel noch nicht zeigen. Nach einer weiteren halben Stunde läßt sie sich jedoch überreden. Sie geht mit ihm in ein Hotel. Sie mieten ein Zimmer im obersten Stockwerk. Dann erklärt sie ihm das Kuckucksspiel: "Ich rufe nun Kuckuck. Erst ziehe ich meine Schuhe aus. Dann du." Das Licht wird ausgedreht. Sie ruft Kuckuck und zieht ihre Schuhe aus. Dann ruft er Kuckuck. Schließlich, als er barfuß bis zum Hals im Zimmer steht, erhält er auf sein Kuckuck keine Antwort mehr. Er tastet sich zum Lichtschalter. Das Zimmer ist leer, die Französin weg und mit ihr seine Kleider. Als er aus dem Fenster schaut, sieht er unten auf der Straße eine Delegation Inder, in weite Gewänder gehüllt, vorbeigehen. Schnell reißt er die Vorhänge ab und wickelt sich hinein. Dann stürzt er die Treppe hinunter und schließt sich draußen den Indern an. Da dreht sich der letzte um und meint: "Na, auch das Kuckucksspiel gespielt?"

 

Otto kommt aus Paris. "Na, wie sind denn da die Verhältnisse?" - "Ach, so teuer, daß man sich keins leisten kann."

 

Otto macht eine Kreuzfahrt. Eines Tages fragt er erstaunt den Kapitän: "Wir haben doch gar keinen Seegang. Warum schaukelt denn das Schiff so?" -"Wir haben fünf Hochzeitspaare an Bord..."

 

Vom Italienurlaub zurückgekehrt, wird Brösel gefragt: "Na, wie war's?" Sagt der: "Weißt du, es heißt ja, man soll in Italien das tun, was die Italiener auch tun." - "Und was hast du also getan?" fragt der Freund begierig. - "Na, was denn wohl? Ich habe eine Touristin verführt!"

 

"Gibt's denn hier auch so etwas wie Freizeitgestaltung?" fragt der Kurgast den Bürgermeister. -"Aber natürlich", gibt dieser Auskunft, "aber zur Zeit sind die beiden Damen ins Nachbardorf zu einer Versammlung gefahren..."

 

Schulze kehrt vom Urlaub in den Bergen mit einem dicken Verband am Kopf zurück. "Steinschlag?" erkundigt sich ein Bekannter. - "Nein. Sennerin!"

 

Ein Mann schreibt an sein Urlaubshotel und bittet um die Erlaubnis, seinen Hund mitbringen zu dürfen. Nach einer Woche erhält er folgende Antwort: "Sehr geehrter Herr, seit einem Menschenalter bin ich im Hotelgewerbe. Während dieser ganzen Zeit mußte ich niemals die Polizei holen, weil ein Hund in den frühen Morgenstunden total betrunken Krach schlug. Kein Hund gab mir je einen ungedeckten Scheck. Niemals hat ein Hund meine Bettwäsche mit einer Zigarette verbrannt, und ich habe in meiner langen Praxis als Hotelier auch noch keinen Hund erlebt, der meine Handtücher in seinem Koffer hatte. Ihr Hund ist mir also willkommen. Nachsatz: Sollte sich Ihr Hund für sie verbürgen, können Sie auch mitkommen!"

 

"Ach, Fräulein", klagt Herr Krause dem Zimmermädchen im Hotelflur, "meine Frau in Zimmer 16 hat einen Lachkrampf. Ich glaube, wir müssen einen Arzt rufen." "Das brauchen Sie doch nicht", meint das Mädchen kaltblütig, "ich geh' lieber mal eben in die Direktion und hol' die Rechnung."

 

Flamingo bringt drei Frösche heim. Drei Laubfrösche im Glas. "Das sicherste Barometer!" freut sich Flamingo, "wenn es schön wird, klettert der Laubfrosch hoch." "Da genügte doch einer. Warum hast du gleich drei gekauft?" "Bei der heutigen unsicheren Wetterlage, mitunter, wird sich auch ein Frosch nicht mehr auskennen, da können sie sich gegenseitig beraten."

 

Eine amerikanische Touristengruppe steht am Krater des Vulkans Ätna. Einer der Reisenden wendet sich an einen Freund und meint: "Junge, Junge, das sieht aus wie in der Hölle!" Der italienische Fremdenführer hört das und sagt kopfschüttelnd: "Diese Amerikaner! Die waren aber auch schon überall!"

 

In Texas gibt es Landstriche, wo es nur ganz selten regnet. Jüngst kam ein Reisender in eine dieser staubtrockenen Gegenden. An einer Tankstelle kam er mit dem Tankstelleninhaber ins Gespräch. Um erst einmal etwas zu sagen, sagte er: "Ich hoffe, es wird bald Regen geben." "Das hoffe ich auch", sagte der Einheimische. "Es ist ja nur wegen meines fünfzehnjährigen Jungen. Ich habe schon mal Regen gesehen."

 

Ein Lord weilt zu Besuch in Berlin. Er sitzt in einem Cafe des Europacenters hoch über Berlin und genießt die schöne Aussicht. Naht die Kellnerin. "Eine wunderschöne Aussicht von hier oben, mein Fräulein." "Ja, man kann von hier oben drei Meere sehen, so eine schöne Aussicht haben wir hier." "Was?drei Meere?" Der Lord kann es nicht fassen. "Seitwann gibt es hier in Berlin Meere?" "Und doch ist es so, mein Herr, jetzt sehen Sie das Häusermeer, abends das Lichtermeer, und wenn das Licht aus ist, dann sehen Sie gar nichts mehr."

 

Der junge Mann kam nach Berlin und wollte sich ein Zimmer mieten. Als er das zehnte Zimmer besichtigt und es schon mieten will, fällt ihm etwas auf. "Liebe Frau", sagt er, "was ist denn das für ein dumpfer Geruch im Zimmer?" "Wat denn, wat denn!" brummt die Berliner Wirtin. "Sie sollen das Zimmer mieten und nicht das Klima!"

 

Ein Fremder badet in Berlin und fragt einen kleinen Berliner Jungen. "Wenn ich dort bis zu den Pfählen schwimme, habe ich da noch Grund?" Der Kleine antwortet: "Jrund hamse noch, aber der Kopp kiekt nich mehr raus."

 

Oberstleutnant von Prittwitz geht für 14 Tage nach Tirol in Urlaub. Dem Bauern, bei dem er sich einquartiert hat, sagt er: "Also, bin jewohnt, jeden Morjen Brötchen, Butter, Honig." 13 Tage geht das gut. Am letzten Tag fehlt der Honig beim Frühstück. Von Prittwitz fragt seinen Bauern: "Was'n los? Biene krank?"

 

"Sie sind ja herrlich braun vom Urlaub zurückgekommen, aber warum ist denn Ihre rechte Hand noch ganz weiß?" "Ich mußte dort dauernd in die Tasche greifen."

 

Bobby kam aus Schweden zurück. "Na", fragte ihn sein Sohn, "wie sind dort die Verhältnisse?" "Keine Ahnung", hob Bobby die Schultern, "habe keines gehabt!"

 

"Anton, in diesem Jahr werden wir aber doch unseren Urlaub ah der Riviera verbringen, oder?" "Emilie, Liebling, sei vernünftig! Wir müssen an unsere Schulden denken?" "Aber das können wir doch an der Riviera auch tun!"

 

"Nein, mein Herr, haben wir nicht!" sagt der Hotelportier zu einem Urlaubsgast. Das hörte der Hoteldirektor und schaltete sich sofort ein: "Aber natürlich haben wir es! Ich lasse es Ihnen sofort besorgen!" Ler Gast dankte verblüfft und ging. "Was wollte er denn?" fragte der Direktor ärgerlich den Portier. "Er wollte wissen, ob wir hier viel Regen haben...!

 

Ein Berliner kommt nach Wien und fragt einen Passanten: "Sagn se mal, wie komm ick von hier nach dem Stephansdom?" "Sie", fragt der Wiener zurück, "können's dös net höflicher fragen?" "Ne", sagt der Berliner, "lieber valoof ick mir."

 

Beim Frühstück beschwerte sich der Hotelgast: "Der Hahn, den ich gestern abend hier gegessen habe, ist mir schwer im Magen gelegen. Um vier Uhr früh bin ich aufgewacht!" "Toll!" sagt die Wirtin, "solange er gelebt hat, hat er uns auch immer um diese Zeit geweckt!"

 

"Als du in London warst, hast du dir da auch den Piccadilly-Circus angesehen?" "Leider nicht. Alle Karten waren schon ausverkauft!"

 

Herr Piesel verbringt seinen Urlaub in einem kleinen Dorfgasthof. Als er am nächsten Morgen seine Schuhe ungeputzt vor der Zimmertüre vorfindet, wendet er sich erbost an den Wirt: "Was glauben Sie wohl, warum ich gestern abend meine Schuhe vor die Türe gestellt habe?" Lächelt der Wirt verständnisvoll: "Ist doch nicht schlimm, Herr Piesel. Schließlich trinkt jeder mal ein Gläschen zuviel!"

 

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