Sie Er (Witze)
"N-abend, Schatz, was gibt es denn zu essen?" "Würstchen mit Sauerkraut." "Aber, Liebes, du weißt doch, daß ich nach Sauerkraut immer Magenbeschwerden kriege!" "Diesmal nicht, Liebling. Ich hab' den Kamillentee schon mit reingekocht...!"
"Aber Schatz, nun sei doch kein Frosch!" "Bin ich auch nicht. Aber Angst vorm Klapperstorch hab ich trotzdem!"
Schließlich ist es ihr doch noch gelungen, ihn in eine Modeboutique zu schleppen. "Sag, Schatz, zu welchem Kleid würdest du mir raten?" "Schwer zu sagen. Bei dir ist guter Rat immer verdammt teuer!"
Der Vertreter trifft Abreisevorbereitungen.; Will seine Frau wissen: "Wirst du mir auch treu bleiben?" Brummt er: "Bin ich Reisender oder Wahrsager?"
"Sieh mal, Hermine", schwärmt Brösel bei ihrem gemeinsamen Ausflug, "der Anblick der Berge ist doch einfach berauschend!" "Kein Wunder", seufzt sie auf, "sind ja auch Weinberge..."
Stolz legt Brösel nach der Jagd einen prächtigen Hasen auf den Küchentisch. "Donnerwetter!" bewundert ihn seine Frau, "da hast du aber mal Jagdglück gehabt, was? "Kann man wohl sagen", seufzt Brösel auf, "wenn man bedenkt, daß ich auf einen Fasan angelegt hatte!"
Brösel verreist zum erstenmal per Flugzeug. Schluchzend liegt ihm seine Frau beim Abschied in den Armen: "Paß auf dich auf, hörst du. Und immer schön vorsichtig fliegen... langsam und niedrig..."
Bröseis sitzen im Theater. Balkon. Seufzt sie: "Das Stück geht einem aber wirklich zu Gemüte. Sieh nur, die Dame unter uns, ist sogar ohnmächtig geworden..." "Wundert dich das?" antwortet Brösel, "ich hab' ja grad' mein Opernglas fallen lassen!"
Endlich hat sie ihn soweit gebracht, daß er doch den Teppich ausklopft. "Aber, Schatz", ruft sie aus dem Fenster, "etwa fester mußt du schon draufschlagen!" Er zeigt ihr einen Vogel: "Du spinnst wohl... weißt du, wie das staubt...!"
Langsam läßt Brösel die Zeitung sinken, und wendet sich an seine Frau: "Erstaunlich, was? In New York soll es zehn Millionen Ratten geben!" "Typisch Amis!" schüttelt die Gattin den Kopf, "die hätten die Viecher lieber vernichten sollen, statt sie zu zählen!"
Endlich ist das junge Brautpaar alleine. Fragt sie mit gierigen Augen: "Liebling, woran denkst du jetzt?" Auch er wird zusehends nervöser: "Bestimmt an das gleiche wie du!" "Na dann los: Wer zuerst in der Küche ist, darf das letzte Stückchen Torte essen..."
Sie: "Wenn du heute nacht bei mir bleiben willst, mußt du dir das Bett aber selber machen!" Er: "Das macht mir nicht das Geringste aus!" Sie: "Na schön. Hier sind Hammer und Nägel. Die Bretter und die Säge findest du im Keller!"
Vor dem Schaufenster des Pelzgeschäftes bleiben sie stehen. "Liebling", flötet sie und setzt ihr betörendes Lächeln auf: "Den da - oder keinen!" "Na schön", erwidert er, "keinen!"
Karla wünscht sich zum Geburtstag einen Revolver. "Waas?" brüllt ihr Mann, "bist du völlig übergeschnappt?" "Ich will aber einen Revolver!" heult sie, "einen, mit dem ich richtig schießen kann!" "Du bist verrückt, und jetzt Schluß damit - basta! Hab' ich zu sagen oder du?" "Du..., aber wenn ich einen richtigen Revolver..."
Als Brösel heimkommt, findet er sein trautes Zuhause in heilloser Unordnung. "Ja, was ist denn hier passiert?" will er von seiner Frau wissen. Klärt sie ihn auf: "Du willst doch immer wissen, was ich den ganzen Tag mache. Siehst du, nun hab' ich mal nichts gemacht!"
"Du, Liebling, ich lese gerade, daß wir das beste Fernsehprogramm auf der ganzen Welt hätten." "Na klar. Darum wird es doch auch so oft wiederholt!"
Um unnötige Ausgaben zu vermeiden, verlangt der Ehemann von seiner Frau, daß sie ein Haushaltsbuch führen soll. Eine Woche später kontrolliert er es: "Speck acht Mark 15, Kartoffeln secht Mark... und so weiter... Und unter der ganzen Zahlenkolonne die Eintragung: G.w.w. 48.90 DM. "Was soll denn das heißen?" Lächelt sie gequält: "Gott weiß wofür...!"
"Ach, Schatzi, flüstert sie und rutscht näher an ihn heran, "ich kann dir einfach nicht das Gefühl beschreiben, das mein Innerstes aufwühlt..." Erwidert er bestätigend: "Ja, mir geht's genauso. Wir hätten nach dem Pflaumenkompott eben kein Bier trinken dürfen!"
"Liebling, sieh dich doch beim Geschirrspülen besser vor!" "Nun fang doch nicht schon wieder an...!" "Tu' ich ja auch nicht?aber langsam bin ich's leid, meine Suppe immer aus der Blumenvase zu löffeln!"
Mit strahlendem Gesicht baut sich Frau Brösel vor ihrem Mann auf und sagt: "Schatz, heute darfst du machen, was du willst: Staub wischen, Teppich klopfen, abwaschen..."
"Sag mal, Schatz, was würdest du tun, wenn ich stürbe?" "Ich würde verrückt werden!" "Würdest du dann eine andere heiraten?" "Nein. So verrückt würde ich nun auch wieder nicht!!!"
"Susi, wollen wir nicht den kürzeren Weg quer durch den Wald nehmen?" "Heute nicht, Kurt. Ich hab' sehr wenig Zeit!"
Am Morgen danach gesteht er ihr: "Ich muß dir was sagen. Ich heiß' gar nicht Paul." Meint sie lächelnd: "Dann sind wir ja quitt. Ich nehm nämlich gar nicht die Pille!" "Auch gut. - Heißt mein Sohn eben Paul!"
Frau Brösel liest ihrem Mann aus der Zeitung vor: "Hier steht, daß der Mensch pro Jahr ca. fünf Pfund Salz zu sich nimmt." "Mag ja sein", keucht Brösel und löffelt krampfhaft seine Suppe, "aber doch nicht alles auf einmal!"
Die junge Frau wird auf der Hochzeitsreise krank, und der frischgebackene Ehemann ruft den Hotelarzt. Der untersucht sie und sagt: "Ihre Frau sieht aber gar nicht gut aus." "Ich weiß, aber ihr Vater hat 'ne Menge Geld."
Ernst und Lilli genießen ein Schäferstündchen. Nachher fragt Ernst: "Bin ich dein erster gewesen?" - "Könnte sein", sagt sie, "du kamst mir gleich so bekannt vor..."
Frau Möller hat ihren Mann tüchtig ins Kreuzverhör genommen. Sie wollte herausfinden, wo er seine außerhäuslichen Abende verbringt. "So", fragt die Nachbarin, "was ist dabei herausgekommen?" -"Ein schicker Pelzmantel!"
Das Ehepaar hat getrennte Schlafzimmer. Mitten in der Nacht schreckt der Mann aus dem Schlaf. Seine Frau schreit wie am Spieß. Er rennt rüber, knipst das Licht an und sieht gerade noch, wie ein Mann durchs Fenster verschwindet. "Er hat mir weh getan!" schluchzt die Frau. "Aber Schatz, warum hast du mich denn nicht früher geweckt?" - "Weil ich zuerst geglaubt habe, du wärst es. Aber als er dann zum zweitenmal..."
"Emmilein", flüstert Udo seiner Holden nach Mitternacht zu: "Wollen wir im neuen Jahr nicht endlich heiraten?" - "Aber, Udo, - denk doch daran, wie gefährlich das für uns ist. Ich bin doch Nymphomanin!" - "Na und? Wer fragt denn heute schon nach der Religion!"
Müde und hungrig kommt der Ehemann am Freitagabend nach Hause, es duftet nach selbstgebackenem Kuchen, den er sofort probieren möchte. Aber seine Frau protestiert: "Nix da, der bleibt stehen bis Sonntag!" Nachts im Bett fängt sie ganz sanft an, ihn zu streicheln. Mit Erfolg. Aber dann brummt er plötzlich: "Nix da, der bleibt stehen bis Sonntag!"
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