Ossi Wessi (Witze)
Ein Wessi-Ehepaar zieht mit dem Sohn in den Osten. Nach dem ersten Schultag in der 4. Klasse fragt der Vater: "Und wie war's?" Der Sohn: "Oh prima, Papi, die können das Alphabet nur bis F und ich schon bis T." Der Vater: "Tja, du bist ja auch ein Wessi-Kind." Am nächsten Tag fragt der Vater wieder, wie es war. Der Sohn: "Oh prima, Papi, die können alle nur bis 10 zählen und ich schon bis 35." Der Vater: "Tja, du bist ja auch ein Wessi-Kind." Am nächsten Tag fragt der Vater wieder, und der Sohn sagt: "Prima, Papi, wir hatten heute Sport, und da hab ich gesehen, die anderen haben alle einen ganz kleinen und meiner ist schon ganz groß und mit Haaren dran." Darauf der Vater: "Tja, mein Junge, du bist ja auch schon 17."
Woher wusste man denn im Osten, dass man abgehört wurde? Wenn man eine zweite Schrankwand im Wohnzimmer stehen hatte.
In der Straßenbahn tritt ein hoher SED-Funktionär einer Dame auf den Fuß, worauf diese ihm eine Ohrfeige gibt. Sofort steht ein Mann auf und verprügelt den Funktionär nach Leibeskräften. "Warum schlagen Sie ihn zusammen? Hat er Sie etwa auch auf den Fuß getreten?", fragt die Dame neugierig. "Ach, so war das. Und ich dachte, es gehe endlich los ..."
Der Lehrer fragt die Kinder: "Wir haben heute das erste Mal gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht, also kommen wir gleich mal zur Hauptfrage: Wer hat das kommunistische Manifest geschrieben?" Nach einigem Schweigen fragt der Lehrer direkt Fritzchen: "Na, wer hat das kommunistische Manifest geschrieben?" Darauf Fritzchen: "Ehrlich, Herr Lehrer, ich wars nicht!" Der Lehrer geht ganz erschüttert nach Hause und erzählt das Ganze seiner Frau. Darauf antwortet sie: "Also, ich weiß nicht, was du hast, Heinz, vielleicht war ers wirklich nicht." Noch erschütterter geht er in seine Stammkneipe und säuft sich einen an. Der Mann, der ihm gegenübersitzt, fragt ihn, was er hat, und der Lehrer erzählt wieder seine ganze Geschichte. Darauf der Mann: "Machen Sie sich mal keinen Kopp, Herr Lehrer, ich bin von der Staatssicherheit, wir werden schon rauskriegen, wer es war." Zwei Wochen später sitzt der Lehrer wieder in der Kneipe und trifft den Stasi-Mann, der zu ihm sagt: "Herr Lehrer, die Sache ist klar, Fritzchen wars wirklich nicht, sein Vater hat gestanden!"
"Die Erfolge der sowjetischen Wissenschaft werden der gesamten Menschheit zugute kommen", erklärt ein russischer Gastdozent an der Ost-Berliner Universität. "Unsere Sputniks waren nur ein Anfang. Bald wird der Tag kommen, an dem man zum Flughafen Berlin-Schönefeld geht und eine Fahrkarte zum Mond oder zur Venus kaufen kann!" "Einfach fantastisch!", meint ein Student. "Vielleicht hätten wir von dort Anschluss nach Hamburg oder Köln!"
In der Bäckerei: "Guten Tag, haben Sie Brötchen?" "Nein." "Haben Sie Kuchen?" "Nein." "Haben Sie überhaupt etwas?" "Nein." "Und warum haben Sie dann 24 Stunden geöffnet?" "Weil wir keine Schlösser haben."
Der Lehrer in der Schule: "Die Namen der wichtigsten Staaten beginnen immer mit dem Buchstaben U. Zum Beispiel die
USA?, die
UdSSR? und
Unsere Deutsche Demokratische Republik?."
"Sind die Sowjets eigentlich unsere Freunde oder unsere Brüder?" "Sie müssen unserer Brüder sein. Freunde kann man sich aussuchen."
Was ist der Unterschied zwischen Marx und Murks ? Marx ist die Theorie!
Warum stand im Sozialismus der Mensch im Mittelpunkt? Damit er von allen Seiten gleichmäßig ausspioniert werden konnte.
Klein-Fritzchen aus Ostberlin macht mit seinen Eltern eine Zugreise durch die Sowjetunion. Eines Tages, sie sind auf dem Weg Richtung Sibirien, bleibt der Zug einfach auf freier Strecke stehen. Es vergeht eine Stunde, da wird es dem Vater zu bunt, und er schickt Fritzchen zum Schaffner, um herauszubekommen, warum sie so lange stehen. Es dauert eine Weile, bis Fritzchen wiederkommt: "Das kann noch dauern, die tauschen gerade die Lok." "Ach ...", meint der Vater, "... das dauert nicht mehr lange." Darauf Fritzchen: "Ich glaube schon, die tauschen nämlich gegen Wodka!"
"Was macht eigentlich deine Schwester?" "Die studiert in Dresden." "Und dein Bruder?" "Der ist bei der Stasi." "Na, da bekommt er sicher eine Menge Geld?" "Keine Ahnung. Er ist erst vorgestern abgeholt worden."
Vater fragt den Sohn: "Was gab es heute in der Schule?" Sohn: "Wir haben einen Aufsatz geschrieben, über den antifaschistischen Schutzwall." Drei Tage später, der Vater fragt erneut den Sohn: "Was gab es heute in der Schule?" Sohn: "Heute haben wir die Aufsätze zurückbekommen. Ich habe die beste Arbeit geschrieben, eine 4!" "Was denn", zweifelt der Vater, "eine 4? Und das soll die beste Arbeit gewesen sein? Was haben denn die anderen bekommen?" Sohn: "Das wissen wir noch nicht, die werden noch verhört."
Ein Genosse hat sich vor der SED-Parteikontrollkommission zu verantworten. Schließlich unterbricht der Genosse Vorsitzende seinen Redeschwall ungeduldig: "Aber Genosse, was du hier vorbringst, das kennen wir doch, das ist Agitation. Hast du denn keine eigene Meinung
" "Doch, Genosse Vorsitzender! Aber ich distanziere mich von ihr!"
In der Plankommission wurde ein neugeborenes Baby gefunden, keiner will es gewesen sein. Es wird untersucht, ob es jemandem von der Plankommission gehören könnte. Das Ergebnis: nein, denn ... 1.in der Plankommission macht keiner was mit Lust und Liebe, 2.in 9 Monaten hat dort noch keiner was zustande ge bracht, 3.und wenn schon mal einer was gemacht hat, hatte es we der Hand noch Fuß.
Was hat eine Verkäuferin in der DDR mit einem Kosmonauten gemeinsam? Beide kennen den leeren Raum.
Eine Frau geht in ein Kaufhaus und fragt einen Verkäufer: "Haben Sie hier vielleicht keine Gardinen?" Der Verkäufer antwortet gelassen: "Keine Gardinen gibt es im 1. Stock."
"Die sowjetischen Fischkonserven, die ich gestern bei Ihnen gekauft habe, sind ungenießbar!", beschwert sich eine Hausfrau in einem Kaufhaus. "Ich kann Ihnen nur versichern, dass sie direkt aus der UdSSR importiert wurden", entgegnet der Verkäufer. "Importiert?!", schimpft die Hausfrau. "Sie meinen wohl deportiert?!"
In Leipzig wurde eine Frau verhaftet. Sie hatte ihre Wäsche im Westwind getrocknet ...
"Leipzig ist zur ersten heiligen Stadt des gesamten Sowjetblocks ernannt worden." "Warum?" "Das liegt doch auf der Hand. Zwei Messen jedes Jahr, und dazwischen wird gefastet."
Ein Westdeutscher stirbt und kommt in die Hölle. Der Wegweiser zeigt den Weg nach Hölle-West und Hölle-Ost. Er geht natürlich Richtung Hölle-West. Ein Teufel empfängt ihn. Der Westdeutsche fragt: "Was erwartet mich hier?" Der Teufel antwortet: "Sie werden geteert, gefedert und ans Kreuz geschlagen." Darauf der Westdeutsche: "Na, da gehe ich lieber zur Hölle-Ost." Dort angekommen, ein riesiger Andrang. Als er drankommt, fragt er wieder: "Was erwartet mich hier?" Der Teufel antwortet: "Sie werden geteert, gefedert und ans Kreuz geschlagen." Der Westdeutsche ist verwundert und sagt erstaunt: "Aber das ist doch das Gleiche wie Hölle-West." "Ja schon ...", sagt der Teufel, "... aber wir haben hier kein Teer, keine Federn und kein Holz."
Wurde der Sozialismus von den Wissenschaftlern oder von den Politikern erfunden? Von Politikern. Wissenschaftler hätten erst ein Experiment mit Tieren durchgeführt.
Was sagt die Sonne am Abend, wenn sie untergeht? Gott sei Dank, ich bin wieder im Westen!
Kennen Sie den Unterscheid zwischen der sozialistischen Kaderpolitik und der Champignonzucht? Es gibt keinen. Sobald sich ein helles Köpfchen zeigt, wird es sofort abgeschnitten.
"Stimmt es, dass der Kapitalismus ein Zug ist, der dem Abgrund entgegenfährt?" "Ja, das stimmt." "Und warum müssen wir diesen Zug unbedingt überholen
"
Anruf bei der Stasi: "Hallo, hier Genosse Mayer. Mein Papagei ist mir entflogen. Sollte er gefangen werden, so nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich seine politische Einstellung nicht teile!"
Unterhalten sich zwei. "Hast du schon gehört? In Berlin findet dieses Jahr zum ersten Mal das Festival des politischen Witzes statt." "Ehrlich?" "Ja. Und weißt du, was der erste Preis ist?" "Nein, sag schon" "Zehn Jahre!"
"Du bist dir hoffentlich darüber klar, daß in unserer Republik der Mensch höher bewertet wird, als das Geld", sagt ein SED-Funktionär zu einem Genossen in Magdeburg. "Natürlich", antwortet dieser, "deshalb schließen die Leute in der Bundesrepublik Deutschland auch ihr Geld ein und wir die Menschen."
Ein Mann geht über die Stalinallee in Ostberlin und schimpft laut vor sich hin: "So'n Scheiß-Staat, so'n verfluchter gottsverdammter Scheiß-Staat...!!" Ein Polizist hört das und will den Mann verhaften. Aber der wehrt sich und meint: "Sie wissen doch gar nicht, welchen Scheiß-Staat ich überhaupt meine!" Der Polizist überlegt einen Moment und sagt dann: "Da haben Sie eigentlich recht. Sie können weitergehen!" Kaum ist der Polizist verschwunden, geht es wieder los: "So'n Scheiß-Staat, so'n gottverfluchter Scheiß-Staat. ..!!" Plötzlich kommt der Polizist zurückgelaufen und packt den Mann am Ärmel: "Sie, kommen Sie jetzt mit, ich hab's mir überlegt - es gibt nur einen Scheiß-Staat!!"
Um den Mangel an Südfrüchten in der DDR zu beseitigen, werden zum XX. Jahrestag in Ostberlin Bananenautomaten aufgestellt. Einwurf: 4 Bananen. Ausgabe: 4MDN.
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