Ossi Wessi (Witze)

Eine Montagehalle in Leipzig. Ein Funktionär hat den Genossen eine Rede über Kommunismus, Leninismus und Marxismus gehalten. Als er fertig ist, fragt er, ob noch einer eine Frage habe. Steht der Sprecher der zuhörenden Genossen auf und sagt: "Das war alles sehr schön und lehrreich, und wir werden's auch weitererzählen, nur eins ist mir unklar geblieben: gibt es denn nun wirklich Leben auf dem Marx oder nicht?"

 

Eine Westberliner Göre steht an der Grenze. Auf der anderen Seite eine Ostberliner Göre. Die Westberlinerin ißt eine Banane und ruft der Ostberliner Göre zu: "Ätsch, ich hab' eine Banane!" Darauf die andere: "Ätsch, wir haben den Sozialismus!" Die Westberliner Göre, die es besser haben will, entgegnet: "Ätsch, wir haben auch bald den Sozialismus!" Darauf die Ostberlinerin: "Ätsch, dann habt ihr auch bald keine Bananen mehr!"

 

Ulbricht und Kossygin kommen zu einem Staatsbesuch nach Bonn. Sie werden auch zu einer Besichtigung der Erdal-Schuhreinigungswerke eingeladen. Nach der Besichtigung überreicht der Geschäftsführer Kossygin ein großes Paket mit schwarzer Schuhcreme. Ulbricht fragt ganz entrüstet: "Und ich?" "Sie", sagt der Geschäftsführer, "bekommen Ihre Wixe nach der Wiedervereinigung."

 

Kossygin besucht Ulbricht in Ost-Berlin. Sie besichtigen die Mauer. Sagt Kossygin: "Die Mauer muß weg, sonst gibt es keine Entspannung." Darauf Ulbricht: "Das können wir nicht machen, dann hauen alle ab." Kossygin: "Aber Sie können doch wenigstens Fenster reinmachen, damit die Leute besser sehen können." Ulbricht: "Auch das geht nicht, dann steigen die Leute durch die Fenster." Kossygin: "Dann bauen Sie doch vor die Fenster Fallbeile." Darauf Ulbricht: "Wenn wir das tun, dann sind die Köpfe im Westen und die Arschlöcher bei uns."

 

Erna hat bei den Europameisterschaften eine Medaille gewonnen. Sie wird vom Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht empfangen. "Was möchtest du gern als Belohnung", fragt Ulbricht. Verlegen stottert Erna: "Es wäre schön, wenn ein Tag lang die Grenzen geöffnet würden." Darauf Ulbricht schmunzelnd: "Du kleiner Schelm, du möchtest wohl mit mir allein sein."

 

Gespräch in der DDR. "Was würden Sie tun, wenn morgen die Mauer abgerissen würde?" Antwort: "Auf einen Baum klettern?" "Warum?" "Meinen Sie, ich möchte totgetrampelt werden?"

 

Ein Mann kommt in die Hölle. Als er durch den Haupteingang gelangt ist, sieht er zwei Wegweiser: Hölle des Westens rechts, Hölle des Ostens links. Da er im Westen gelebt hat, entschließt er sich, auch in die Hölle des Westens zu gehen. Dort wird er von zwei Teufeln empfangen. "Was wird nun mit mir geschehen?" fragt er den einen Teufel. Der antwortet: "Zuerst wirst du auf einen Eichentisch gelegt, dann wirst du mit rostigen Nägeln angenagelt, mit öl übergössen und angezündet." "Dann gehe ich lieber in die Hölle des Ostens", ruft der den Teufeln zu und läuft in die andere Richtung. Als er dort ankommt, stehen die Leute Schlange. Er fragt einen Mann aus der Schlange: "Was passiert hier?" "Zuerst wirst du auf einen Eichentisch gelegt..." "Um Himmels willen", ruft der Mann, "das ist ja genau wie in der Hölle des Westens." "Nicht ganz, mein Freund", sagt der Mann aus der Schlange, "denen hier geht manchmal das öl aus, hin und wieder haben sie keine Nägel und heute haben sie Schwierigkeiten mit dem Feuermachen."

 

Ein ziemlich bekannter SED-Funktionär bestellte in einem Ost-Berliner Restaurant eine Tasse Tee. Der Kellner, der den Genossen erkannt hatte, fragte: "Russischen oder chinesischen?" Der Funktionär überlegte eine Weile und meinte schließlich verwirrt: "Wissen Sie was? Bringen Sie mir eine Tasse Kaffee!"

 

Ein Urlauber aus der >DDR< kommt in Belgrad mit einem Ungarn ins Gespräch: "Mir geht es gut. Ich habe einen sicheren Arbeitsplatz, ein geregeltes Einkommen, hab' genug zu essen, fahre einen Wartburg, ich kann nicht klagen!" Meint der Ungar: "Das hab' ich doch auch alles, aber ich kann klagen...!"

 

Wie nennt man es, wenn ein Wessi einem Ossi in die Fresse haut? Solidaritätszuschlag Ost.

 

Steht ein Schwabe auf der Neckarbrücke und schaut hinunter. Dort sitzt ein Mann am Ufer und trinkt eifrig das dreckige Neckarwasser. Schreit der Schwabe von der Brücke herab:
Halt, sind sie verrückt? Das Wasser ist doch total giftig, wenn sie zuviel trinken können sie sterben!? Sagt der Mann:
Wäs?Wäs hämn se gsagt? Schwabe:
Gaaaaaaaaaaanz langsam und in grossen Schlücken trinken! Aber nicht zu schnell, es ist kalt!?

 

Was ist der Unterschied zwischen Ossis und Wessis? Die Ossis bauen sich eine Mauer und versuchen darüber zu klettern und die Wessis freuen sich.

 

Warum sagt man nicht "blöder Ossi"? Man sagt ja auch nicht "schwarzer Neger"!

 

Wie bringt man einen Ossi zum Heulen? Indem man ihm das Trachtengewand wegnimmt!

 

Eine Handelsdelegation aus der DDR fliegt nach Afrika. Das Flugzeug muß notlanden. Aus dem Urwald kommen Wilde, die die Delegation gefangennehmen. Im Dorf sieht sich der Häuptling den Fang an.
Das ist Proviant für zwei Wochen. Sperrt sie ein. Nur den einen da laßt frei."
Warum ausgerechnet den?"
Das ist mein Kollege von der volkswirtschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität in Ost-Berlin."

 

Was ist ein wessi auf der Rolltreppe? scheisse am laufenden Band

 

Warum ziehen Ostfriesen jedesmal wenn sie über einen Bahnübergang gehen, ihre Schuhe aus? Weil dort immer steht GEH LEISE!!

 

Wie vermehrt sich der Ossie? - Der Mann wichst auf den Tisch, den Rest machen die Fliegen!

 

Was ist ein Ossi zwischen zwei Wessis? - Ne Bildungslücke

 

GOTT hat nach einer Menge Arbeit mal etwas Ruhe nötig, und plant für zwei Wochen in den Urlaub zu fahren. Also ruft er seinen Sohn, Jesus, zu sich und fragt ihn, ob er nicht seine Standardarbeit während dieser Zeit übernehmen könne. "Pass auf mein Sohn, wie Du weißt, müssen wir hier täglich Menschen formen. Ist aber nicht weiter schwer - Du nimmst hier etwas von dem gesegneten Lehm, formst daraus einen gelungenen Menschen, stellst ihn auf die Beine und gibst ihm einen leichten Klaps auf den Rücken - dann läuft er von selber los." Am nächsten Montag begibt sich Jesus an die Arbeit, nimmt etwas Lehm und formt und formt. Als das Ergebnis seinen Vorstellungen entsprach, stellte er das geschaffene Geschöpf auf die Beine, gibt ihm den Klaps auf den Rücken - und siehe da, wie es sein Vater ihm ankündigte, der neue Mensch läuft los und macht sich auf den Weg zur Erde. Und so folgten noch einige Menschen an diesem Montag. Ebenso am Dienstag, am Mittwoch und auch am Donnerstag. Schon mit richtiger Routine ging Jesus diese Arbeit dann auch am Freitag an. Doch gerade hatte er den ersten Menschen geformt und ihm den obligatorischen Klaps auf den Rücken gegeben, fällt dieser um und geht keinen Schritt. "Mmmh... nanu, habe ich da jetzt was falsch gemacht...?" wundert sich Jesus und versucht es noch einmal. Aber auch der zweite kippt einfach nur um, ebenso der dritte, vierte und jeder Mensch an diesem Freitag. In der nächsten Woche ging es von Montag bis Donnerstag wieder so wie erwartet, aber am Freitag erneut das gleiche Spiel. Als Gott zurück aus dem Urlaub kam, erkundigte er sich gleich, wie es seinem Sohn denn mit der wichtigen Aufgabe ergangen ist in der Zwischenzeit. "Ja Vater, weißt Du, eigentlich ging es ja gut... nur an den Freitagen..." - "Ach herrje, das habe ich Dir ganz vergessen zu sagen. Freitags machen wir Ossis, die brauchen immer erst einen Arschtritt bis sie sich mal in Bewegung setzen."

 

Lieber zweifelhaft als Einzelhaft.

 

Parteiversammlung in Ost-Berlin. Vorne auf der Rednertribüne: "Laber schwadronier laber... Fünfjahresplan... Rhabarberquark... Werktätige Massen... blafasel... Klassenkampf... " Im Saal:...schnarch... Eine halbe Stunde später, der Redner blafaselt immer noch, kommt ein Saalordner mit 'nem Zettel in der Hand zum Rednerpult und reicht es dem Redner. Der liest, an die Massen gewandt: "Jenossinnen und Jenossen, die Russ'n sinn' uffm Mars jelandet."...Stille... Dann, von ganz hinten, eine Stimme: "Alle?"

 

Zum Kaffee beim ZK der SED. Die Kellnerin kommt mit einer Kaffeekanne und fragt: Genosse Honecker darf ich nach Gießen?

 

Was sind die vier größten Hauptschwierigkeiten beim Aufbau des Sozialismus? Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

 

Kaum zehn Jahre her: Zwei Soldaten des Bundesgrenzschutzes patrouillieren an der innerdeutschen Grenze. Plötzlich entdecken sie jemanden, der sich an einem Baum direkt am Grenzzaun erhängt hat. "Au weia, das gibt wieder einen Papierkram", sagt der eine. Nach einigem Überlegen kommt dem Anderen die Idee: "Komm, wir hängen ihn auf die andere Seite!". Gesagt, getan. Sie hängen die Leiche auf die andere Seite des Zaunes und gehen weiter. Eine halbe Stunde später kommen zwei DDR-Grenzer an die Stelle. Da stumpt der eine den anderen an und meint: "Nu gugge do, do hängt er ja schon wieda...!"

 

Honecker und Mielke unterhalten sich über ihre Hobbys. Honecker: "Ich sammle alle Witze, die über mich im Umlauf sind." Mielke: "Mensch Erich, da haben wir ja fast das gleiche Hobby. Ich sammle nämlich alle, die sie in Umlauf bringen..."

 

Lieber schlank weg als dicke da.

 

Erich währt am längsten!

 

Warum hat die DDR Karl May rehabilitiert? Durch Old Shatterhand soll die Bevölkerung lernen, die roten Brüder in der UdSSR zu lieben...

 

Er: "Du Schatz, ich les hier grade: 'Die DDR gehört zu den zehn führenden Industrie-Nationen der Welt.', ich glaub', das schreibe ich mal unserem Onkel Herbert in Düsseldorf." Sie: "Klar, mach das... und wenn Du grade dabei bist - er soll zu Ostern ein paar Rollen Klopapier mitschicken..."

 

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