Musik (Witze)

Zwei befreundete Streicher, ein Geiger und ein Bratscher, machen gemeinsam Urlaub im Weinländle. Tag für Tag genießen sie den herrlichen Wein, und immer wieder lassen sie sich Weinbergschnecken köstlich zubereiten. Am letzten Urlaubstag beschließen sie, selbst Weinbergschnecken zu suchen, damit sie sich auch zu Hause eine entsprechende Mahlzeit zubereiten können. Jeder geht seiner Wege, und als sie nach einer Stunde wieder zusammentreffen, hat der Geiger sein Eimerchen voller Schnecken, der Bratscher aber hat nicht eine einzige in seinem Gefäß. Da fragt der Geiger: "Nanu, hast du keine Schnecken gefunden?" "Doch, doch", sagte der Bratscher, "sogar sehr viele, aber immer, wenn ich zugreifen wollte: Husch, weg waren sie."

 

Ein frisch engagierter Geiger geht mit dem Geigenkasten in der Hand über den Karlsplatz. Er sieht einen Schutzmann und fragt ihn: "Sagen Sie, Herr Inspektor, wie kommt man hier zu den Wiener Philharmonikern?" Der Polizist schaut ihn an und meint dann väterlich: "Ja, lieber Freund, üben, üben und noch mal üben."

 

An der Bushaltestelle steht eine Menge Leute und versucht, sich in den bereitstehenden Bus hineinzuquetschen. Als letzter will ein Musiker mit seiner Baßgeige das bereits überfüllte Fahrzeug besteigen. Er versucht es auf jede Art und Weise, doch ohne Erfolg. Seine Baßgeige hat einfach keinen Platz mehr. Eine alte Dame hat ihn die ganze Zeit beobachtet. Sie kommt auf ihn zu und sagt ihm unter verständnislosem Kopf schütteln: "Hätten Sie doch Flöte gelernt!"

 

"Leidenschaftlicher!" ruft der Dirigent, "oder haben Sie noch nie geliebt?" - "Doch, doch", sagt der Tenor, "aber noch nie dabei gesungen."

 

"Für meinen letzten Schlager", sagt der Komponist stolz, "habe ich dreitausend Mark gekriegt!" "Du Ärmster", ruft da der gute Freund, "hast du sie bezahlt oder abgesessen?"

 

Der junge Komponist veranstaltete zum ersten Male einen öffentlichen Klavierabend mit eigenen Werken. "Schatz", sagte er zu seiner Braut, "morgen abend werde ich nur für dich spielen - für dich allein!" "Sieh nicht so schwarz!" erwiderte das junge Mädchen, "Vielleicht kommen doch einige Besucher!"

 

Das Publikum wird immer unruhiger. Schließlich bricht der Sänger seinen Vortrag ab und sagt gekränkt: "Ist denn überhaupt niemand im Saal, der dem Vortrag eines Künstlers lauschen kann?" "Aber sicher", tönt es aus der letzten Reihe, "wann tritt der Mann endlich auf?"

 

In der Konzertpause wird dem berühmten Dirigenten ein Zettel zugesteckt. Der Meister beugt sich vor und liest verdutzt: "Ich bin wirklich keine Klatschbase, aber einer Ihrer Musiker in der letzten Reihe, der mit dem großen Gong, spielt immer nur, wenn Sie ihn ganz scharf ansehen."

 

"Morgen fährt unsere Berta nach Wien, um an der dortigen Musikhochschule ihre Klavierstunden fortzusetzen. Sie hat ein Stipendium auf zwei Jahre bekommen." "Vom Staat?" "Nein, von unseren Nachbarn."

 

Pat war Posaunist. Ein prima Bursche, und immer hatte er in seiner Zwei-Zimmer-Wohnung ein Dutzend Gäste. Eines Nachts fragt ihn einer davon: "Wieviel Uhr ist es eigentlich?" "Keine Ahnung, meine Uhr ist kaputt. Aber paß mal auf: Gleich weißt du es!" Damit nahm Pat seine Posaune und gab ihr Pfeffer. Es dauerte nur ein paar Sekunden, dann wurde nebenan gegen die Wand geklopft: "Ruhe! Verdammt noch mal: Ruhe! Es ist doch gleich drei!"

 

Die Sängerin hat ein umfangreiches Programm erledigt. Dann sagt sie: "Und zum Schluß singe ich noch ein Wiegenlied." Da flüstert ein Konzertbesucher seinem Nachbarn zu: "Wozu eigentlich? Die meisten schlafen doch schon!"

 

Probe auf der Opernbühne. Der Regisseur zum Tenor: "Mehr Leidenschaft! Haben Sie denn noch nie geliebt?" "Das schon, aber ich habe dabei nicht gesungen!"

 

"Ich werde demnächst im Ausland singen", erklärt die Sängerin voller Stolz. Darauf der Kritiken "Gnädige Frau, das finde ich aber sehr rücksichtsvoll von Ihnen!"

 

Zuerst spreizte sich der Sänger etwas, dann aber ließ er doch drei tolle Schnulzen vom Stapel. Der Hausherr dankte ihm, und die Hausfrau brachte ihm ein Glas Sekt. "Was sagen Sie dazu?" verriet er ihr, "daß ich meine Stimme mit fünfzigtausend Mark versichert habe?" "Nicht möglich!" staunte sie. "Und jetzt will die Gesellschaft nicht zahlen, was?"

 

Zwei Rock-Kritiker treffen sich nach einem Konzert. Sagt der eine: "Diese Bands werden von Mal zu Mal lauter!" Darauf der andere: "Danke der Nachfrage, mir geht's ausgezeichnet."

 

"Glauben Sie, daß Sänger sehr eingebildet sind?" "Natürlich! Und wie! Ich kenne mindestens ein gutes Dutzend, die sich einbilden, besser als ich zu singen!"

 

"Das Kurkonzert war ja ein riesiger Reinfall". "Was Sie nicht sagen?!" "Ja. Erst stimmten sie und spielten nicht - dann spielten sie und stimmten nicht!"

 

Zwei Popmusiker. "Also der Beethoven..." meint einer, "na, seine Frisur geht ja noch... aber die Musik? Einfach unmöglich!"

 

"Ach, der arme Popsänger. Erst buht man ihn auf der Bühne aus, und dann kriegt er in der Garderobe noch einen Schreikrampf!" "Was denn? Noch einen...?"

 

"Nun stellen Sie sich vor: mein Nachbar hat meine Fensterscheiben zertrümmert, bloß weil ihn mein Klavierspielen störte!" "Ist der aber blöd... jetzt hört er es doch noch viel deutlicher!"

 

Wird der mäßig begabte Sänger von einem Kollegen gefragt: "Na, wie ist denn deine Konzertreise verlaufen?" "Ooch, eigentlich recht gut... nur in Büttgenvorst war der Saal so gut wie leer!" "Das hättest du dir doch denken können", meint da der Kollege kopfschüttelnd, "da biste doch schon mal aufgetreten!"

 

Zwei Liedermacher unterhalten sich. Meint der eine: "Ist schon prima, daß unsere Fans uns einmal zusammen auftreten sehen." Wundert sich der andere: "Wieso denn unsere? Ich denk' deiner wäre im Urlaub!?"

 

Wie bringt man einen Oboisten dazu, ein As zu spielen? Man nimmt die Batterien aus seinem Stimmgerät.

 

Wie kann man dafür sogen, daß der Baß gestimmt bleibt? Zersägen und ein Xylophon draus bauen?

 

Wie bekommt man einen Bratscher dazu, Tremolo zu spielen? Über die betreffende Stelle in den Noten ganz dick
SOLO? schreiben!

 

Kann ein Bratscher Schutzgeld erpressen? Ja, das Drohpotential ist mehr als ausreichend. Der Dirigent zahlt 50.-, wenn der Bratscher zur Probe erscheint. Der Dirigent zahlt 250.-, wenn der Bratscher seinen Kasten mithat, zumal der Dirigent nicht weiß, was im Kasten ist. Das Orchester sammelt begierig Geld, wenn der Bratscher zu spielen anfängt.

 

Welche Lagen gibt es auf der Klarinette? Die düstere Lage, die normale Lage, die verzweifelte Lage.

 

Ein Blinder und ein Taubstummer machen Tanzmusik. Sie fangen an zu musizieren. Der Taubstumme fragt:
Spielen wir denn schon?? Der Blinde fragt:
Tanzen sie denn schon??

 

Auf einer Prominentenparty steht ein berühmter Dirigent im Mittelpunkt des Interesses. Von links und rechts prasseln die Fragen auf ihn nieder.
Wie sind sie Dirigent geworden??, wird natürlich auch gefragt.
Das verdanke ich meinen Eltern?, erklärt der Maestro.
Pauke war ihnen zu laut, Trompete war ihnen zu laut, Posaune war ihnen zu laut, Geige war ihnen zu laut??

 

Der völlig unbegabte Bariton: "Und nun singe ich 'Am Brunnen vor dem Tore'." Ein entnervter Zuhörer: "Das ist auch ganz gut so, hier drinnen hört Ihnen ja sowieso keiner mehr zu!"

 

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