Maenner (Witze)

Ein Streckenwärter trifft mitten auf den Schienen einen einsamen Wanderer. "Mann, sind Sie wahnsinnig geworden?!" brüllt er, "einfach hier spazierenzugehen
" "Aber erlauben Sie mal", meint der andere, "noch nie etwas von abgelaufenem Fahrschein gehört?"

 

Plaschke trifft seinen Freund Piepenbrink, der ein sehr langes Gesicht macht. Plaschke fragt ihn: "Was ist denn los, alter Junge?" "Ach, es ist zum Verzweifeln, am Freitag habe ich 90 000 Mark in der Lotterie gewonnen, am Samstag 500 000 im Lotto, gestern beim Pferderennen habe ich 200 000 Mark erwettet, und heute? Es ist wie abgeschnitten!"

 

"Kann ich bitte drei Paßfotos haben?" "Natürlich. Wollen Sie sie gleich mitnehmen?" "Oho! Sie haben welche vorrätig von mir?"

 

"Sag einmal, Egon, seit wann verkaufst du denn Sauermilch?" "Seit wir aus dem Urlaub zurück sind. Wir hatten nämlich vergessen, die Milch abzubestellen."

 

An einem heißen Sommertag machen Graf Bobby und Baron Mucki eine Bergwanderung. Auf einer Bergwiese, die ein Bach durchfließt, sehen sie eine Kuh genüßlich bis zum Bauch im kühlen Wasser stehen. "Warum steht denn die Kuh im Wasser?" fragt Baron Mucki seinen Freund. "Aber Mucki", mokiert sich Graf Bobby, "ist doch klar! Damit bei der Hitze die Milch nicht sauer wird."

 

Herr Müller geht zur Wahrsagerin. "In Ihrer Zukunft sehe ich viel Schwarzes", sagt diese. "Das hat nichts zu bedeuten", meint Müller da. "Ich bin nämlich Schornsteinfeger!"

 

Der alte Herr zeigte dem Schaffner seine Fahrkarte. "Aber das ist ja ein Kinderbillett!" "Da können Sie sehen, wie lange ich auf die Straßenbahn gewartet habe!"

 

Zweifelt ein Ehemann: "Ich fürchte, meine Frau ist mir nicht treu." "Wieso das?" fragt ihn der Freund. "Ja, wir sind doch von Düsseldorf nach Hamburg gezogen und haben immer noch denselben Briefträger!"

 

Der rauhe Bill schlägt in der Bar eine volle Whiskyflasche auf Jims Kopf entzwei. "Was soll das?" fragt Jim, "hast du etwa keinen Korkenzieher?"

 

Schriftsteller Baldrian saß auf einer Gesellschaft neben einer reizenden jungen Dame. Zwischen Suppe und Hauptgang begann Baldrian zu schwärmen: "Ich liebe die hehre Einsamkeit. Immer wieder verspüre ich den Drang, mich in die Einsamkeit zu flüchten, fern dem Getriebe der schnöden Welt zu weilen, einsam auf hohen Felsen zu stehen... Spürten Sie diesen Drang auch schon?" "Bis jetzt", stöhnte die junge Dame, "eigentlich noch nie. Doch jetzt habe ich ihn."

 

Meint die resolute Zimmervermieterin: "Damit wir uns recht verstehen, und es nicht erst zu Mißverständnissen kommt, junger Mann: Damenbesuche kann ich nicht gestatten!" "Und Herrenbesuche?" "Na ja, dagegen ist nichts zu sagen." Meint der junge Mann erleichtert: "In Ordnung, ich miete das Zimmer für meine Freundin."

 

In der Kirche wird eine Trauung vorbereitet. Ein feierlich gekleideter junger Mann wartet vor der Kirchentür. Eine zu der Zeremonie eingeladene Dame fragt ihn: "Sie sind doch wohl der Bräutigam?" "Leider nicht!" erwidert der Angesprochene traurig, "ich bin im Halbfinale ausgeschieden."

 

Graf Bobby läßt die Zeitung sinken und sagt zu seiner Hausdame: "Da haben doch so ein paar Idioten Falschgeld gemacht und sind prompt geschnappt worden. Ich verstehe die Kerle nicht. Warum machen sie denn nicht richtiges Geld?"

 

"Sag mal, wie kommst du zu Hause eigentlich zurecht, nachdem deine Frau nun schon seit Wochen bei eurer Tochter zu Besuch ist?" "Alles klappt ausgezeichnet! Ich kann die Strümpfe jetzt von beiden Enden anziehen!"

 

Ein Mann betritt die Buchhandlung und verlangt die gesammelten Werke von Goethe: "Welche Ausgabe?" fragt der Buchhändler. "Da haben Sie eigentlich recht. Welche Ausgabe! Das kann ich mir sparen. Auf Wiedersehen!"

 

Zu einem Antiquitätenhändler kommt ein Mann und sagt: "Vorige Woche habe ich bei Ihnen zwei antike Stühle gekauft. Einer davon ist bereits zusammengebrochen. Was sagen Sie dazu?" "Da muß sich einer draufgesetzt haben", erwidert der Händler ungerührt.

 

Der Junggeselle bekommt einen Brief: "Sehr geehrter Herr! Sie haben früher mit meiner Frau in näherer Beziehung gestanden. Ich bitte Sie deshalb, jeden Verkehr mit ihr abzubrechen." Die Antwort: "Sehr geehrter Herr! Vielen Dank für Ihr Rundschreiben."

 

Seit über fünfzig Jahren wohnte Wimmer im gleichen Hause. Plötzlich zog er aus. Ins Haus nebenan. "Gefiel es dir nicht mehr in der alten Wohnung?" fragt man ihn. "Hm", überlegte Wimmer kurz, "der Wandertrieb in mir war eben stärker!"

 

Graf Bobby besucht den Bildhauer in dessen Atelier. "Meister," schwärmt er, "wie haben Sie diese herrliche Statue nur geschaffen?" "Nun, Herr Graf, ich habe sie aus einem Marmorblock gehauen." "Was Sie nicht sagen! Woher haben Sie denn gewußt, daß sie darin war?"

 

Egon liegt auf den Knien und schrubbt den Fußboden. Sein Freund Emil sieht das und staunt: "Nein, Egon, das fällt mir noch nicht einmal im Traum ein!" "Mir auch nicht", sagt Egon traurig, "aber meiner Frau!"

 

Auf der Probe klappte es hinten und vorn nicht. Vielleicht lag es auch daran, daß der Autor selbst Regie führte. Schließlich sagte er verzweifelt zum Hauptdarsteller: "Mein lieber Krehan, ich verstehe Sie einfach nicht! Sie sind doch im Leben so witzig - weshalb nicht auch in meinem Lustspiel?" "Das hat seinen tiefen Grund", entgegnete genauso verzweifelt der Mime. "Sie dürfen eins nicht vergessen: Den Text, den ich im Leben spreche, der ist von mir!"

 

Graf Bobby geht ins Theater. In der Pause spaziert er im Foyer auf und ab. Da begegnet ihm seine alte Bekannte, die Baronin Schreckenstein, die ihn freudig begrüßt! "Der >Wilhelm Tell< ist einfach ein großartiges Stück von diesem Friedrich Schiller!" schwärmt sie. "Das stimmt", pflichtet Graf Bobby bei. "Wenn er nur nicht so viele Zitate gebrauchen würde!"

 

"Erklär mir bitte: Du bist doch mein Freund. Wie kommt das, daß du mich nie fragst, wie's mir geht?" "Nun gut: "Wie geht es dir?" "Frag' mich nicht."

 

Zwei Rentner gehen im Park spazieren. Da kommt ihnen eine flotte Rothaarige entgegen. Der eine alte Herr schnalzt mit der Zunge: "Hm, zwanzig müßte man noch mal sein..." Meint der andere: "Und für diese Viertelstunde Spaß würdest du noch mal fünfzig Jahre arbeiten wollen?"

 

Graf Bobby geht in den Zoo. Vor dem Leopardenkäfig hängt ein Schild: "Frisch gestrichen". "So ein Schwindel!" schimpft Graf Bobby, "und ich dachte immer, die Flecken auf den Viechern seien echt!"

 

"Hast du die dreitausend Euro, die du gefunden hast, bei der Polizei abgegeben?" "Natürlich nicht! Das würde ja so aussehen, als wollte ich mit meiner Ehrlichkeit protzen..."

 

Graf Bobby ist schlechter Laune. Um ihn aufzuheitern, schlägt Baron Rudi vor, ein Spielchen zu machen. "Paß auf, Bobby, hier hab' ich Geld in der Hand ? wenn du errätst wieviel, gehören die fünf Kronen dir." "Geh, Rudi, was soll ich mir wegen der fünf Kronen den Kopf zerbrechen?"

 

Ein Bettler klingelt an der Wohnungstür. Die Hausfrau öffnet. "Sie betteln?" fragt sie erstaunt. "Sie sind doch ein rüstiger Mann, warum arbeiten Sie nicht?" Der Bettler lächelt sanft: "Sie sind doch eine attraktive Frau. Warum sind Sie nicht beim Fernsehbalett?"

 

Mit donnernder Stimme wettert der Redner gegen das Laster der Menschen und erwähnt dabei auch das Bordell als Sündenpfuhl. Da springt Brösel auf und jubelt: "Hurra, jetzt weiß ich endlich, wo ich meinen Schirm stehengelassen habe!"

 

"Bitte", fragte ein Herr in der Hundeausstellung, "wo ist denn der Hund, der den ersten Preis für die besten Wächterdienste bekommen hat?" "Der ist leider nicht mehr da, der wurde heute Nacht gestohlen!"

 

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