Kirche (Witze)
Der Herr Pfarrer Sonnweber besucht seinen Amtsbruder, den Herrn Pfarrer Müller, im Nachbarort. Auf der Veranda des Pfarrhauses sprechen die hochwürdigen Herren kräftig einem guten Tropfen zu. Nach und nach lockert der Alkohol die Zungen, und Hochwürden Sonnweber erzählt unter dem Siegel der Verschwiegenheit: "Weißt du, Kollege, da kam doch letzte Woche eine unerhört attraktive Blondine zu mir zur Beichte. Also, die hat mir Sachen erzählt, da ging mir einfach der Hut hoch." "Na, na", schmunzelt Hochwürden Müller, "wer wird auch im Beichtstuhl den Hut in den Schoß legen!"
Im Himmel wird zur alljährlichen Treibjagd geblasen. Nur der Heilige Geist will nicht mitmachen. Bis jetzt hat er sich bei jedem Jagdvergnügen immer eine Ladung Schrot ins verlängerte Rückgrat eingehandelt. Der liebe Herrgott verspricht ihm aber diesmal, gut auf ihn aufzupassen. Doch zum Schluß der großen Hatz passiert's dann doch: Ein Schuß kracht, der Heilige Geist langt schmerzverzerrt nach hinten. Mit einem Satz springt der liebe Gott ins nächste Gebüsch, zieht den Heiligen Joseph hervor und grollt tadelnd: "Kannst du ihm denn den Seitensprung noch immer nicht verzeihen?"
Zwei ältere Damen wollen ein Pfund Kaffee schmuggeln. Sie stehen vor dem Zoll und sind ratlos. Da kommt ein Priester lächelnd auf sie zu. "Hochwürden, können Sie unseren Kaffee verstecken?" Darauf der Priester: "Aber meine Damen, ich kann nicht lügen." Sie gehen gemeinsam durch die Zollkontrolle. Als der Zollbeamte die Damen fragt, ob sie etwas zu verzollen hätten, antworten sie mit nein. Darauf fragt der Zollbeamte den Priester. Der antwortet: "Mein Geist gehört dem Herrn, was ich unter der Kutte trage, gehört den beiden Damen."
Die Marie hat ihren Mann beerdigt. "Herr Pfarrer, wo kann er jetzt sein?" "Er steht vor der Pforte zum Paradies, Marie." "Vor der Pforte? Darf er denn nicht hinein?" "Er darf hinein, weil er ein braver Mann war, aber Sie haben ihm solche Hörner aufgesetzt, daß Petrus erst das Eingangstor vergrößern lassen muß."
Ein evangelischer Pfarrer kommt in den Himmel. Petrus gibt ihm einen VW und sagt: "Schau dir einmal unsere schöne Milchstraße an." Der evangelische Pfarrer ist noch gar nicht lange gefahren, als ihm ein Mercedes entgegenkommt. Darin sitzt ein katholischer Pfarrer. Der evangelische Pfarrer kehrt empört zu Petrus zurück und beklagt sich. Dieser antwortet: "Bedenke, er hatte nicht die gleichen Freuden wie du auf Erden." Der evangelische Pfarrer gibt sich zufrieden und fährt wieder auf die Milchstraße. Da kommt ihm ein Rabbiner in einem Cadillac entgegen, erbost darüber und mit dem Bewußtsein, daß dieser dieselben Freuden wie er auf Erden hatte, kehrt er zum Petrus zurück und beklagt sich. Dieser macht ein ratloses Gesicht und antwortet ihm: "Da kann ich nichts machen, da kannst du nichts machen, das ist die Verwandtschaft mit dem Herrn!"
Der Papst und Kiesinger gehen über den Kölner Domplatz. Der Papst bemerkt die vielen Tauben und er fragt Kiesinger: "Sind die eigentlich evangelisch oder katholisch?" Ratlos zuckt Kiesinger die Schultern. "Vielleicht weiß es einer der Taxifahrer", meint er. Schon geht der Papst auf einen los. "Sagen Sie mal", spricht er einen an, "wissen Sie, ob die Tauben katholisch oder evangelisch sind?" "Nee", sagt der Taxifahrer zum Papst, "das weiß ich nicht, ich weiß nur, daß die alle Mitglieder der CDU sind." "Warum denn das", fragt der Papst. "Naja, wissen Sie", sagt der Taxifahrer, "wenn die unten sind, fressen sie einem aus der Hand, sind sie oben, dann bescheißen sie einen."
Im Garten des Vatikans geht der Papst mit einem Amerikaner auf und ab. Der Amerikaner: "Fünfzigtausend Dollar." Der Papst schüttelt milde lächelnd sein Haupt. "Hunderttausend Dollar." Wieder Kopfschütteln, "1 Million Dollar." Und wieder lehnt der Papst ab. Ein Kardinal der in einigem Abstand folgt und mitgehört hat, geht näher heran und flüstert dem Papst ins Ohr: "Heiliger Vater, so viel Geld, überlegen Sie, was wir damit anfangen können, wieviel Gutes wir damit stiften können." Darauf der Papst mit ernstem Gesicht: "Weißt du auch, was ich dafür tun muß? Ich soll allen Katholiken gebieten, am Ende ihres Gebetes nicht mehr >Amen< zu sagen, sondern >Shell-OilEin Mädchen beichtet beim Pfarrer ihre Sünden. Der Pfarrer hört sich alles an und sagt am Ende ernst: "Weißt du, mein Kind, was du mit deinen vielen Sünden verdienen würdest?" Darauf das Mädchen: "Ja, Herr Pfarrer, aber ich mache mir nichts aus Geld."
Ein junger Pfarrer nimmt zum erstenmal die Beichte ab. Der alte Pfarrer hört sich das mit an. Nachdem der Neue ein hübsches Mädchen ins Gebet genommen hat, fragt er seinen Kollegen: "Wie war es? War ich gut?" "Ja, lieber Freund, es war schon ganz zufriedenstellend, aber Sie sollten öfter t-t-t-t machen als huuiii sagen."
Ein Pfarrer fährt nachts ohne Licht mit seinem Fahrrad. Ein Polizist hält ihn an und verlangt von ihm zwei Mark. "Moment, mein Sohn", sagt der Pfarrer begütigend, "du brauchst dich nicht zu erregen, der Herr fährt mit." Da sagt der Polizist: "Dann macht's vier Mark."
Ein Bischof besucht einen Dorfpfarrer. Nachdem der hohe Herr alles begutachtet hat und äußerst zufrieden ist, will er auch noch das Schlafzimmer des Priesters besichtigen. Zu seinem Erstaunen findet er ein Doppel bett, das durch ein Brett geteilt ist. Auf seinen fragen den Blick hin erklärt ihm der Pfarrer: "Rechts schlafe ich, links meine Hausdame." Entsetzt fragt der Bischof: "Und wenn nun die Versuchung über Sie kommt?" ? "Kein Problem", erklärt der Dorfpfarrer, "dann nehmen wir das Brett weg."
Ein Ganove liegt im Sterben. Ein Priester hält ihm ein Kruzifix hin. Da schlägt der Mann die Augen auf und meint lächelnd: "Höchstens 100, mehr kriegen wir nicht dafür."
Drei Geistliche unterhalten sich über die Verteilung der Kollekte. Sagt der erste: "Ich mache einen Kreis, werfe das Geld hoch, und was in den Kreis fällt, gehört dem Herrn." Der Zweite: "Ich ziehe einen Strich, werfe das Geld gen Himmel, und was auf den Strich fällt, gehört mir." Sagt der Dritte: "Ich weiß nicht, wie ihr wirtschaftet. Ich werfe das Geld in die Luft und rufe: Herr, nimm, was du brauchst."
Ein junger Mann kommt zur Beichte. Fragt der Priester: "Mein Sohn, wirst du von unkeuschen Gedanken geplagt?" ? "Im Gegenteil", antwortet der Jüngling, "sie machen mir Vergnügen."
Gott und Petrus spielen Golf. Gott hat den ersten Schlag. Der Ball fliegt und rollt genau auf das erste Loch zu, Vor dem Loch sitzt eine Maus. Sie sieht den Ball und verschlingt ihn. Im selben Augenblick springt ein Kater herbei und verspeist die Maus. Das sieht ein kreisender Adler, stürzt herab und ergreift den Kater. Plötzlich schlägt ein Blitz ein und zerreißt den Adler. Der Golfball fällt wieder ins Loch. Da sagt Petrus zum Herrn: "Was ist nun, spielen wir Golf oder albern wir?"
Frau Müller kommt in den Himmel. Petrus empfängt sie mit den Worten: "Jeder, der hier neu ankommt, darf sich etwas wünschen." Da sagt die Frau: "Ich möchte meinen Mann sehen." ? "Besondere Kennzeichen", fragt Petrus. "Ja", meint Frau Müller, "er versprach vor seinem Tod, sich immer dann im Grabe herumzudrehen, wenn ich ihn betrüge." ? "Aha", sagt Petrus, und schreit: "Hol mal jemand Wirbel-Willi."
Der Pfarrer will das jungvermählte Paar besuchen. Als er leise die Wohnung betritt, liegt die Frau nackt auf der Couch und seufzt:
Bist du es, mein Engel?"
Nein, aber ich komme von derselben Firma!"
Ein Reicher, der im Sterben liegt, zählt noch einmal seine Goldmünzen und seufzt:
Ach, Herr Pfarrer, warum darf man die nicht mit hinübernehmen?"
Weil sie schmelzen würden!"
Ein Schäfer sitzt mit seinem Hund am Sonntagmorgen in der Kirche. Der Pfarrer tönt von der Kanzel:
Ein guter Hirte bleibt immer bei seiner Herde." Knurrt der Schäfer:
Komm Hasso, wir gehen, der Kerl fängt schon wieder an zu stänkern!"
Die alte Frau Fink liegt im Sterben und läßt ihren Beichtvater kommen. Haucht sie:
Ich war jung und hübsch - den Rest können Sie sich ja wohl denken!"
Der General und ein Arzt kommen ans Himmelstor und läuten. Niemand öffnet. Meint der General:
Ob es wohl einen Hintereingang für Lieferanten gibt?
Es sagte der Pfarrer zur lebenslustigen Witwe:
Schade, daß Sie von hier fortziehen. Sie waren für mich immer ein großartiger Predigtstoff!"
Der Pfarrer fragt den stolzen Vater:
Wie heißt denn der kleine Täufling?"
Marcus Cyrillus Adolf Josef Manfred."
Mehr Wasser, bitte!"
Vor der Kollekte verkündet der Pfarrer:
Knöpfe haben wir jetzt genug. Dürfte ich Sie heute um Nadeln und etwas Zwirn bitten?"
Frau Neubert hat ihr vierzehntes Kind bekommen .Ihr Mann meldet es dem Pfarrer zur Taufe an.
Nanu, Herr Neubert, schon wieder?" Er:
In der Bibel steht: ,Seid fruchtbar und mehret euch!'" Pfarrer:
Ja, stimmt, Herr Neubert, aber das war doch nicht allein für Sie gedacht. . . !"
Ein junger Pfarrer nimmt zum erstenmal die Beichte ab. Der alte Pf arer hört sich das mit an. Nachdem der Neue ein hübsches Mädchen ins Gebet genommen hat, fragt er seinen Kollegen:
Wie war es? War ich gut?"
Ja, lieber junger Freund, es war schon ganz zufriedenstellend, aber Sie sollten öfter ,t-t-t' machen statt ,huiii' rufen!"
Der Zuchthauspfarrer sagt zu Herrn Schnabel:
Ich möchte Ihnen nach Ihrer Entlassung helfen."
Ich weiß nicht recht, auch Lustmorden will gelernt sein!"
Der Pastor tönt von der Kanzel:
Hütet euch vor der ersten Zigarette. Sie zieht unweigerlich den Alkohol und die Sünde mit den Frauen nach sich." Zuruf aus der Gemeinde:
Wo gibt es diese tolle Zigarette?"
"Na, Frau Mübbel", fragt der Pfarrer,
hat Ihr Mann denn ein gutes Ende gehabt?"
Ja", seufzt Frau Mübbel,
er hatte sogar ein sehr gutes. Leider hat er es mitgenommen!"
Ein Priester und ein junger Mann sitzen im Zug einem hübschen Mädchen gegenüber, das einen aufregend kurzen Rock trägt. "Lieber Freund, unter dieser Verpackung verbirgt sich die Hölle!" mahnt der Priester. Darauf der junge Mann: "Das glaub' ich gern, bei mir ist an der gleichen Stelle der Teufel los."
Ein Bauer rudert mit seinem Sohn auf einem kleinen Boot über den Starnberger See. Plötzlich zieht ein Gewitter auf, es blitzt und donnert, der Sturm peitscht meterhoch die Wellen und beide glauben ihr letztes Stündlein zu erleben. In Ihrer Angst beginnen sie zu beten und der Vater gelobt eine heilige Messe. Doch der Sturm wird immer heftiger, die Wellen immer größer und in seiner Todesangst verspricht der Vater allen Heiligen im Himmel eine vergoldete Kerze. Tatsächlich läßt der Sturm nach, die Wellen beruhigen sich und nach einer Weile faßt sich der Sohn ein Herz und fragt seinen Vater:
Aber wir hab'n doch gar net soviel Geld für eine vergoldete Kerze? "
Bua", sagt da der Bauer,
red net soviel. Wann mir drüb'n guat ankommen sind, werden's schon seh'n, was kriag'n."
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