Kinder (Witze)

Klein-Erich war sehr frech zur Mutter und wird zur Strafe in den Hühnerstall gesperrt.
Aber das sage Ich euch", heult Klein-Erich wütend,
Eier lege ich nicht.

 

Paulchen lärmt den ganzen Tag mit der neuen Trommel in Haus und Hof herum. Die Ermahnungen der Hausbewohner helfen rein nichts. -
Da muß wohl Ich mal mit ihm reden", sagt Konrad. - Tatsächlich wird es still. -
Wie hast du das nur fertiggebracht?" will der Vater wissen. -
Ach, ich hab ihm nur gesagt, er solle mal die Trommel aufschneiden und nachsehen, was drinnen ist", berichtet Konrad.

 

Die Nachbarskinder sind sehr ungezogen. Die Mutter hat deshalb dem kleinen Peter verboten, mit Ihnen zu spielen. Eines Nachmittags sieht sie vom Küchenfenster aus, daß Peter sich mit den Nachbarskindern balgt. Sie ruft hinunter:
Peter, habe ich dir nicht gesagt, du sollst nicht mit ihnen spielen?!" -
Ich spiele ja gar nicht mit ihnen", ruft Peter herauf,
Ich verhaue sie ja nur."

 

Wider einmal muß Erna in der Küche für die Mutter einspringen. Ungeduldig ruft der Bruder in die Küche:
Ist das Mittagessen denn nicht bald fertig?" -?Gleich, Robert", antwortet Erna mit gerötetem Gesicht,
ich muß nur noch drei Zeilen aus dem Kochbuch kochen."

 

Staunend sieht die kleine Evi zu, wie ein Flugzeug am wolkenlosen Himmel Kondensstreifen hinterläßt. Entrüstet läuft sie zur Mutter:
Mutti, schau dir das mal an! Dürfen die denn das, den Himmel so verkratzen?!"

 

Hänschen wird bestimmt später einmal Auktionator" meint die große Schwester Anna. -
Wieso das?" wundert sich der Vater. -
Schau mal ins Wohnzimmer", verrät Anna,
deine Armbanduhr hat er schon unter dem Hammer."

 

Evi sieht zufällig mit an, wie der Vater im Garten die Ostereier versteckt. -
Mutti, jetzt weiß ich s bestimmt", ruft sie.
Der Vater ist bei uns nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch der Osterhase. Vielleicht steckt er auch noch hinter dem Klapperstorch."

 

Mäxchen erzählt in der Schulpause:
Mein Papa geht immer ohne Hut!" -
Und mein Papa", trumpft da Fritzchen auf,
geht sogar immer ohne Haare."

 

Das Großstadtkind Klein-Erika sieht zum ersten Mal eine echte lebende Kuh.
Was hat denn die Kuh da vorne an ihrem Kopf?" fragt sie die Mutter. -
Das sind die Hörner", erhält sie zur Antwort. - Im gleichen Augenblick stößt die Kuh ein langgezogenes
Muh" aus. -
Mutter", will nun Klein-Erika wissen, ? und aus welchem Hörn hat die Kuh jetzt getutet?"

 

Im Museum in Stuttgart wird ein Abguß der berühmten Venus von Milo gezeigt. -
Warum hat die denn gar keine Arme?" will Klein-lris wissen. -
Siehst du, so geht es allen Leuten, die immer an den Nägeln kauen", weiß die Mutter.

 

Der Vater ist Briefträger. Als er nach Hause kommt, schimpft er:
Bin heute schon wieder von einem Hund gebissen worden! Ich möchte bloß wissen, was die Hunde alle gegen uns Briefträger haben!" -?Vielleicht ärgern sie sich, weil sie nie Post bekommen", gibt Sonja zu bedenken.

 

Rainer, weißt du, daß das Hinterrad deines Fahrrades platt ist?" fragt der eben von der Arbeit heimkehrende Vater. -
Das Rad ist nicht platt", erklärt Rainer,
ich habe nur die Luft herausgelassen, weil der Sattel so hoch war."

 

Bitte, spiel mit uns", betteln Manschen und Jöbchen die Oma an.
Wir wollen Zoo spielen, und wir Kinder sind die Affen." -
Aber was soll ich denn dabei?" wundert sich die Oma. -
Du mußt die Affen mit Schokolade und Bonbons füttern!" schlagen die Kinder vor.

 

Schorschi geht zwar noch in den Kindergarten, aber nun erklärt er kategorisch, daß er Papi werden will. -?Da mußt du aber jetzt viel Geld verdienen", meint der Vater,
denn Kinder wollen ja essen." - doch Schorschi weiß eine bessere Lösung:
Die können doch bei uns mitessen!"

 

Ich glaube, ich muß zum Arzt; ich fühle mich hundeelend", stöhnt Walter. -
Da gehst du am besten gleich zu einem Tierarzt", rät die Schwester.

 

Die Schwester hat gekocht, weil die Eltern in Urlaub sind. -
So, was gibt es zum Nachtisch?" will Richard wissen. -
Heute nichts", erwidert die Schwester. -
So", protestiert Richard,
soll das vielleicht heißen, daß ich das ganze Zeug für nichts und wieder nichts hinuntergewürgt habe?"

 

Aber, Manfred", rügt die Mutter ihren Sprößling,
daß du ausgerechnet immer mit den unartigen Buben spielen mußt, warum verkehrst du nie mit den artigen Jungen?" -
Denen erlauben es ihre Mütter nicht!" klärt Manfred die Mutter auf.

 

Die Eltern möchten von Klausi wissen, ob er noch ein kleines Geschwisterchen will. -
Nicht unbedingt! Bisher bin ich mit euch auch alleine ganz gut fertig geworden", erklärt Klausi.

 

Mach doch bitte das Fenster zu, es ist kalt draußen!" ruft Lotti. - Klaus tut es.
Wenn du meinst, daß es jetzt draußen wärmer wird", erklärt er lakonisch.

 

Aber, Klaus", rügt die Mutter,
du sollst doch nicht immer mit der Hand über den ganzen Tisch nach dem Kuchen langen! Wozu hat man denn seinen Mund?" -
Aber, Mutti", gibt Klaus zu bedenken,
mit dem Mund komme ich doch nicht bis hin."

 

Pfui, Heike", tadelt die Mutter,
schämst du dich nicht, den armen Dackel immer am Schwanz zu ziehen?" -
Ich ziehe ja gar nicht", wehrt sich Heike.
Ich halte den Schwanz nur fest; der Dackel zieht."

 

Das wäre herrlich, wenn ich dauernd herumfahren könnte und immer viel Geld in der Tasche hätte", philosophiert Hermann. -
Nichts leichter als das", meint der Vater:
Werde doch Straßenbahnschaffner!"

 

Die Geschwister besuchen eine Theatervorstellung. Am Eingang meint Franz:
Es war ein Fehler, heute den neuen Anzug anzuziehen." -
Warum denn das?" wundert sich Katrin,
der Anzug steht dir doch ausgezeichnet." -
Das wohl, aber die Eintrittskarten habe ich im alten!"

 

Ulrike will die Ferien auf Opas Bauernhof verbringen. -
Wir gehen hier mit den Hühnern schlafen", erklärt der Großvater. -
Nein", protestierte Ulrike,
im Hühnerstall möchte ich nicht schlafen."

 

Papa, Papa, komm schnell, ich bin mit der großen Zehe in die Mausefalle gekommen!" schreit Fränz-chen aus dem dunklen Dachbodenraum. -
Das kommt davon!" ärgert sich der Vater.
Was mußt du auch deine Nase überall reinstecken!"

 

So, und jetzt erzähl einmal dem Vater, warum du heute von mir Hiebe bekommen hast!" sagt die Mutter zu Hans. -
Da sieht man, wie du bist", heult da der Hans los,
zuerst schlägst du mich, und dann weißt du nicht einmal warum."

 

Daniela ist drei Jahre alt und soll schon schwimmen lernen. Kaum ist sie ein paar Sekunden lang im Wasser des Schwimmbeckens, schreit sie los:
Mami, laß mich wieder raus, ich hab keinen Durst mehr."

 

Karin schreibt aus der Jugendherberge einen Brief nach Hause. -
Schreibst du deine Briefe immer so langsam?" wundert sich die Freundin. -
Nein", antwortet Karin,
nur wenn sie für meinen kleinen Bruder sind, der kann nicht so schnell lesen."

 

Kleln-Gabi ist gerade dabei,
sauber" zu werden. Stolz bringt sie den Inhalt des Nachttöpfchens zur Mutti und wird gebührend gelobt. Doch plötzlich - o Schreck! - fällt ihr das Töpfchen samt Inhalt auf den Teppich. -
Ist nicht schlimm", tröstet Klein-Gabi die Mutti,
ich kann das nochmal machen!"

 

Die Geschwister Irmgard und Uwe teilen sich während des Urlaubs der Eltern den Haushalt. Als Uwe die Schuhe putzen soll, drückt er sich:
Draußen ist alles verdreckt, da werden die Schuhe doch bald wieder schmutzig." - Als dann gegessen werden soll, meint Ingrid:
Ich habe nichts gekocht, denn wir werden sowieso bald wieder Hunger haben."

 

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