Kellner (Witze)

Auf hoher See. Es herrscht Windstärke 10. Ein Herr betritt den Speiseraum und nimmt als einziger Gast Platz. Der Ober kommt und fragt: "Was darf ich Ihnen bringen?" Darauf der Gast: "Was empfehlen Sie mir?" Der Ober: "Das Billigste, mein Herr."

 

Im Restaurant. Ein Herr bestellt Gulasch. Plötzlich findet er im Essen ein Stückchen Holz. Er ruft den Kellner und fährt ihn an: "Hören Sie, Pferd laß ich mir noch gefallen, aber Pferd mit Wagen, das geht mir doch zu weit."

 

In einem Restaurant bestellt ein Gast eine Tasse Kaffee, gießt den Inhalt auf den Boden, bricht den Henkel der Tasse ab und verzehrt sie mit sichtlichem Genuß. "Herr Ober, noch eine Tasse Braunen!" Kaum hat er sie bekommen, wiederholt sich das Spiel. Nach der vierten Tasse packt den Kellner das kalte Grausen. Er läuft zu seinem Chef und berichtet: "... und dann bricht er den Henkel ab und ißt die Tasse!" Der Geschäftsführer sieht ihn entgeistert an: "Das verstehe ich nicht, der Henkel ist doch das Beste."

 

In einem Viersterne-Restaurant an der Cote d'Azur sind zwei Ober erkrankt. Der Chef ist verzweifelt. Sein Service ist weltberühmt, seine Ober jahrelang geschult. Er telefoniert in alle Welt, um Ersatz zu beschaffen. Schließlich hilft ihm sein guter Freund, der Geschäftsführer des Maxim in Paris, aus der Patsche. "Ich schicke Ihnen einen vorzüglichen Mann, der sich selbst in den heikelsten Situationen bewährt hat." Der Mann kommt an, stellt sich vor. Der Chef zittert bei dem Gedanken, was er alles falsch machen könnte. "Hören Sie", ordnet er an, "Sie schauen jedesmal zu mir, wenn Sie servieren. Wenn ich nicke, ist alles in Ordnung, dann machen Sie weiter, wenn ich den Kopf schüttele, dann kommen Sie sofort zu mir." Der Abend kommt. Nach zwei Stunden atmet der Chef auf. Der neue Mann ist glänzend. Er serviert wie ein junger Gott und bewegt sich sicher wie ein Solotänzer. Plötzlich gegen Mitternacht kommt eine Gesellschaft herein. Eine hübsche blonde Dame, tief dekolletiert, flaniert von zwei gutaussehenden Playboys. Sie bestellen Champagner und sind ausgelassen und ein bißchen angetrunken. Plötzlich bekommt die junge Dame einen Lachanfall. Der Träger ihres Abendkleides reißt. Ein rosiger makelloser Busen wird sichtbar. Der neue Kellner reagiert blitzschnell. Er nimmt den goldenen Löffel aus dem Eis, hebt den Busen wieder in seine ursprüngliche Einfassung und verknotet dezent den Träger der Dame. Dann schaut er zu seinem Chef. Der schüttelt entsetzt den Kopf. Der Ober eilt zu ihm hin. "Sie müssen verstehen, was sollte ich denn sonst machen?" Der Chef verdreht die Augen bei soviel Naivität. "Das geht vielleicht bei Ihnen in Paris so, bei uns wird der Löffel erst angewärmt."

 

Zwei Freunde sitzen in einem Lokal bei einem Glas Wein. Sie streiten sich über den Paragraphen 218 und werden sich nicht einig. Schließlich rufen sie den Ober: "Bringen Sie uns bitte ein Strafgesetzbuch!" Nach einer Weile kommt der Ober ohne das Buch zurück: "Meine Herren, der Wirt erklärt sich bereit, den Wein anstandslos zurückzunehmen!"

 

Graf Bobby will in seinem Stammrestaurant speisen. "Haben Sie heute vielleicht Enten?" fragt er den Ober. "Das tut mir leid, Herr Graf", sagt der Ober, "die sind bereits ausgegangen." "Tatsächlich ausgegangen?" wundert sich Graf Bobby, "wohin denn nur?"

 

"Herr Ober, werden denn hier nie die Tischtücher gewechselt?" "Das kann ich Ihnen nicht sagen mein Herr, ich bin erst drei Wochen hier!"

 

Der Feriengast hatte eine lange Bergwanderung hinter sich und freute sich deshalb rechtschaffen auf das Mittagessen. "Herr Ober", rief er, kaum daß er in dem Restaurant, in dem er gewöhnlich sein Mittagessen einzunehmen pflegte, Platz genommen hatte, "bringen Sie mir bitte rasch die Speisekarte. Ich habe einen Wolfshunger!" "In diesem Fall", meinte hierauf der Ober mit feinem Lächeln, "darf ich Ihnen heute Lammbraten empfehlen."

 

"Verzeihung", flüstert der Kellner, dem Stammgast zu, "Sie haben gestern abend ein Bier zuwenig bezahlt." "Erstaunlich, wie sich das herumspricht", wundert sich der Gast, "gestern abend sagte mir ein Polizist, ich hätte wohl ein Bier zuviel getrunken."

 

Der Kavalier will seiner Dame in einem sehr feinen Restaurant imponieren. So sagt er zum Ober: "Die Schildkrötensuppe muß sehr heiß sein! Und daß mir die Melone auch wirklich vom Eis und das Bündnerfleisch von einem jungen Rind kommt! Die Steaks englisch, aber nicht zu sehr. Der Fleischsaft darf nur noch ganz leicht rötlich sein. Der Rotwein muß ein Grad über Zimmertemperatur haben und aus geschliffenen Gläsern gereicht werden. Haben Sie verstanden?" "Aber gewiß doch!" erwidert der Ober mit seinem hochmütigsten Lächeln. "Und die Zahnstocher, mein Herr? Rokoko, Biedermeier, oder darf es etwas Modernes sein?"

 

Ein Gast sitzt in einer Weinstube und spricht mit Genuß dem ausgezeichneten Wein zu, der hier ausgeschenkt wird. Doch immer, wenn das Glas leer ist und der Kellner fragt, ob er noch ein Glas bringen dürfte, sagt der Gast: "Oberverwaltungsgerichtshofpräsidententochter." Dann nickt er mit dem Kopf und läßt sich ein neues Glas bringen. Schließlich fragt der Kellner nach dem Sinn dieser seltsamen Sprachübung. Da klärt ihn der Gast auf: "Solange ich dieses lange Wort, ohne anzustoßen, aussprechen kann, kann ich noch weitertrinken."

 

"Herr Ober, meine Kohlroulade riecht aber sehr nach Schnaps!" Der Ober tritt einen Schritt vom Tisch zurück und fragt betroffen: "Noch immer?"

 

"Herr Ober", fordert der Gast in einem Restaurant, "ich möchte gerne Ölsardinen!" "Jawohl, mein Herr", dienert der Kellner, "sollen es portugiesiche oder französische sein?" "Das ist mir ganz egal", erwidert der Gast, "ich will sie schließlich essen und mich nicht mit ihnen unterhalten!"

 

Der Kellner eilt durch das Lokal. Er stolpert, das Tablett schwankt, und sechs Cocktails ergießen sich auf den eleganten Anzug eines Gastes. Beruhigende Stimme des Obers: "Ein Glück, daß es trockene Martinis waren..."

 

"Herr Ober, zahlen!" "Wie bitte?" "Zahlen!" "...elf... zwanzig... dreitausend... sieben... neunundsechzig... vier Millionen..."

 

Graf Bobby: "Was ist das, Kaviar?" Ober: "Das sind Eier vom Stör." Graf Bobby: "Gut, dann bringen Sie mir zwei, aber bitte hart gekocht!"

 

"Nun, wie hat Ihnen das Beefsteak geschmeckt, mein Herr?" "Tja, Herr, ich finde, daß es für sein Alter noch reichlich klein war."

 

"Herr Ober, meine Tasse hat einen Riß." "Da sehen Sie, mein Herr, wie stark unser Kaffee ist!"

 

Der Gast in einem Hotel beschwert sich: "Herr Ober, ich habe jetzt schon zehnmal Schnitzel bestellt!" Der Ober erklärt: "Bei großen Mengen dauert es immer etwas länger!"

 

Der Ober bringt das bestellte Schnitzel. Der Gast schüttelt den Kopf: "Das kann doch nicht wahr sein, noch so klein und spätabends ohne Begleitung in einem Lokal!"

 

"Herr Ober, meine Suppe ist ja eiskalt!" "Kein Wunder, mein Herr, Sie haben sie ja schon vor einer Stunde bestellt..."

 

Herr Petersen aus Norddeutschland wird in Wien von einem Kellner mit "Herr Graf" angesprochen. Bescheiden erwidert er: "Sie verwechseln mich sicher, ich bin gar kein Graf!" Da meint der Ober: "Machen Sie sich nichts daraus, Herr Graf. Hier in Wien nennen wir jeden Penner >Herr Graf"Herr Ober", schimpft der Gast, "Dieses Brathähnchen ist ja ungenießbar!" "Das verstehe ich nicht! Dabei hat es neun Jahre lang hintereinander auf Ausstellungen den ersten Preis gewonnen!"

 

Der Lehrer ißt im Restaurant. Zum Schluß überreicht ihm der Kellner die Rechnung. Der Lehrer liest und sagt dann: "Omelette muß mit zwei >t< geschrieben werden!" "Entschuldigen Sie", erwidert der Kellner, verschwindet und reicht dem Lehrer nach einiger Zeit eine geänderte Rechnung. Jetzt steht darauf: "Ein Omlett mit zwei Tee EUR 8,10."

 

Zwei Freunde an der Bar. Sagt der eine: "Die Musik ist ja zum Davonlaufen." Darauf der andere: "Recht hast du, aber die Kellner passen leider zu gut auf."

 

Ein Ober fragt seinen Kollegen: "Was hat denn der Gast da eben ins Beschwerdebuch geschrieben?" "Nichts, er hat nur sein Steak hineingeklebt!"

 

Im Lokal "Hallo, Herr Ober, in Ihrem Apfelkuchen sind so gut wie keine Äpfel!" "Na und!?" Im Hundekuchen sind auch so gut wie keine Hunde."

 

"Herr Ober, ich bin Stammgast in ihrem Lokal, und ich bekomme sonst immer zwei Stück Fleisch!" "Oh, Verzeihung, mein Herr, der Koch hat vergessen, das Fleisch durchzuschneiden."

 

"Nein, bitte nichts mehr, Herr Ober. Oder doch. Ich habe ein bißchen tief ins Glas geguckt und muß noch Auto fahren. Haben Sie ein Mittel, das nüchtern macht?" "Aber gewiß, mein Herr", antwortete der Ober, "ich hole sofort die Sektrechnung!"

 

"Ober, rasch ein Dutzend Austern. Nicht zu groß, nicht zu klein. Nicht zu salzig, aber schön fett... und frisch, vor allen Dingen... also los, los, schnell, habe wenig Zeit." "Nur eine Frage noch: Mit oder ohne Perlen?"

 

"Herr Ober! Was soll das!? Sie haben hier 14 Euro auf die Rechnung gesetzt, es macht aber nur 13 Euro!" "Stimmt, mein Herr, aber ich dachte, Sie wären abergläubisch..."

 

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