Juedische (Witze)
"Ja, so was!" stürzt der Kohn auf den Isaak zu. "Hab ich dich seit fünf Jahren nicht gesehen. Hier hast du deine zehn Dollar wieder, die ich mir vor fünf Jahren von dir geborgt habe." "Kannst sie behalten", sagt Kohn. "Hab keine Lust meine Meinung über dich zu ändern."
"Natürlich, natürlich. Werd' ich mich freuen", sagt Blau. "Gehst du runter die Lauben-Avenue, siehst du ein rotes Haus. Mit einem großen Tor. Nimmst du den rechten Ellenbogen, schiebst du das Tor auf. Dann gehst du durch die Toreinfahrt durch, kommst du an einen Hof. Da ist ein weißes Gebäude. Und rechts auf der Seite ist eine kleine weiße Tür. Nimmst den linken Ellenbogen, stößt die kleine weiße Tür auf. Dann gehst du hoch zwei Treppen. Und wenn du oben bist im dritten Stockwerk, auf der linken Seite ist eine Klingel. Nimmst den rechten Ellenbogen, drückst auf den großen weißen Knopf - und da werd' ich sein, aufmachen und dich willkommen heißen." "Schön, schön", sagt Grün. "Aber- sag mal, warum soll ich denn für alles die Ellenbogen nehmen?" "Na", sagt Blau. "Wirst du nicht gebrauchen können die Hände, weil du halten mußt die Geschenke für meine Familie."
Der Reisende kommt in Tel Aviv auf dem Flugplatz an. Er gibt dem Gepäckträger ein gutes Trinkgeld und sagt: "Können Sie mir sagen, wo ich mich am besten rasieren lassen kann?"' "Nun, ja", antwortet der Mann mit einem prüfenden Blick. "Werd ich glauben, am besten im Gesicht."
Grün ist Propagandist der israelischen Regierung und hält Volksreden in Tel Aviv. "Ich bin Israeli! Ich bin als Israeli geboren, und ich will leben als Israeli und sterben als Israeli." "He, Grün!" ruft der Blau aus der Menge. "Hast du denn gar keinen Ehrgeiz?"
"So", sagt der Beamte. "Sie wollen auswandern? Sie fühlen sich wohl als Jude bei uns nicht wohl?" "Doch. Es ist nicht wegen meiner Religion", sagt Isaak, "es ist wegen der Schwulen." "Wegen der Schwulen?" fragt der Beamte irritiert. "Ich wandere wegen der Homosexualität aus", gibt Isaak Silberstein zurück. "Aber das ist doch nicht die Möglichkeit!" ruft der Beamte. Und kann sich nicht fassen. "Doch", beharrt Silberstein. "Hören Sie, Herr Inspektor. Vor 40 Jahren gab's für die Homosexuellen die Todesstrafe. Vor 20 Jahren 10 Jahre Zuchthaus. Vor 10 Jahren fünf Jahre Gefängnis. Vor zwei Jahren ein Jahr Gefängnis auf Bewährung und seit einem Jahr ist es straffrei. Und da möcht' ich weg sein, bevor es zur Pflicht wird."
Moische Silberstein geht in New York spazieren. Er kommt an einer Eisdiele vorbei. "Prima Speiseeis, das beste in Amerika!" preist ein Schild. "Erdbeer, Him-beer, Nuß, alles was Sie wünschen." Und darunter steht in genauso großer Schrift: "Juden Zutritt verboten. Der Besitzer: Ephraim Goldstein." Wütend geht Moische in die Eisdiele. "Hören Sie", sagt er. "Sind Sie der Besitzer?" "Ja." "Heißen Sie Ephraim Goldstein?" "Ja." "So!" triumphiert Moische. "Nun können Sie mir sagen, warum Sie sind Antisemit und schreiben >Juden Zutritt verboten Moische geht über die Straße, auf der Bauarbeiten verrichtet werden. In der Mitte der Straße ist ein tiefes Loch. Fünf Meter tief. Er schaut hinein - und sieht Kohn unten sitzen. "Kohn!" ruft er. "Kohn, was machst du da? Bist du reingefallen?" "Nuna", erwidert Kohn. "Werd ich hier wohnen?"
Eine Jüdin kommt in den Himmel und wird der Mutter Maria vorgestellt. "Ach", sagt die Jüdin. "Die Maria, die von den Christen so verehrt wird? Es muß ein schönes Gefühl sein, so einen berühmten Sohn zu haben." "Ja", sagt Maria. "Aber eigentlich haben Josef und ich uns immer gewünscht, daß er Arzt wird."
Ein Jude kommt in ein koscheres Restaurant in New York. Sofort eilen zwei chinesische Kellner auf ihn zu, sprechen ihn in perfektem Hebräisch an. Der Jude ist erstaunt. Er läßt den Geschäftsführer kommen. "Wie kommt denn das", sagt er mit einem Seitenblick auf die Chinesen, "daß die unsere Heimatsprache sprechen?" "Psst!" flüstert der Geschäftsführer. "Möchten Sie bitte ruhig sein! Es sind Einwanderer aus Hongkong, die glauben, sie lernen bei mir Englisch."
Die Israelis sind recht knapp in Devisen. Die Regierung hat eine irrsinnig hohe Steuer auf Luxusgüter. Und deswegen wird jeder Reisende, der aus dem Ausland kommt, untersucht, ob er auch nichts einschmuggelt, was sonst hoch versteuert werden müßte. Moische war in Paris. Und er hat seiner Frau einen süßen, kleinen Minischirm mitgebracht, den er in die Hosentasche steckt. Wie das Übel es will - die Passagiere müssen sich einer starken Kontrolle unterziehen; Moische wird sogar von einem Zöllner abgetastet. Der fängt oben an, tastet, tastet - und kommt dann an die Hosentasche. Er fühlt. "Was ist das?" fragt er streng und tritt einen Schritt zurück. "Oh, wissen Sie, Herr Zöllner", sagt Moische. "Das ist eine kleine süße Überraschung für meine Frau." "Aha", lächelt der Zöllner. "Jetzt aber schnell nach Hause!"
Der Geschäftsinhaber Silberstein liegt im Sterben. Und er möchte alle seine Angelegenheiten regeln, auch die finanziellen. "Hört zu", sagt er zu seinen Söhnen, zu seiner Frau und zu dem Rabbi, die um das Bett stehen. "Rosenzweig, der schuldet uns 10000 Mark." "Habt ihr's alle gehört?" sagt der älteste Sohn Uri.
Isaak erscheint feierlich angezogen beim Bankier Silberstein. "Möcht ich, guter Herr, heiraten Ihre Tochter Sarah", begehrt er mutig. "So", sagt Silberstein. "Haben Sie Geld?" "Hören Sie!" ruft Isaak. "Möchten Sie mich verstanden haben falsch: Heiraten will ich sie, nicht kaufen."
Silberstein ist beim Arzt, der hat ihn gründlich untersucht. "Nun", fragt der Arzt. "Werden Sie können bezahlen die Operation, wenn ich sie für nötig halte?" "Doktorleben", sagt Silberstein. "Wenn ich sie nicht bezahlen kann, die Operation, werden Sie sie für nötig halten?"
"Du, Kohn", fragt Herschel seinen Schneider. "Kannst du mir machen einen Anzug ganz eng? Nicht eine einzige Falte und vorne so, daß man sieht die Genitalien als ein Abdruck?" "Mußt du dich nicht sorgen darum, nebbich", sagt der Schneider. "Werd' ich dir einen Anzug machen vorne so eng, daß man sieht deine Religion."
Der Chefredakteur der größten Tel Aviver Zeitung ist ein wichtiger Mann. Alle hofieren ihn. Nun erscheint er in der Oper. "Du, Kohn", sagt Moische. "Sehe ich deinen Chefredakteur mit einer jungen, hübschen Dame. Ist es seine Frau?" "Nebbich, wo denkst du hin?" antwortet Kohn. "Das ist die heutige Abendbeilage."
"Die Jugend ist vollkommen verdorben", sagt Moische zu seinem Freund. "Wie kommst du darauf?" "Die meisten lügen von dem Tag an, wo sie sprechen können." "Also - das ist ein bißchen zu stark!" "Doch, doch", beteuert Moische. "Ich kenne eine ganze Menge Kinder, die sagen zu einem Mann Vater - der kann's gar nicht gewesen sein."
70 Jahre ist Herschel und 80 ist Kohn. Und nun trifft Herschel den Kohn auf der Straße. "Kohn! Kohn, mein Freundesleben! Habe ich dich zwei Jahre nicht gesehen. Wo bist du gewesen?" "War ich im Gefängnis." "Im Gefängnis? Hast du Alkohol getrunken beim Fahren?" "Nein." "Hast du gemacht betrügerischen Bankrott?" "Nein." "Wofür warst du denn im Gefängnis?" "Wegen Vergewaltigung." "Vergewaltigung?" wundert sich Kohn. "Bei deinem Alter! Das möcht' doch nicht wahr sein!" "Unter uns gesagt, ist es nicht wahr. Aber habe ich mich so geschmeichelt gefühlt, daß ich nicht wollte widersprechen vor Gericht."
Der kleine Isaak ist den ersten Tag in der Schule. Und der Lehrer will ihm beibringen, wie die Natur alles eingerichtet hat. "Nun", sagt der Lehrer. "Isaak, wer sieht besser als der Mensch?" "Der Adler." "Sehr schön, Isaak. Und wer hört besser als der Mensch?" "Hm - die Katze." "Jawohl Isaak, sehr gut", sagt der Lehrer. "Und wer riecht besser?" Einen kleinen Moment überlegt Isaak, dann strahlt er und sagt: "Die Rose, Herr Lehrer, die Rose."
Moische fragt Isaak: "Kannst du mir leihen eine Mark? Hab ich vergessen mein Geld und möcht' ich fahren mit die Straßenbahn." "Geht nicht", bedauert der andere. "Hab ich nur 20 Mark." "Wird sich einrichten lassen", antwortet Moische. "Nehm ich eben Taxi."
Moische und Kohn sind auf einer Ausstellung surrealistischer Künste. "Na", sagt Moische vor einem Bild, von dem er nicht ganz weiß, was es ist. "Wird sicher sein ein Portrait." "Du hast keine Ahnung von Kunst", sagt Kohn. "Ist eine Landschaft." "Glaub ich nicht, ist Portrait", sagt Moische. Da beugt sich Kohn nieder und liest die Inschrift: "Tulpenfeld in einer niederländischen Landschaft." "Siehst du!" sagt Moische triumphierend. "Doch ein Portrait."
Grün kommt atemlos auf dem Bahnhof angerast, aber der Zug ist vor einem Moment abgefahren. Fragt der Bahnhofsvorsteher: "Ist Ihnen der Zug weggefahren?" "Nebbich", keucht Grün, "werd ich ihn verscheucht haben."
Blau trifft seinen Freund, den Grün. "Nu, Grün, wie geht's dir?" "O danke, es geht mir gut. Ne schöne Wohnung habe ich, ne schöne Wohnung. Willst mich besuchen, kommste ans Haus, nimmst den rechten Ellenbogen ... klingelst oben ... drück ich auf den Knopf ... brauchste dich bloß noch mit der Schulter gegen die Tür zu lehnen ... biste drin ... kommst zwei Treppen hoch ... nimmst den linken Ellenbogen und drückst..." "Ja, sag mal, warum soll ich denn dauernd mit dem Ellenbogen drücken?" "Aber du wirst doch nich kommen mit leere Hand!"
Ein jüdischer Vater geht mit seinem Sohn durch Rom. Sie kommen zum Vatikan. Dort staunt der Junge über die vielen großen Autos. Er fragt den Vater auch, warum die alle so gute Autos hätten. Darauf der Vater: "Gute Konjunktur. Sie haben angefangen mit einem Esel."
Der alte Mandelbaum macht sich Gedanken über die Zukunft seines Sohnes. Er geht zum Rabbi: "Rabbileben, was wird er werden, mein Sohn Itzig?" Der Rabbi überlegt und sagt dann: "Wir werden es so machen: Wir legen auf den Tisch den Talmud, die Thora und ein Scheckbuch und lassen deinen Sohn wählen. Wird er nehmen den Talmud, wird er werden ein Rabbi, wird er nehmen die Thora, wird er werden ein Rechtsanwalt, wird er nehmen das Scheckbuch, wird er werden ein großer Kaufmann." Es wird gemacht. Der junge Itzig sieht sich die Auswahl an und nimmt kurzentschlossen alle drei. Fragt Mandelbaum ratlos: "Was wird er nun werden, mein Sohn Itzig?" Der Rabbi schüttelt den Kopf: "Gott der Gerechte, wird er werden katholischer Pfarrer."
"Was heißt hier Krieg und Störung?" sagt ein Jude aus dem Grenzgebiet zu dem anderen. "Ich hab' da keine Schwierigkeiten. Die können schießen mit Granaten, die können schießen mit Artillerie - meine Frau schläft, und die ist nicht wach zu kriegen. Nicht mit Geld und gute Worte." "Du lügst, Isaak", schimpft da die Frau. "Mit Geld hast du es noch nie versucht."
Die Soldaten der israelischen Armee sind angetreten. Und der Feldrabbi steht vor ihnen, um ihnen Mut mit in den Kampf zu geben. Er redet und redet. Und zum Schluß sagt er: "Ihr treuen Söhne Israels! Sagt mir, gibt es was Schöneres als unsere Religion und die Tatsache, dem Land unserer Väter, dem auserwählten Land zu dienen? Ich frage euch: Gibt es etwas Schöneres?" Bevor einer von den Soldaten antworten kann, zischt der Feldwebel: "Wenn einer von euch Säuen sagt, der Puff von Haifa, kriegt er 14 Tage Arrest."
Eine israelische Delegation besucht Deutschland. "Wieviel verdient ein Arbeiter in Deutschland?" fragt der Politiker aus Tel Aviv den aus Bonn. "1500 Mark im Monat." "Und wieviel braucht er zum Leben!" "Vielleicht 1200 Mark." "Was macht er mit dem Rest!" "Wir sind ein freies Land und fragen nicht danach", verkündet stolz der deutsche Politiker. Er stellt die Gegenfrage. "Wieviel verdient ein Arbeiter in Tel Aviv?" "Nach Ihrem Geld gerechnet, so um die 1000 Mark im Monat." "Und wieviel braucht er zum Leben?" "1500 Mark." "1500 Mark?" fragt der Deutsche erstaunt. "Wo nimmt er denn die Differenz her?" "Wissen Sie", sagt der Mann aus Tel Aviv stolz. "Sind wir ein freies Land und fragen nicht danach."
Familie Rosenstern ist - Vater, Mutter, Sohn - im Zoo. "Vaterleben", fragt Isaak. "Heiraten Kamele?" "Mein Sohn", sagt der Vater. "Weißt du - nur Kamele heiraten. " Der Vater erklärt alles über die Nützlichkeit der Kamele. "Und mußt dir merken: Kamele werden sein die einzigen Tiere, die wochenlang arbeiten können, ohne zu saufen." Atemlos hat der kleine Isaak zugehört. Jetzt fällt die Mutter ein: "Isaak, mein Leben! Und wenn du fragen würdest mich - ich kenne ein Kamel, das kann wochenlang saufen, ohne zu arbeiten."
Es war während der heißesten Zeit des Nahostkrieges. Der israelische Major steht vor der Front. "Soldaten!" ruft er. "Soldaten, jetzt ist die Stunde der Entscheidung gekommen! Jetzt gibt es keine Wahl mehr. Jetzt gibt es nur eines: Mann gegen Mann!" In dem Moment meldet sich der kleine Rekrut Eisenstein, der vor kurzem erst aus Deutschland eingewandert ist. "Bitte, Herr Major", sagt er. "Können Sie mir zeigen meinen Mann?" "Warum das?" "Nuna - vielleicht könnte ich mich gütlich mit ihm arrangieren."
Ein katholischer Pfarrer und ein Rabbi unterhalten sich. Der katholische Priester protzt: "Mein Gott hat zum Beispiel die Alpen geschaffen und die Dolomiten gebaut." "Das ist doch gar nichts", beteuert der Rabbi. "Kenne Sie das Tote Meer? Mein Chef hat es umgebracht."
Herschel beobachtet Moische, wie der dauernd ausspuckt. "Warum spuckst denn aus, Moische?" "Spuck ich auf Moses." "Auf Moses?" ruft Herschel entsetzt. "Wie kannst du spucken auf Moses? Hat er doch unser auserwähltes Volk rausgeführt aus Ägypten!" "Deswegen spuck' ich ja", antwortet Moische. "Hätt' er uns nicht geführt, hätten wir jetzt einen englischen Paß."
Witze
Abkuerzungen (422)ABSprueche (204)
Aerzte (1245)
AKlasse (251)
Alkohol (208)
AntiWitze (201)
Autos (467)
Bank (166)
Bauern (393)
Beamte (312)
Berufe (1193)
Blondinen (903)
Briefe ans Amt Auszuege (16)
Bundeswehr (245)
Computer (200)
Dumme Fragen (348)
Frauen (1278)
Funksprueche (48)
Gericht (222)
HarteiWoerter (190)
Indianer (35)
Juedische (191)
Kannibalen (65)
Kellner (365)
Kinder (1899)
Kirche (492)
Kriege (11)
Laender (594)
Lebensmittel (40)
letzte Worte (384)
Lieber als (478)
Maenner (1712)
MamiMami (54)
Musik (179)
Ossi Wessi (271)
Ostfriesen (617)
Politiker (355)
Prominente (107)
Saechsische (74)
Schotten (76)
Schule Uni (851)
Schweinisch (915)
Schwule Lesben (54)
Sie Er (1395)
sonstige (928)
Sportler (224)
Strassenverkehr (249)
Tiere (1542)
Touristen (723)
Viagra (251)
WeicheiWoerter (2615)
