Juedische (Witze)

Isaak wird eingezogen, zur Marine. Nach drei Monaten kommt er das erstemal auf Urlaub und trifft sich sofort mit seiner Freundin Sarah. Er protzt mit seinen Kenntnissen, die er bei der Armee bekommen hat. Navigation, Orientierung, Nachtsterne. "Und jetzt, Sarah", flüstert er unter dem nächtlichen Himmel. "Sarah, jetzt werd' ich dir zeigen den großen Bären." "Auweih geschrieen", giftet Sarah. "Werd' ich sofort laut rufen um Hilfe, wenn du bloß einen Knopf aufmachst."

 

Grün trifft Blau auf der Straße. Blau ist fröhlich und vergnügt. "Sag' mal Blau", meint Grün. "Bist du allweil fröhlich und vergnügt und lachst und juchzt in der Gegend um. Aber man muß dir mal die Augen öffnen: Ich, Grün, will dir sagen, daß Meiersohn schläft mit deiner Frau." "Ach", sagt Blau, "das weiß ich." "Und trotzdem bist du fröhlich und vergnügt?" "Natürlich, natürlich", sagt der andere. "Mußt du schon verstehen: Jedesmal, wenn Meiersohn schläft mit meiner Frau, gibt er ihr 100 Mark. Und jedesmal, wenn Meiersohn schläft mit meiner Frau, schlaf ich mit seiner Frau. Und ich geb ihr gar nichts. Soll ich da nicht sein glücklich?"

 

"Was?" fragt Isaak seinen Freund Blau. "Fünf Jahre hab ich dich nicht gesehen. Und jetzt kommst du und sagst, du bist immer noch nicht verheiratet." "Was bin ich ein Pechvogel", klagt Blau. "Wieso bist du ein Pechvogel?" "Immer,wenn ich eine heiraten will aus Liebe, hat sie zu wenig Geld."

 

Isaak sitzt mit seiner Sarah auf einer Parkbank. Nebenan sitzt ebenfalls ein Liebespaar. Sie hören Flüstern, Kichern, Lachen. "Siehst du", klagt Sarah. "In acht Minuten hat er sie achtmal geküßt. Warum tust du nichts solches?" "Na", fragt Isaak nachdenklich. "Wird se mich lassen?"

 

Isaak ist Drogist. Er kommt aufgeregt ins Hinterzimmer, wo seine Frau Sarah ist. "Sarah", flüstert er. "Sarah, möchtest du bitte sein so gut zu kommen die nächsten zenn Minuten nicht in Laden." "Warum, Isaak?" fragt sie. "Hab ich einen Interessenten für unseren Restposten Schönheitscreme."

 

"So", sagt Ruth zu Sarah Silberstein. "Hat Ihre Tochter tatsächlich ein Kind bekommen? Wieviel war denn das Gewicht?" "Drei Pfund." "Nebbich", sagt die Fragerin. "Ist nicht sehr viel." "Nee, nee, weiß ich schon", antwortet die Großmutter. "Waren se auch erst zwei Wochen verheiratet."

 

Die keusche Sarah hat endlich ihren Daniel geheiratet. Und Daniel zieht sich aus. Zum erstenmal sieht Sarah seine Männlichkeit. "Daniel!" ruft sie. "Daniel, du hast gelogen!" "Wieso hab ich gelogen?" "Da", sagt Sarah und zeigt auf seine Männlichkeit. "Du hast mir gesagt, das wären 15 Zentimeter." "Reg' dich ab", sagt Daniel. "Stimmt doch. Zehn Zentimeter vorher und fünf Zentimeter nachher."

 

Eine Dirne in Tel Aviv geht mit einem Freier aufs Zimmer. Er zieht sich aus. Sie schaut ihn an: Blondes Haar, blaue Augen. Erstaunt fragt sie: "Bist du Jude?" "Nein", beteuert er. "Was du siehst ist Abnützung."

 

Der große Firmenboß ist in Tel Aviv aus dem Fenster gesprungen. Auf der Stelle war er tot. Seine schluchzende Sekretärin wird sofort von der Polizei vernommen. "Also, erzählen Sie uns alles über Ihren Chef", sagt der Polizist. "War er so ein netter", schluchzt sie. "Hat er mir geschenkt vor vier Wochen einen Brillantring. Vor drei Wochen hat er mir geschenkt ein Perlenhalsband. Vor zwei Wochen hat er mir geschenkt ein ganz neues Sportauto. Und heute, heute hat er gefragt: "Sarah, mein Schatz, sag mir, was kostet es, wenn ich möchte dich vernaschen." "Na?" fragt der Polizist, "und dann?" "Dann hab ich ihm gesagt: Die Herren aus dem Büro geben immer 20 Mark - und da ist er aus dem Fenster gesprungen."

 

Auf dem Bahnhof von Haifa hält eine junge Frau ein schwarzgelocktes Kind mit großen grünen Augen auf dem Schoß. Ein Rabbi kommt vorbei. "Was für ein wunderschönes Kind!" ruft er. "Was für wunderschöne Haare. Hat es die vom Vater?" "Weiß nicht", entgegnet die Mutter. "Wieso weißt du das nicht, gute Frau?" "Ist passiert am Sabbat, er hat den Hut aufbehalten."

 

Ein überfüllter Bus in Tel Aviv. Isaak steht hinter einem jungen Mädchen. "Du bist so schön, so hübsch", flüstert Isaak ihr ins Ohr. "Möcht ich richtig anbeißen." "Seit wann", zischt die Schöne zurück, "ißt man in Tel Aviv mit den Fingern?"

 

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