Juedische (Witze)
Der kleine Isaak macht Schularbeiten. "Papaleben", fragt er. "Wieviel sind drei Viertel?" "Drei Viertel?" überlegt Papa, "möcht ich dir sagen, Sohn - das ist nichts Halbes und nichts Ganzes."
Blau und Grün treffen sich auf der Straße. Als was arbeitest du denn jetzt?" fragt Grün. "Ich bin Kunstschütze", sagt Blau. "Prima", freut sich Grün. "Vielleicht kannst du mir was vorschießen und wenn's bloß 100 Dollar sind."
"Isaak", fragt der Rabbi. "Kennst du das Geheimnis vom langen Leben?" "Nee, Rabbi," "Man sollte jeden Tag ein paar rohe Knoblauchzehen essen." "Nuna, Rabbi - wie soll das bleiben ein Geheimnis?"
Ein Rabbi und ein katholischer Priester unterhalten Sich. "Wissen Sie", sagt der katholische Priester spitz. "Ich hab diese Nacht geträumt, ich wäre im Paradies der Juden: "Überall Müllhaufen und voll von nach Knoblauch stinkenden Menschen. Pfui Teufel noch einmal, wie es da zuging!" "Nuna", sagt der Rabbi. "Hören Sie, hat sich gut getroffen die ganze Sache! Hab ich diese Nacht geträumt vom christlichen Paradies. Und alles war schöner Rasen. Und da waren Rosen und Nelken und Bäume haben geblüht. Alles blitzsauber und ruhig." "Sehen Sie", triumphiert der katholische Geistliche. "Da können Sie doch nichts dagegen sagen?" "Nee, nebbich nicht", sagt der Rabbi. "Das einzige, was möcht' mich haben gestört: Kein Mensch war dort."
Herschel hat in Israel keine Arbeit bekommen und ist nach Amerika ausgewandert. Nach drei Monaten schreibt er stolz an seine Familie in Tel Aviv: "Ich bin hier dabei, für 30. Dollar am Tag eine katholische Kirche abzureißen. Ein wundervoller Jpb, der auch noch bezahlt wird! Bitte sagt es keinem weiter, ich würde es nämlich auch umsonst tun."
Silberstein steht am Grab seiner Frau. "Geliebtes Wesen", schluchzt er. "Würde ich geben meine Hand und mein Bein, wenn ich dich noch einmal sehen könnte im Leben." Während seines Schluchzens rührt sich am Fuße des Grabes ein Maulwurf, wirft einen Hügel auf und sofort setzt Silberstein den Fuß auf den Hügel. "Nuna", sagt er besänftigend. "Spaß wird man doch machen dürfen."
Ein evangelischer Pfarrer kommt in den Himmel. "So", sagt Petrus, "du hast dich auf Erden brav geschlagen, du warst immer recht eifrig, die Leute zur Religion zu bekehren, hier im Himmel darfst du einen Ford fahren." §tolz fährt der evangelische Pfarrer den Ford im Himmel spazieren. Nach geraumer Zeit trifft er einen katholischen Priester - auch in einem Ford. Während sie sich unterhalten, kommt ein Rabbi vorbei - in einem 450er Mercedes. "Soll der auf der Erde so gut gewesen sein, daß er mit so einem teuren Wagen im Himmel spazierenfahren darf?" fragt der evangelische Pfarrer erstaunt. Der Katholische schüttelt den Kopf. "Das hat nichts mit dem Lebenswandel zu tun", sagt er ganz ruhig. "Das ist Verwandschaft."
Der jüdische Bankier liegt im Sterben. 39,5 Fieber hat er. Jetzt 40. Nun 40,5. Der Arzt steht da, schaut nach dem Fieberthermometer und schüttelt den Kopf: "40,9", sagt er, "das ist hoffnungslos." Da richtet sich der Todkranke auf und flüstert: "Bei 41 wird verkauft."
Der ungeheuer reiche Bankier Silberstein war gestorben. Ein riesiger Begräbniszug geleitet den Millionär zur letzten Ruhe. Isaak geht direkt hinter dem Sarg. Und er weint und er schluchzt zum Gotterbarmen, die Tränen rinnen ihm über die Wangen, fallen auf seinen Hemdkragen. Einer der Trauernden kann diesen Schmerz nicht fassen und wendet sich teilnahmsvoll an ihn: "Sie weinen so heftig, Sie gehören wohl zur Familie?" "Nein", schluchzt Isaak. "Ich gehöre nicht zur Familie, deshalb weine ich."
Der kleine Isaak ist den ersten Tag in der Schule. Der Lehrer erklärt den Aufbau des Menschen. "Also Kinder", sagt er. "Der Mensch kann mit dem Mund reden, mit den Füßen laufen, mit der Nase riechen und mit den Händen arbeiten." "Falsch, falsch!" ruft Isaak. "Wieso falsch?" "Nuna - bei uns in der Familie da riechen die Füße, läuft die Nase, arbeitet das Mundwerk, und reden tut man mit die Hände."
"Hören Sie, Mendelson", sagt der Chef. "Sie haben nicht das Abitur, Sie haben nicht studiert, Sie haben nicht die Ausbildung, die ich will. 50 Bewerber mit allen Voraussetzungen sind da, die haben wollen die Stelle. Warum soll ich denn nehmen Sie, wenn die Arbeit so knapp ist?" "Darum, Herr Direktor, darum", sagt der Bewerber eifrig. "Sie werden nicht glauben, mit wie wenig ich zufrieden bin."
Isaak bekommt seinen Lohn ausbezahlt. Er prüft die Lohntüte - siehe da, 20 Dollar zuviel. "Nuna", sagt er und steckt es ein. Nächste Woche bekommt er wieder seine Lohntüte. Er zählt nach - und 20 Dollar zuwenig. Sofort rennt er zum Lohnbüro. "Hören Sie, guter Mann!" ruft er. "Haben Sie mir gegeben 20 Dollar zuwenig diese Woche." "Die Leute vom Lohnbrüo überprüfen und entdecken, daß in der Vorwoche 20 Dollar zuviel in der Tüte war. "Warum haben Sie sich nicht schon vorige Woche gemeldet?" fragt der Mann vom Lohnbüro Isaak. "Nuna", sagt Isaak. "Sind wir alle nur Menschen -macht sich jeder einen Fehler. Aber zwei Fehler in zwei Wochen - das ist zuviel."
Grün fährt mit der Eisenbahn. Zwei unverträgliche, zänkische Damen sind in seinem Abteil. "Eh, ich muß das Fenster auf haben", sagt die eine. "Ich muß es geschlossen haben", meutert die andere. "Ich muss es aber auf haben", sagt die erste, "sonst werde ich ersticken." "Und ich muß es geschlossen haben", trumpft die andere auf, "sonst muß ich erfrieren." "Nuna", sagt Grün. "Da machen wir ein Urteil von Salomon: Machen wir erst das Fenster auf, bis die eine erfriert, dann machen wir es zu, bis die andere erstickt."
Die kleine Sarah fährt mit ihrer Mutter von Tel Aviv nach Haifa. Der Schaffner kommt. Er sieht das liebliche, nette Kind, er streicht ihr über die Locken und fragt: "Wie alt bist du denn, Kleines?" Darauf erhebt sich Sarah und entgegnet würdevoll: "Wenn das Ministerium für Eisenbahnfahrten nichts dagegen hat, möchte ich den vollen Fahrpreis entrichten und mein Alter für mich behalten."
"Der neue Papst ist ein netter Mann", schwärmt Blau. "Warum?" "Nun, er hat jetzt einberufen eine Konferenz für die katholischen Bischöfe." "Und was machen die da?" "Sie besprechen, daß es vielleicht doch nicht die Juden waren, die Christus ans Kreuz geschlagen haben, um zu versöhnen uns." "Oh", sagt Moische, "wer soll's denn gewesen sein?" "Ich weiß nicht ganz genau", sagt Blau, "aber ich glaube, sie haben die Chinesen im Verdacht."
Isaak ist der größte Konservenfabrikant in Israel. Nur ein einziges Töchterchen hat er. Die Sarah heiratet einen Rechtsanwalt. Es dauert keine zwei Stunden, und schon gibt es einen furchtbaren Ehekrach. Töchterchen Sarah kehrt mit Sack und Pack in das elterliche Haus zurück. Sofort ruft der Vater seinen Schwiegersohn an. "Hab ich Sarah wieder auf den Weg geschickt", sagt der. "Weil sie ist keine Jungfrau." "Nun, wenn sie mich verlassen hat, warum willst du sie zurückschicken?" "Hast du Jura studiert oder nicht?" fragt Isaak. "Natürlich habe ich." "Dann nimm Sarah sofort wieder ins Ehebett!" "Warum?" "Du müßtest wissen", sagt Isaak, "daß ich angebrochene Büchsen nur zurücknehme, wenn der Inhalt verdorben ist."
Der alte Silberstein liegt im Sterben. "Meine Tochter, komm her zu mir", flüstert der Sterbende mit schwacher Stimme. Weinend beugt sich Sarah über den Vater. "Ich wünsche dir, meine geliebte Tochter, daß du bald einen Mann findest, der dich heimführt", flüstert Silberstein. Tapfer nickt Sarah unter Tränen: "Und nun du, Herschel", fährt Silberstein mit erstarkender Stimme fort. "Du, Herschel, mein Sohn, bist hoffentlich nicht so blöd, daß du jemals heiraten wirst!"
Petrus muß zu einer Konferenz. Und er hat seine Position an der Himmelspforte Moses übergeben. Jetzt kommt eine Nonne und begehrt Einlaß in den Himmel. "Wer bist du?" fragt Moses. "Ich", antwortet die Nonne, "das müßten Sie doch wissen. Ich bin die Braut Jesu!" "Hei, kommt mal her", ruft Moses. "Nebbich, habt ihr schon gehört? Der Junior will heiraten."
Der alte Rabbi ist krank. Der Arzt untersucht ihn. "Na, Rabbi, brauchst du keine Angst zu haben vor dem Sterben. Jetzt bist du 80. Und 90 Jahre kannst du werden." "Das glaub' ich nicht", sagt der Rabbi. "Gott ist einer von unsere Leut." "Wie meinst du das?" fragt der Arzt. "Na - wird er mich nehmen mit 90, wenn er mich haben kann für 80?"
Überraschend ist der auf der rechten Seite stehende Begin Präsident von Israel geworden. Ein Reporter von der Fernsehstation kommt zu einer normalen Hausfrau, um sie zu interviewen. "Sagen Sie bitte, wie sind Sie mit unserem neuen Premierminster zufrieden?" "Er ist einfach wundervoll, wundervoll", sagt die Frau. "Können Sie auch begründen, warum?" fragt der Reporter. "Er hat Ruhe in unser Haus gebracht." "Und wieso?" "Seitdem er Premierminister ist, sind meine Kinder dauernd unterwegs, um irgendwo gegen ihn zu demonstrieren."
Moisches Sohn studiert an der Universität im fünften Semester Medizin. Und er wirft mit Fachausdrücken nur so um sich. Auch über Sexualität. "Hör mal, Moische", sagt der Vater. "Habe ich dich nicht aufgezogen, habe ich dich nicht studieren lassen, daß du deine Mutter verdirbst mit solche Worte wie: Abtreibung, Onanie und Nymphomanin!" "Aber Papaleben", sagt Moische. "Was soll ich den sagen zum Beispiel für Abtreibung?" "Das ist eine entfernte Verwandschaft." "Und Onanie?" "Das ist - das ist Liebe an und für sich." "Aha", sagt der Sohn. "Aber wie willst du übersetzen Nymphomanie?" "Ganz einfach", sagt Moische. "Zwangsläufig."
Bankier Silberstein ist außer sich vor Wut. "Hören Sie, Sarah", sagt er. "Habe ich heute morgen erfahren, daß Sie sich gestern abend verlobt haben mit meinem Sohn. Wäre es nicht gewesen ehrlich und anständig, wenn Sie mich zuerst gefragt hätten?" "Nun", sagt die frische Braut. "Hören Sie zu, guter Silberstein: Hab ich zwar lange geschwankt, aber dann habe ich mich doch entschieden für den Jüngeren."
"Bist du meschugge, Moses?" schimpft Grünstein. "Bist jetzt 55 Jahre alt und möchtste heiraten ein Mädchen von 19." "Warum nicht?" erwidert der Angesprochene. "Nuna: Bin ich ein Freund von dir. Ein wahrer Freund. Nun muß ich dir sagen, wenn du heiratest in deinem Alter ein so junges Mädchen, dann ist es, wie wenn du kaufst ein Buch, was andere lesen."
"Isaak", will Sarah auf dem Sterbebett wissen. "Wenn ich bin gegangen, möchtest du wiederheiraten?" "Nee, versprochen. Versprochen!" beteuert Isaak. "Möcht ich mich erst ein paar Jahre erholen."
Tel Aviv soll seinen eigenen Zoo haben. Sie bauen einen Riesenkäfig. Moses kommt mit Herschel daran vorbei. "Oi", sagt Moses. "Ein großer Käfig. Sechs Meter hohe Gitter... 1000 Quadratmeter groß. Für was für ein Vieh soll es nun sein?" "Ja", sagt Herschel. "Weißt du, das ist so ein Vieh, na, komm' ich nicht gleich auf den Namen. Weißt du, was immer auf dem Schwanz sitzt und springt." "Was?" wundert sich Moses. "So ein -großer Käfig für eine Filzlaus?"
Der arme Moische möchte die Tochter des reichen Bankiers Rosenzweig heiraten. Er will einen Antrag machen. Er besteigt ein Pferd und reitet zum Haus der Angebeteten. Doch bevor er das Haus erreicht sieht er seinen Freund Grün. "Ei, Moische!" ruft Grün. "Wo willste hin?" "Möcht ich machen der schönen Sarah einen Heiratsantrag." "Aber dann kommst du mit Pferd? Kannst du nicht laufen oder fahren?" "Nuna", sagt Moische. "Bin ich noch ein bißchen ungewiß, wie Sarah reagieren wird. Lauf ich hin sagt sie später, sie hat mich laufen lassen. Fahr' ich hin, sagt sie später, sie hat mich fahren gelassen So reite ich hin..."
Grün empfängt einen Geschäftsfreund aus Übersee in Tel Aviv. Er geht mit ihm spazieren. Und er zeigt auf alle Frauen. "Kostet 500!" sagt er über die eine. Dann kommt die nächste. "Oh, dafür müssen Sie bezahlen 700." Kommt die nächste vorbei. "Ach, die können Sie kriegen für 450." immer Empört sich der Geschäftsfreund: "Sie sagen mir jetzt die Preise. Gibt es denn hier in diesem verfluchten Tel Aviv überhaupt keine anständigen Frauen?" "Natürlich, natürlich", beteuert Grün. "Aber was denken Sie, was Sie bezahlen müssen für die!"
Großdiskussion in der Familie Rosenzweig. Und zwar über den Bräutigam, den der Vater ausgesucht hat. "Na, warum willst ihn nicht heiraten?" fragt Vater Rosenzweig. "Hat er nicht eine tadellose Vergangenheit." "Jawohl, stimmt", ereifert sich Sarah, die Gattin. "Und ist er nicht ein fleißiger Kerl, ist seine Zukunft nicht vielversprechend?" "Nuna", sagt das Töchterchen. "Stört mich nur seine Gegenwart."
Grün hat seine Frau zum Arzt gebracht. Der Arzt untersucht sie. Nach einer Weile nimmt der Arzt Grün beiseite. "Hören Sie, Grün", flüstert er. "Ihre Frau gefällt mir aber ganz und gar nicht." "Pst", zischt Grün. "Wenn ich ehrlich sein soll: Mir auch nicht. Aber Sie glauben gar nicht, wieviel Geld sie hat."
Nach 15 Jahren trifft Sarah ihren Schulfreund Grün. "Sarahleben!" ruft Grün. "15 Jahre haben wir uns nicht gesehen. Wie gehts?" "Na, bin ich jetzt verheiratet." "Ah, schön", sagt Grün. "Hast du auch Kinderchen?" "Ja", sagt Sarah, "dreizehn." "Dreizehn?" fragt Grün. Nachdenklich betrachtet er seine Schulfreundin und sagt: "Nuna, Sarah, weißt du: Rauch' ich auch gern Zigarre - aber manchmal nehm' ich sie aus dem Mund."
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