Gericht (Witze)
Zwei Männer treffen sich auf der Strasse. "Heute morgen war es aber eisig kalt." - "Wie kalt war es denn?" - "Ich weiss es nicht genau, aber ich habe einen Anwalt gesehen, der seine Hände in den eigenen Taschen hatte."
Zwei Ballonfahrer haben im dichten Nebel völlig die Orientierung verloren. Plötzlich reißt der Nebel auf, und sie sehen unter sich auf einer Hochfläche einen einsamen Spaziergänger. Einer der Männer im Fesselballon formt die Hände zu einem Trichter und ruft nach unten: "Wo sind wir hier?" Der Spaziergänger wirft einen kurzen Blick nach oben und antwortet dann wie aus der Pistole geschossen: "In einem Fesselballon, 30 Meter über der Erde." Dann schließt sich der dichte Nebel wieder. Da meint der eine Ballonfahrer zum anderen: "Der Mann muß Jurist gewesen sein. Seine Antwort war völlig korrekt, aber trotzdem zu nichts zu gebrauchen."
Was ist das, wenn zwei Anwälte mit ihrem Wagen gegen eine Mauer rasen? Verschwendung. Es hätten vier Anwälte in den Wagen gepaßt.
Was geschieht, wenn eine Klapperschlange einen Anwalt beißt? Die Schlange stirbt...
Was benutzen Rechtsanwälte als Verhütungsmittel? Ihre Persönlichkeit!
Mit seinem Anwalt geht der Mandant noch einmal die Abrechnung durch. "Nichts gegen die Spesen für das Mittagessen", sagt er, "obwohl ich eigentlich dachte, Sie hätten mich eingeladen. Aber was soll denn das hier: Beratung bei Arbeitsessen - 50 Mark?" - "Erinnern Sie sich denn nicht mehr?" will der Anwalt wissen, "da habe ich Ihnen doch zu den gedünsteten Krevetten in Madeira geraten."
Eine Stellungsausschreibung in einem großen Konzern. Schließlich bleiben nur noch Drei übrig: Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Jurist. Alle Drei werden zu einem letzen Test eingeladen. Als erster kommt der Mathematiker die Frage gestellt: "Was ist 1 + 1?" Die Antwort des Mathematikers: "2" Auch dem Physiker wird diese Frage gestellt. Seine Antwort: "Zwischen 1,999999 und 2,0000001..." Als letzter wird der Jurist reingebeten. Wieder die bekannte Frage: "Was ist 1 + 1?" Der Jurist schaut sich um, ob die Tür zu ist und meint dann: "Meine Herrn, ... welches Ergebnis hätten Sie denn gern...?"
Ein Strafrichter ist Vater von Vierlingen geworden. Er stöhnt verzweifelt: "Ich glaube, ich werde das Verfahren einstellen müssen."
Ein Rechtsanwalt hatte einen Mandanten in einem Skandalprozess erfolgreich verteidigt. Auf einer Party danach sprach ihn eine entrüstete Frau an: "Für Sie ist wohl kein Delikt zu gemein, so abscheulich, so unerhört, dass Sie nicht die Verteidigung übernehmen wollten!" - "Kommt drauf an", sagte der Anwalt, "was haben sie denn ausgefressen?"
Ein Mädchen spazierte dem Strand entlang, als es plötzlich eine Stimme hörte: "He, küss mich! Ich bin ein verwandelter Anwalt." Das Mädchen schaute sich um und sah einen Frosch. Der Frosch sagte: "Ja, ich spreche. Küss mich!" Das Mädchen nahm den Frosch und verstaute ihn in ihrer Handtasche. Später zeigte es den Frosch einem Freund. Der Frosch beschwerte sich: "Nun komm schon! Küss mich! Du wirst es nicht bereuen!" Das Mädchen verstaute den Frosch wieder in seiner Handtasche. Als es den Frosch einem weiteren Freund zeigte sagte der Frosch: "Warum küsst du mich nicht? Ich werde dich reich machen." Aber das Mädchen legte den Frosch zurück in die Handtasche. Als es später den Frosch einer Freundin zeigte, sagte der Frosch: "Ich glaube, du verstehst mich nicht. Ich sagte dir, ich sei ein verwandelter Anwalt. Wenn du mich küsst, mache ich dich reich." Das Mädchen antwortete nun: "Warum sollte ich? Ein Anwalt ist wertlos, es gibt so viele. Aber ein sprechender Frosch ist cool."
Ein Anwalt und ein Ingenieur treffen sich beim Fischen in der Karibik. Der Anwalt erzählt: "Ich bin hier, weil mein Haus niederbrannte. Das Feuer zerstörte alles. Aber meine Versicherung bezahlte alles, ja es blieb sogar etwas übrig, so dass ich mir nun diesen Urlaub leisten kann." - "Das ist aber ein Zufall," sagt darauf der Ingenieur, "ich bin hier, da eine Überschwemmung mein Haus und all meine Sachen zerstörte. Auch meine Versicherung bezahlte so gut, dass ich mir nun den Urlaub leisten kann." Der Anwalt ist nun verwirrt und fragt: "Wie haben sie eine Überschwemmung gemacht?"
Ein Anwalt und der Papst starben zur gleichen Zeit und kamen miteinander am Himmelstor an. Petrus fragte den Anwalt nach seinem Namen und suchte ihn dann in seinem Buch. Danach fragte er den Papst nach seinem Namen und suchte ihn ebenfalls in seinem Buch. "Nun, wenn ihr mir folgt, zeige ich euch eure Unterkünfte für die Ewigkeit," sagte Petrus. Sie gingen den Wolken entlang und kamen zu einem riesigen Herrschaftshaus, mit allem Luxus, den man sich wünschen kann. Petrus wandte sich an den Anwalt und sagte ihm, dies sei nun sein Haus. Der Papst, im Wissen dass er die wichtigste Person der Kirche gewesen war, konnte sich nicht vorstellen, wie nun sein Haus aussehen könnte. Petrus und der Papst gingen weiter zu einer kleinen Bretterbude. Petrus sagte dem Papst, dies sei nun sein zuhause. Der Papst war schockiert, und sagte zu Petrus: "Moment mal! Der andere Kerl war nur ein Anwalt und bekommt ein Herrschaftshaus. Ich war das Oberhaupt der römisch katholischen Kirche, und dies ist die Belohnung, die ich dafür bekomme?" Petrus schaut dem Papst in die Augen und sagt: "Das ist richtig. Du hast zwar viel für den Glauben getan, aber wir haben viele Päpste im Himmel. Dieser Kerl aber ist der erste Anwalt, der es hierher geschafft hat."
Ein Anwalt starb und kam in den Himmel. Aber er war nicht zufrieden mit seiner Unterkunft. Er reklamierte bei Petrus, der ihm sagte, dass die einzige Möglichkeit die er habe, um die Unterkunft wechseln zu können, sei die Verfügung mittels Verwaltungsgerichtsbeschwerde anzufechten. Der Anwalt sagte sofort, dass er dies tun werde, worauf er zur Antwort bekam, das Verfahren werde in etwa drei Jahren eröffnet. Der Anwalt protestierte, dass eine Wartefrist von drei Jahren gegen alle juristischen Gepflogenheiten verstosse, doch seine Worte wurden einfach überhört. Darauf wurde der Anwalt vom Teufel angesprochen, der ihm versprach, dass sein Fall binnen weniger Tage erledigt sein könnte, wenn er in die Hölle wechseln würde. Der Anwalt wollte darauf wissen: "Warum funktioniert das Verfahren soviel schneller in der Hölle?" Der Teufel antwortete: "Wir haben bei uns alle Richter."
Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragischer Verkehrsunfall ihre Leben endete. Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne. Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehnlicher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. Petrus dachte einen Moment nach, willigte dann ein, und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten. Es vergingen danach fast ein hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen liess. Die beiden wurden in einer einfachen Zeremonie getraut. Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe. Etwa dreissig Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten. Sie suchten Petrus auf und sagten: "Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differenzen. Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?" - "Nehmt ihr mich auf den Arm?" sagte Petrus. "Ich brauchte hundert Jahre, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. Es wird mir aber nie gelingen, einen Anwalt zu bekommen!"
Ein Mann geht auf Geschäftsreise ins Rotlichtmilieu. Nach getaner Arbeit weigert er sich allerdings, zu zahlen. Der Fall geht vor Gericht. Der Mann bittet den Richter bei Verhandlungseröffnung: "Euer Ehren, das ist mir äusserst peinlich! Meine gesamte Familie mit Kindern ist unerwartet anwesend und ich habe beruflich einen Ruf zu verlieren! Sie können den Fall so nicht aufrollen!" "Nun gut, ich habe Verständnis für die Lage, ich werde den Fall als Mietstreitigkeit tarnen." Die Verhandlung beginnt. "Würde sich der Beklagte bitte dazu äussern, warum er die Miete nicht zahlen will?" "Erstens handelte es sich um einen Altbau, zweitens war die Wohnung viel zu feucht und muffig, ausserdem war sie einfach zu gross, was ich nicht wollte!" Der Richter wendet sich an die Prostituierte: "Wie sehen sie den Sachverhalt, Frau Klägerin?" "Das ist doch lächerlich! Der Mieter wusste von vorne herein, dass es sich um einen Altbau handelt, zweitens wurde die Wohnung erst feucht, nachdem der Mieter eingezogen war, drittens ist es nicht mein Problem, wenn der Mieter über zuwenig Mobiliar verfügt..."
Richter zum Angeklagten: "Geben Sie zu, den hier anwesenden Kläger verprügelt zu haben?" Angeklagter zum Richter: "Ehrlich, Herr Richter, ich kann nix dafür! Der Typ rannte immerzu mit seinem Gesicht in meine Faust!"
Richter zum Angeklagten: "Warum haben sie die ganzen Menschen und den Jugoslawen überfahren?"
Der Verteidiger: "Daß mein Mandant mitten auf der Straße getanzt hat, ist noch kein Beweis für Volltrunkenheit, Herr Vorsitzender." Der Vorsitzende nach einem Blick in die Akten: "Zugegeben, Herr Rechtsanwalt, aber daß er anschließend versucht hat, den weißen Mittelstreifen aufzurollen, wohl schon eher, wie?"
Der Sohn des Gangsterbosses kommt empor, vom Gericht "Alte "Keiner nimmt mich ernst, Papa.., ruft er wütend, jetzt habe ich schon wieder >Bewährung< bekommen!"
"Angeklagter, Sie leugnen also nicht, auf dem Kopf des Klägers einen Stuhl entzwei geschlagen zu haben?" "Nein, Herr Richter, aber es ist nicht mit Absicht geschehen!" "Sie wollten also ihn nicht treffen?" "Doch, aber ich wollte dabei nicht den Stuhl entzwei schlagen."
"Angeklagter, sind Sie vorbestraft?" "Nein, Herr Richter." "Wohl meistens ehrlich gewesen?" "Nein, nie erwischt worden."
Der Richter fragt: "Herr Verteidiger haben Sie noch etwas zugunsten des Angeklagten vorzubringen?" "Ja, Herr Richter. Sie sollten bei Ihrem Urteil berücksichtigen, daß mein Mandant schwerhörig ist. Er kann die Stimme seines Gewissens nicht verstehen."
"Es ist noch nicht aller Klage Abend", sagte der Rechtsanwalt und ging in die Berufung.
Richter: "Angeklagter, Sie haben also Hasen gestohlen. Hat die Stalltür nun offengestanden oder war sie verschlossen?" "Offenjestanden jeschlossen!"
"Wenn heute wieder dieser unverschämte Gerichtsvollzieher kommt, wirst du ihm hoffentlich die Zähne zeigen!" "Lieber nicht, sonst nimmt er die auch noch mit."
Richter: "Woraus schließen Sie, daß der Angeklagte betrunken war?" Zeuge: "Er ging in die Telefonzelle, kam nach einer halben Stunde wieder raus und schimpfte, daß der Fahrstuhl nicht funktionierte."
Der kleine Sohn des Rechtsanwalts Müller kommt eine Stunde zu spät aus der Schule nach Hause. "Warum mußtest du denn diesmal nachsitzen?" fragt die Mutter. Sagt der Kleine: "In Sachen Rechtschreibung Müller contra Duden!"
Kunde in der Eisenhandlung: "Bitte eine Stahlfeile.* "Hobbybasteln?" "Nein, Hauptverhandlung."
"Zeuge Lehmann, was ist Ihr Vater?" "Erkältet, Herr Richter!" "Was er tut, will ich wissen!" "Er niest schrecklich, Herr Richter!"
Knacker-Dieter zu seinem Kumpel: "Kannste mir schnell zwei Mille pumpen? Kriegste nachher gleich wieder, wenn die Bank geschlossen hat."
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