Gericht (Witze)

Der berühmte Strafverteidiger hatte einen bekannten Einbrecher zu verteidigen, und es gelang seiner Kunst, einen Freispruch zu erwirken. Als der Anwalt mit seinem Klienten das Gerichtsgebäude verließ, sagte der Einbrecher: "Ich komme gelegentlich noch bei Ihnen vorbei, Herr Doktor, um mich zu bedanken!" "Schön, schön", murmelte der Anwalt, "aber bitte bei Tag!"

 

Der Prozeß war mit Pauken und Trompeten verlorengegangen. "Es tut mir ja auch um Sie leid, Herr Doktor", sagte der Verlierer zu seinem Anwalt, "daß Sie sich ganz umsonst bemüht haben." "Oh, nicht doch mein Lieber!" rief dieser. "Ich habe mich vergebens bemüht, aber beileibe nicht umsonst."

 

"Herr Borste, Sie behaupten also, daß der Angeklagte Zangerl den Streit vom Zaune gebrochen hat?" "Den Streit nicht, Herr Richter, aber die Latten!" grinste Borste.

 

"Sie wollen Ihr Geständnis also wieder zurücknehmen?" "Jawohl, Herr Richter. Mein Verteidiger hat mich inzwischen von meiner völligen Unschuld überzeugt!"

 

"Herr Huber, es war eine brutale Roheit, Ihrem Nachbarn mit so einer Wucht den Bierkrug auf den Kopf zu schlagen, daß dieser blutüberströmt zusammenbrach. Wissen Sie, was darauf steht?" "Jawohl, Herr Richter: >Zur Erinnerung an gemütliche Stundend"

 

Eine Dame steht vor dem Verkehrsrichter. "Ich bin wirklich keine 80 Stundenkilometer gefahren", beteuert sie, "höchstens dreißig, vielleicht sogar nur zwanzig. Als mich der Polizist stoppte, stand ich schon fast..." "Halt, halt!" unterbricht sie der Richter, "nicht weiter, sonst fahren Sie noch rückwärts!"

 

"Na schön", meint der junge Richter bei seiner ersten Verhandlung, "wenn die Parteien sich also nicht vergleichen wollen... wenn die Vernunft nicht siegt, muß eben das Recht entscheiden!"

 

"Sie sind also am vergangenen Donnerstag aus dem Gefängnis ausgebrochen?" "Ja, Euer Ehren. Ich war so frei!"

 

"Bei 24 Vorstrafen, Mann! Wissen Sie, was die jetzige Verhandlung für Sie bedeutet?" "Na klar, Herr Richter. Entweder ein Jubiläum oder Freispruch...!"

 

"Angeklagter, ich möchte nur mal wissen, warum Sie soviel lügen?" "Das kommt daher, weil Sie soviel fragen, Herr Richter!"

 

Anwalt: "Gut, gnädige Frau, Sie wollen sich scheiden lassen. Aber was verstehen Sie unter seelischer Grausamkeit?" Klientin: "Er hat die Waage im Bad um vier Kilo vorgestellt, und ich habe daraufhin den ganzen Garten umgegraben und sein Auto gewaschen und..."

 

"Angeklagter, nun erzählen Sie mal, wie es zu dem Uhrendiebstahl kam." "Also, wie ich da so ging, sah ich eine Uhr, die auch ging. Und da dachte ich mir, da könnten wir auch zusammen gehen."

 

Richter: "Sie sollten sich wieder mit Ihrer Frau vertragen." "Nein, sie ist unerträglich. Nicht einmal mit meiner Freundin versteht sie sich!"

 

Angeklagter zum Richter: "Ich komme aus einer sehr armen Familie, Herr Vorsitzender. Wir hatten erst genügend Geld, meinen vierten Geburtstag zu feiern, als ich siebzehn war."

 

"Haben Sie schon einmal vor einer größeren Versammlung eine Rede gehalten?" "Ja. Ich bin aufgestanden und habe gesagt: >Hohes Gericht, ich erkenne die Vaterschaft an!Richter zur Zeugin: "Stimmt es, daß Sie mit dem Angeklagten die Nacht im Hotel verbracht haben?" "Ja, aber ich konnte nichts dagegen unternehmen - er hat mich glatt überrumpelt." "Und auf welche Weise?" "Er hat einfach zum Portier gesagt, ich sei seine Frau."

 

"Angeklagter, sind Sie schon einmal verurteilt worden?" "Ja, Herr Richter. Vor zehn Jahren wegen Badens an verbotener Stelle." "Und seitdem?" "Seitdem habe ich nicht mehr gebadet!"

 

Der Richter blickte auf das süße junge Ding herab: "Sie behaupten, daß der Angeklagte Ihnen Ihr Geld aus dem Strumpf gestohlen hat?" fragte er. "Das stimmt, Euer Ehren", antwortete sie. "Na, und warum haben Sie sich nicht gewehrt?" fragte der Richter. Das Mädchen errötete und senkte den Blick: "Ich wußte ja nicht, daß er mein Geld wollte, Euer Ehren."

 

"Zugegeben, ich kniete mitten auf der Autobahn", sagt der Angeklagte, "aber damit ist noch lange nicht bewiesen, daß ich betrunken war." "Nicht unbedingt", räumt der Richter ein, "aber wie erklären Sie es sich, daß Sie auch noch den weißen Mittelstreifen aufrollen wollten?"

 

Rechtfertigt sich Brösel vor dem Scheidungsrichter: "Ich habe meine Frau nur deshalb geschlagen, weil sie überall erzählt hatte, ich sei brutal!"

 

Richter: "Sie wissen, was passiert, wenn Sie hier die Unwahrheit sagen?" Zeuge: "Jawohl - mein Onkel gewinnt den Prozeß."

 

Ein reicher Römer steht wegen Betrugs vor Gericht. Er beteuert lauthals seine Unschuld. Um sicher zu gehen, hatte er vorher mehrere Richter bestochen. Schließlich wird er mit zwei Stimmen Mehrheit freigesprochen. "Was für ein Unglück!" jammert er. "Habe ich einen zuviel bestochen!"

 

Sagt der Richter zum Angeklagten, der gerade den Unfall geschildert hatte: "Aus Ihren Worten muß ich schließen, daß der Baum gegen den sie gefahren sind, plötzlich nach links abbog, ohne dies durch den Blinker angezeigt zu haben!"

 

Ein Mann steht vor Gericht, weil er seine Frau erschlagen hat. Richter: "Das ist ein sehr brutales Vergehen. Wenn Sie mit etwas Milde rechnen wollen, müssen Sie uns schon eine Begründung geben." Der Mann: "Die war so doof, die musste ich einfach erschlagen!" Richter: "Das ist ja noch viel schlimmer. Wenn Sie nicht wollen, dass die Geschworenen Sie von vornherein schuldig sprechen sollen, dann geben Sie uns bitte eine plausible Erklärung." Darauf der Mann: "Das war folgendermaßen. Wir wohnten in einem Hochhaus im 13. Stock und im ersten Stock wohnte eine reizende Portiersfamilie, die hatte drei Kinder. Es war schrecklich! Die waren so klein geblieben, von Natur aus. Der Zwölfjährige war 80cm groß, der 19-jährige 90cm. Ich kam eines Tages hoch zu meiner Frau und sage: Das ist schon was Schlimmes mit den Kindern unserer Portiersfamilie. 'Ja,' sagt meine Frau, 'das ist ein richtiges Pyrenäengeschlecht.' Ich sage: 'Nein, was Du meinst, sind Pygmäen.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Pygmäen, das ist das, was der Mensch unter der Haut hat, davon kriegt er Sommersprossen.' Ich sage: 'Das ist Pigment.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Pigment, darauf haben die alten Römer geschrieben.' Ich sage: 'Das ist Pergament!' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Pergament ist, wenn ein Dichter etwas anfängt und nicht zu Ende macht...' Herr Richter, Sie können sich vorstellen, ich verschlucke mir das Fragment, ich setze mich in meinen Lehnstuhl und lese Zeitung. Plötzlich kommt meine Frau mit einem Satz, ich denke, jetzt ist sie irrenhausreif - 'Liebling, guck mal, was hier steht!' Sie macht ein Buch auf, zeigt auf eine Textstelle und sagt: 'Das Sonnendach des Handtäschchens war die Lehrerin des Zuhälters 15.' Ich nehme das Buch an mich und sage, aber Schatz, das ist ein französisches Buch, da steht: 'La Marquise de Pompadour est la Maitresse de Lois XV. Das heißt: Die Marquise von Pompadour war die Mätresse von Ludwig dem 15.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'das musst du wörtlich übersetzen: La Marquise - das Sonnendach Pompadour - das Handtäschchen la Maitresse - die Lehrerin Lois XV - der Zuhälter 15 Ich muss das schließlich ganz genau wissen, ich habe extra für meinen Französischunterricht einen Legionär angestellt.' Ich sage: 'Du meinst einen Lektor.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Lektor war der griechische Held des Altertums.' Ich sage: 'Das war Hektor, und der war Trojaner.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Hektor ist ein Flächenmaß.' Ich sage: 'Das ist ein Hektar.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Hektar ist der Göttertrank.' Ich sage: 'Das ist der Nektar.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Nektar ist ein Fluss in Süddeutschland.' Ich sage: 'Das ist der Neckar.' Meine Frau: 'Du kennst wohl nicht das schöne Lied: Bald gras ich am Nektar, bald gras ich am Rhein, das habe ich neulich mit meiner Freundin im Duo gesungen.' Ich sage: 'Das heißt Duett.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Duett ist, wenn zwei Männer mit einem Säbel aufeinander losgehen.' Ich sage: 'Das ist ein Duell.' 'Nein,' sagt meine Frau, 'Duell ist, wenn eine Eisenbahn aus einem dunklen finsteren Bergloch herauskommt.' Herr Richter - da habe ich einen Hammer genommen und habe sie totgeschlagen..." Betretenes Schweigen, dann der Richter: "Freispruch, ich hätte sie schon bei Hektor erschlagen..."

 

Steht ein Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitung vor Gericht: Richter: "Soso, sie behaupten also, Sie seien nicht zu schnell gefahren. Wie wollen Sie das denn beweisen?" Angeklagter: "Ganz einfach: Ich war auf dem Weg zu meiner Schwiegermutter."

 

Ein Busfahrer steht vor Gericht. Der Richter sagt: "Ich frage Sie jetzt zum letzten Mal, wie konnte es passieren, dass der Bus frontal gegen einen Baum gefahren ist?" Der Busfahrer antwortet: "Ich sagte es doch schon mehrmals, das ich es nicht weiss, da ich gerade hinten im Bus war - beim Kassieren!"

 

Zwei Typen werden mit einer etwas grösseren Menge Haschisch erwischt und kommen vor den Richter. Da beide aber bis jetzt eine reine Weste haben, möchte der Richter Gnade vor Recht walten lassen und ihnen noch einmal eine Chance geben. "So meine Herren. Heute ist Freitag. Sie bekommen jetzt noch mal eine Chance von mir. Sie gehen dieses Wochenende raus und überzeugen Jugendliche, keine Drogen mehr zu nehmen. Und dann kommen sie am Montag wieder und berichten mir von ihren Ergebnissen und dann sehen wir weiter." Das Wochenende geht vorüber, Montag kommt, die beiden Delinquenten erscheinen vor dem Kadi "Also", wendet er sich an den ersten,"was haben sie erreicht?" "Ich habe 25 Jugendliche überzeugt nie wieder Drogen zu nehmen." "25? Wie haben sie das denn geschafft? Das ist ja enorm!" "Also, ich habe einen grossen Kreis gemalt, etwa so O, und einen kleinen, etwa so o. Und dann habe ich auf den ersten Kreis gezeigt und gesagt:"Seht ihr, das ist euer Gehirn, bevor ihr Drogen nehmt," und während ich auf den zweiten Kreis gezeigt habe, fuhr ich fort, "und das ist euer Gehirn, nachdem ihr Drogen nehmt." Der Richter ist sichtlich begeistert: "Das ist ja enorm also wirklich, dass da vorher keiner drauf gekommen ist. Fantastisch. Und sie mein Herr?" Der zweite: "Ich habe 194 Jugendliche überredet, nie wieder Drogen zu nehmen." "194? Das kann ich einfach nicht glauben, das geht ja gar nicht, ist ja unmöglich. Wie wollen sie das denn geschafft habe?" "Tja, ich habe einen kleinen Kreis gezeichnet, etwa so o, und einen grossen Kreis, etwas so O. Und dann habe ich auf den kleinen Kreis gezeigt und gesagt: Also Leute, das ist euer Arschloch, bevor ihr im Knast wart..."

 

"Angeklagter, wo waren sie in der fraglichen Nacht?" - "Im Bett!" - "Zeugen?" - "Ja, hab ich zumindest versucht!"

 

Drei Männer stehen vor Gericht. Fragt der Richter den ersten: "Was hast Du denn gemacht?" - "Ich habe den Stein ins Wasser geworfen." Sagt der Richter: "Das macht doch nix! Sie sind frei!" Fragt der Richter den zweiten: "Und was hast Du angestellt?" - "Ich habe geholfen den Stein ins Wasser zu werfen." Erwidert der Richter: "Ja und, das macht auch nix! Du bist auch frei!" Fragt er schliesslich den dritten: "Was hast dann Du gemacht?" - "Nix, Herr Richter, ich bin Peter Stein!"

 

Richter zum 70-jährigen Angeklagten: "Warum hat denn jugendliche Unerfahrenheit Sie ins Gefängnis gebracht?" - "Mein Anwalt war noch sehr jung, Herr Richter."

 

Vor Gericht: "Angeklagter, warum leugnen Sie immer noch? Sie sind von zehn Zeugen gesehen worden!" - "Was besagt das schon, Herr Richter. Ich kann Ihnen hundert bringen, die mich nicht gesehen haben."

 

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