Gericht (Witze)
"So! Sie haben also Ihrem Mann nach der Auseinandersetzung mit Wucht ein Ei ins Gesicht geworfen. Ich muß schon sagen, das war roh!" "Aber nein, Herr Richter", verteidigt sich die Beklagte, "es war hartgekocht und gefärbt. Schließlich war doch Ostern."
Die unruhigen Zuhörer stören den weiteren Verlauf der Gerichtssitzung. Gebieterisch hämmert der Richter auf seinen Tisch: "Der nächste, der stört, wird unverzüglich aus dem Gerichtssaal verwiesen!" Da springt der Angeklagte auf und brüllt: "Ich störe... ich störe... ich..."
"Für einen Mann in Ihrer Stellung scheinen Sie recht viel Intelligenz zu besitzen", schnarrt der Staatsanwalt den Zeugen an. "Herr Anwalt", beteuert der, "wenn ich nicht unter Eid stehen würde... ich würde Ihnen das Kompliment zurückgeben..."
"Ihr Mann hat aber eine Menge Beulen am Kopf!" donnert der Richter die Angeklagte an. "Sie gaben aber zu Protokoll, ihm lediglich einige Tomaten an den Kopf geworfen zu haben...?" "Nun ja... sie waren eben noch in den Büchsen..."
"Sie wissen, was passiert, wenn Sie hier die Unwahrheit sagen, Herr Zeuge?" "Ja, Herr Richter, dann gewinnt mein Onkel den Prozeß!"
"Angeklagter, stimmt es, daß Sie ein Paar Schuhe gestohlen haben?" "Ja, Herr Richter. Aber ich bitte um mildernde Umstände... sie waren zwei Nummern zu klein!"
Der Richter wendet sich an den Kläger: "Erkennen Sie in dem Angeklagten den Mann wieder, der Ihr Auto gestohlen hat?" Zögernd gesteht der Kläger: "Wissen Sie Herr Richter, nach der Rede des Verteidigers bin ich mir nicht einmal mehr sicher, je einen Wagen besessen zu haben..."
"Tut mir leid", wendet sich der Verteidiger an seinen Klienten, "aber mehr konnte ich nicht für Sie tun." "Schon gut", wehrt der Klient ab, "die acht Jahre reichen mir auch vollkommen!"
Streng blickt der Richter den Angeklagten an: "Sie haben also den Kläger in der Felsenhöhle geohrfeigt. Warum haben Sie sich zu dieser Handlung hinreißen lassen?" "Es war dort so ein faszinierendes Echo, Herr Vorsitzender...!"
Reumütig blickt der Angeklagte den Anwalt an: "Ich gebe von vornherein alles zu. Gestehe alles und bitte um eine milde Strafe." Schnauft der Anwalt unwillig: "Nee, nee, mein Lieber. Glauben Sie ja nicht, daß das hier alles so einfach ist...!"
Meint der Verteidiger zu seinem Mandanten: "Wir haben den Prozeß haushoch verloren. Wir müssen die gesamten Kosten bestreiten." Antwortet der Klient: "Na klar. Bestreiten wir. Zahlen kann ich sie sowieso nicht!"
"Herr Müller", nimmt der Staatsanwalt den Angeklagten in die Zange, "was verstehen Sie unter Ratenzahlung?" Herr Müller antwortet: "Darunter verstehe ich, daß meine Gläubiger raten müssen, wann ich zahle."
"Herr Richter", beteuert der Angeklagte immer wieder, "ich bin aber wirklich unschuldig!" "Das kenn ich, das behaupten alle!" "Na, sehen Sie, wenn es alle sagen, dann muß es doch stimmen!"
"Angeklagter, wann sind Sie geboren?" Schweigen! "Angeklagter! Ich will wissen, wann Sie Geburtstag haben!!!" "Wozu? Sie schenken mir ja doch nichts!"
Verteidiger zu seinem Klienten: "Jetzt können wir nur noch hoffen, daß wir mit einem blauen Auge davonkommen!" Ängstlich zuckt sein Mandant zusammen: "Glauben Sie wirklich, daß es zu einer Schlägerei kommen wird...?"
"Sie wissen, warum Sie hier sind?" fragt der Richter den Angeklagten. "Ja, weil ich zu langsam gefahren bin." " Sind Sie nicht recht bei Trost ? Zu langsam
?? Sie sind doch mit 160 durch die Ortschaft gerast!!!" "Das stimmt, Herr Richter. Aber wäre ich 180 gefahren, hätte man mich nicht erwischt!"
"Na, Herr Blümchen, wie ist denn Ihr Prozeß ausgegangen?" "Wie zu erwarten war - die Gerechtigkeit hat gesiegt!" "Oh Mann! Das tut mir aber leid für Sie!"
Drei Männer stehen vor dem Richter. "Was haben Sie getan?" will der Richter wissen. "Den Stein in den Fluß geworfen." "Kinderei, Freispruch!" "Und Sie?" fragt er den zweiten. "Ich habe geholfen, den Stein in den Fluß zu werfen." "Beihilfe zur Kinderei, auch freigesprochen." Dann wendet er sich an den dritten: "Und Sie haben sicher zugesehen, wie die beiden den Stein in den Fluß geworfen haben, was?" "Nein, Herr Richter, ich heiße Stein!"
Der Richter wendet sich an den Angeklagten: "Sie sind der passiven Bestechung überführt, und ich verurteile Sie zu zwei Jahren Haft. Nehmen Sie das Urteil an?" Der Angeklagte winkt ab: "Ich nehme ab sofort gar nichts mehr an, Herr Richter!"
Donnert der Richter: "Bei dem von Ihnen begangenen Teppichdiebstahl war auch Ihre Frau anwesend. Hat sie Ihnen dabei geholfen?" "Nein, Herr Richter, nicht einen Finger hat sie gerührt," verneint der Angeklagte, "sie ist nur mitgekommen, um das Muster auszusuchen!"
"Angeklagter! Sie haben behauptet, jeder zweite Beamte des Ministeriums ist bestechlich. Sollten Sie diese absurde Verleumdung nicht zurücknehmen, muß ich Sie bestrafen!" "Na gut, Euer Ehren, die nehme ich zurück. Jeder zweite Beamte des Ministeriums ist nicht bestechlich!"
Richter: "Angeklagter! Und nun erzählen Sie uns, wie es Ihnen möglich war, in das sehr gut abgesicherte Haus einzudringen!" "Das ist unmöglich, Herr Richter ? die ganze Konkurrenz sitzt auf den Zuhörerbänken."
"Ich bitte Sie, Herr Richter. Wenn Sie mir nun den Führerschein abnehmen, ruinieren Sie meine ganze Existenz." "Schon möglich. Aber wenn ich Ihnen den Schein nicht abnehme, ruinieren Sie womöglich die Existenz vieler anderer!"
Ein junger Anwalt trifft einen ebenfalls jungen Arzt. "Wie geht es Ihnen?" "Danke, gut. Ich kann nicht klagen. Und Ihnen?" "Schlecht. Ich kann nicht klagen."
Fragt der Richter den Landstreicher: "Welche Schuldbildung besitzen Sie?" "Bin Analphabet", entgegnet der Tippelbruder. "Aha, buchstabieren Sie bitte!"
Der Richter wendet sich an den Zeugen: "Und Sie sind sich sicher, daß der Angeklagte betrunken war, als Sie ihn abends im Wald trafen?" "Da bin ich ganz sicher, Euer Ehren," antwortet der Zeuge, "ich kam gerade hinzu, als der Mann ein Glühwürmchen ansprach und um Feuer bat!"
"Angeklagter! Was stand in dem Brief, den Sie der Klägerin geschrieben haben?" "Darf ich nicht sagen, Euer Ehren, Sie wissen schon: Briefgeheimnis." Forscht der Richter weiter: "Und welchen Betrag haben Sie von der Klägerin erhalten?" "Sag' ich auch nicht, Herr Richter, Bankgeheimnis!" "Na schön! Dann verurteile ich Sie zu fünf Jahren Freiheitsstrafe!" "Aber, Herr Richter?! Warum denn?" "Sag' ich nicht: Amtsgeheimnis!"
"Angeklagter," schimpft der Richter, "hier steht im Protokoll, daß zwei Polizeibeamte Sie auf's Revier tragen mußten. Waren Sie besoffen?" "Ja, Herr Richter. Alle beide!"
"Wenn Sie den Ring gefunden haben", fragt der Richter den Angeklagten, "warum haben Sie ihn dann nicht auf dem Fundamt abgegeben?" "Das habe ich nicht für nötig gehalten. Jemand hatte in den Ring eingraviert: >Für ewig Dein"Angeklagter, erzählen Sie uns mal, wie es zu dem Uhrendiebstahl gekommen ist!" "Also: Wie ich da so ging, sah ich die Uhr, die auch ging, und da dachte ich, wir könnten ja auch zusammen gehen!"
"Angeklagter, nach unserem Recht sind Sie unschuldig, bis ein Urteil gegen Sie ergangen ist." "Ist gut, Herr Richter, dann verzichte ich auf das Urteil!"
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