Bundeswehr (Witze)

Ein junger Soldat kehrt stark angeheitert aus der Kantine zurück und muß sich am nächsten Morgen beim Hauptmann melden. "Wie kann man sich so betrinken?" fragt er gutmütig und redet dem Soldaten zu: "Wenn Sie sich in Zukunft zusammennehmen, können Sie bald Unteroffizier werden." ? "Danke, Herr Hauptmann", entgegnet der Soldat, "aber wenn ich mal richtig getankt habe, fühle ich mich wie ein General."

 

Ein Major und ein Hauptmann gehen durch die Stadt und werden ständig von Rekruten gegrüßt. Jedesmal, wenn der Hauptmann einen Gruß erwidert, brummt er leise: "Sie mich auch!" Schließlich fragt ihn der Major, was das zu bedeuten habe. "Ich war doch auch mal Rekrut", meint der Hauptmann, "und weiß, was diese Burschen denken."

 

"Mann", staunt der Stabsarzt bei der Musterung, als Willi nackt vor ihm steht, "Sie haben ja ein gewaltiges Organ!" Da wundert sich Willi: "Woher wissen Sie das? Ich habe ja noch gar nichts gesagt!"

 

Rekrut von Kleist kann sich nicht an Disziplin gewöhnen. Der Armeepfarrer schreibt an seine Eltern. Er bittet sie, ihren Sohn zum Gehorsam zu ermahnen, andernfalls habe er ernsthafte Schwierigkeiten zu erwarten. Zwei Wochen danach sitzt der Junge im Arrest. "Haben Ihre Eltern Ihnen denn nicht geschrieben", fragt der Pfarrer. "Doch, mein Alter hat geschrieben", erwidert von Kleist. Zieht einen Brief aus der Tasche und gibt ihm dem Pfarrer. Der liest: "Bin hell begeistert, daß Du da Leben in die Bude bringst. Bist eben ein echter von Kleist."

 

Manöver. Die Damen der Herren Offiziere sind zugelassen. Eine von ihnen hat einen Feldstecher, sieht aber verkehrt hindurch, so daß alles verkleinert erscheint. Sie beobachtet den Flußübergang einer Schwadron Kavallerie. Meint sie zu einem neben ihr stehenden Offizier: "Sind aber alle sehr klein!" Darauf dieser: "Ist aber auch sehr kalt, das Wasser, Gnädigste!"

 

"Schulze, wenn Sie nicht dauernd betrunken wären, könnten Sie längst Unteroffizier sein", schimpft der Hauptmann. "Glaube ich Ihnen gerne", erwidert der Gefreite, "aber wenn ich besoffen bin, fühle ich mich wie ein General."

 

Der Schütze Meier bat um Sonderurlaub, weil seine Frau auf ein Baby hofft. "Na gut", sagte der Kompaniechef. "Lassen Sie sich einen Urlaubsschein ausschreiben!" "Danke, Herr Hauptmann, da wird sich meine Frau ja freuen!" "Gewiß, soll sie auch. Wann kommt denn das Baby, Meier?" "Ja, so ganz genau weiß ich das noch nicht", antwortete der Schütze Meier, "Wenn alles klappt, dann etwa neun Monate nach dem ersten Urlaubstag!"

 

Im Manöver erkundigt sich der Feldwebel: "Hat jemand Klage über das Essen zu führen?" "Ja ich", meldet sich Franz. "Und worüber beschweren Sie sich?" "Die Suppe ist voller Sand!" "Sind Sie eigentlich beim Militär, um dem Vaterland zu dienen oder um zu nörgeln?" "Natürlich will ich dem Vaterland dienen - aber ich will es nicht aufessen!"

 

Der Kompaniechef wollte seinen Rekruten im Unterricht klarmachen, daß der Soldat nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte habe. Er fragte: "Was würden Sie tun, wenn ein Vorgesetzter einen unsinnigen Befehl geben würde und sich zur Durchsetzung dieses Befehls zu Faustschlägen hinreißen lassen würde?" Wie aus einen Munde kam die Antwort: "Ihn im Lazarett besuchen."

 

Während eines Manövers kreuzt unerwartet der General auf. Vom Bataillons-Gefechtsstand ruft er eine Batterie-Stellung an. Die verschlafene Stimme des Funkers meldet sich: "Was gibt's?" "Was es gibt?" schnauft der General aufgebracht. "Na, das ist doch..." "Alter Idiot!" schimpft der Funker. "Du kannst mich mal!" Dem General bleibt die Spucke weg. "Wissen Sie, mit wem Sie sprechen?" "Nö", tönt es gleichmütig zurück. "Mit dem General!" röhrt der Gewaltige. Tiefes Schweigen. Endlich die Frage: "Wissen Sie, mit wem Sie sprechen?" "Nein!" schreit der General außer sich. Da sagt die Stimme: "Gott sei Dank!" und päng, wird der Hörer aufgelegt.

 

Der Kommandant eines Marineschulschiffes wollte die Navigationskenntnisse eines Aspiranten prüfen. Er befahl ihm, den Standort des Schiffes zu bestimmen. Nach einer halben Stunde meldete sich der Offiziersanwärter beim Kommandanten und legte seine Berechnungen vor. Der Kapitän sah sie durch und ging dann an eine große Weltkarte, die an der Stirnwand des Raumes hing. "Junger Mann", sagte er, "nehmen Sie die Mütze ab!" Der Aspirant tat es, verblüfft und erstaunt. "Ich ließ Sie die Mütze abnehmen", fuhr der Kommandant fort, "weil unser Schiff nach Ihren Berechnungen soeben in den Kölner Dom einläuft!"

 

Der ängstliche Rekrut vor seinem ersten Fallschirmabsprung: "Und muß ich tun, wenn sich der Fallschirm nicht öffnet?" "Dann tauschen Sie ihn einfach um!"

 

Fredi will sich vor dem Wehrdienst drücken. Bei der Musterung erklärt er: "Ich leide an Asthma, Husten und Luftmangel beim Treppensteigen." "Macht überhaupt nichts", kontert der Arzt, "wir kämpfen meistens parterre!"

 

Der Herr Major a.D. begrüßt auf der Straße einen älteren Herrn: "Morjen Lehmann. Haben sich ja kolossal verändert! Waren doch früher so'n großer Schlanker, wa? Und jetzt, kleen und dick?!" Der Angesprochene ist erstaunt: "Mein Name ist doch Kruse!" "Dolle Sache. Name ooch geändert, wa?!"

 

"Was ist denn mit den Rekruten los, Herr Unteroffizier?" will der Major wissen. "Die Leute sind ja total verschwitzt und ausgelaugt?" "Ach wissen Sie, Herr Major, die Sonne schien gerade so prächtig, da dachte ich, gehste halt was mit den Jungs spazieren...!"

 

"Schütze Huber, wie groß sind Sie"? "Einssiebzig, Herr Hauptmann." "Und was sind Sie zivil?" "Auch einssiebzig!"

 

"Schütze Wuttig", will der Spieß wissen, "warum machen Sie eigentlich beim Schießen ein Auge zu?" "Aber Herr Feldwebel! Wenn ich beide zumache, dann sehe ich doch nix mehr!"

 

Lächelt der untersuchende Stabsarzt bei der Musterung: "Nein, nein, mein Lieber. Ihre Kreislaufbeschwerden werden schon nicht stören... bei uns wird nur geradeaus marschiert!"

 

Der Spieß vergattert die Wache: "Nehmen wir an, Gefreiter Schussel, Sie stehen Wache am Tor. Plötzlich bemerken Sie eine Gestalt auf das Kasernentor zukriechen. Würden Sie schießen?" "Aber nein, Herr Feldwebel. Ich würde den Offizier stützen und ihn auf sein Zimmer bringen...!"

 

Der Spieß fragt den Rekruten: "Nun, Schütze Huber? Sind sie glücklich bei der Bundeswehr?" "Jawohl, Herr Feldwebel!" "Sagen Sie, was sind Sie im Zivilleben?" "Glücklicher!"

 

Rekrut Weinbauer zeichnet sich auf dem Schießstand durch fabelhafte Fehlschüsse besonders aus. Schließlich wird es dem Feldwebel zu bunt: "Schauderhaft, Weinbauer! Was sind Sie eigentlich beruflich?" "Schuhmacher, Herr Feldwebel." "Mann, wenn Sie die Schuhe genauso miserabel bearbeiten, wie Sie schießen, tut mir Ihre Kundschaft verdammt leid!" Worauf Weinbauer in strammer Haltung erwidert: "Durchaus nicht, Herr Feldwebel. Schließlich schlage ich die Stifte ja nicht auf dreihundert Meter Entfernung ein!"

 

Brüllt der Spieß den neuen Rekruten an: "Mann! Können Sie mich nicht grüßen?!" "Ich wüßte nicht, von wem, Herr Hauptfeldwebel!"

 

Morgendlicher Appell bei der Wache: "Gefreiter Wuttig," donnert der Spieß, "dürfen Sie Ihren Posten verlassen, um Bier zu holen?" "Nein, Herr Hauptfeldwebel. Ist auch nicht nötig. Ich hab' immer ein paar Flaschen bei mir, wenn ich auf Wache gehe!"

 

Zum erstenmal sollen die Neuen mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug springen. Als der Rekrut Meier an die Reihe kommen soll, brüllt der aufsichtführende Offizier: "Mann! Meier! Wo ist denn Ihr Schirm?" Meier erstaunt: "Schirm? Wieso? Regnet's?"

 

"Rekrut Schulze, Ihre Haare hätten aber schon vor längerer Zeit geschnitten werden sollen." "Herr Hauptmann, meine Haare sind vor längerer Zeit geschnitten worden."

 

Bei der Musterung: "Ihr Name...?" "Schmitz." "Schmitz?... Schmitz... sagen Sie, haben Sie einen Verwandten in Köln...?"

 

Der Kompaniechef morgens beim Appell: "Heute soll auch mal der faulste Soldat belohnt werden. Einen Tag Sonderurlaub. Also der faulste Soldat einen Schritt vortreten!" Alle treten vor. Bis auf den Gefreiten Heinze. Brüllt der Kompaniechef: "Gefreiter Heinze, was ist mit Ihnen?" "Zu faul!" kommt die träge Antwort.

 

Der Spieß ist wütend. Schnaufend brüllt der den Rekruten an, der aber auch alles falsch macht: "Wissen Sie was, Mann! Kaufen Sie sich eine Kanone, und dann machen Sie sich selbständig!"

 

Der Spieß brüllt den neuen Rekruten an: "Sie sollen behauptet haben, unser Kommandeur sei ein Idiot. Stimmt das?" "Unmöglich, Herr Feldwebel", entrüstet sich der Rekrut, "ich gebe doch keine militärischen Geheimnisse preis!"

 

Der Feldwebel gibt seine Anweisungen: "Männer! Ihr robbt jetzt über die Weide und tarnt euch so, daß ihr von den Kühen nicht mehr zu unterscheiden seid, klar?!" "Und was ist, wenn die Magd zum Melken kommt...?"

 

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