Berufe (Witze)

Der Pförtner einer Fabrik beobachtet, daß täglich ein Arbeiter mit einer Schubkarre voll Stroh das Werk verläßt. Sorgfältig untersucht er jedesmal das Stroh, rindet aber nie etwas. Nach vier Monaten legt er dem Arbeiter schließlich die Hand auf die Schulter und sagt: "Also paß auf. Irgend etwas bringst du raus. Ich leg' dich nicht rein, aber ich will endlich wissen, was es ist." ? "Na schön", sagt der Arbeiter, "ganz einfach: Schubkarren!"

 

Der Kapitän eines englischen Segelschulschiffes beauftragt drei seiner Kadetten, den Kurs des Schiffes zu berechnen. Plötzlich steht einer der drei auf und macht ein Kreuzzeichen. "Was haben Sie denn", fragt der Kapitän. Entgegnet der Kadett: "Nichts, aber nach meinen Berechnungen müßten wir uns mitten in der Westminster Abbey befinden."

 

Ein Handelsvertreter hat sich gerade auf eine Reise vorbereitet, da wird er Vater von Drillingen. Der Chef erklärt sich bereit, die Reise für ihn zu machen. Als er zum ersten Kunden kommt, fragt dieser: "Wo ist denn Ihr Reisender?" ? "Der kann nicht kommen, er ist Vater von Drillingen geworden!" ? "Von Drillingen", ruft der Kunde begeistert und reibt sich die Hände. "Das geschieht ihm ganz recht!" ? "Aber warum freuen Sie sich denn so", wundert sich der Chef. "Oh, das gönne ich dem Kerl", sagt der Kunde. "Jetzt kann er sehen, wie es ist, wenn man ein Stück bestellt und drei werden geliefert."

 

Ein Schneider wirft mit seinem Bügeleisen nach seinem Lehrling. Dieser duckt sich. Das Bügeleisen fliegt an ihm vorbei auf eine Tür zu. Diese geht im selben Augenblick auf, die Frau des Schneiders kommt herein, und das Bügeleisen trifft sie voll am Kopf. Meint der Schneider: "Auch nicht schlecht!"

 

"Na, wie hätten Sie's denn gern?" fragt der Friseur seinen Kunden. "Umsonst", antwortet er.

 

Herr Brümmel will einen Elektriker anrufen, wählt aber aus Versehen die Nummer eines Fotomodells und sagt: "Kommen Sie bitte schnell, ich habe einen Kurzen." - "Süßer, komm' lieber zu mir", haucht sie, "dann wird sich das schnell ändern!"

 

"Also, in dem Kostüm können Sie unmöglich auftreten", regt sich der Regisseur auf. "Wenn der Hauptdarsteller bei der Premiere zu Ihnen sagt: >Luise, du verbirgst mir etwasDer Mäzen zum Maler: "Malen Sie mir die heilige Magdalena!" - "Vor oder nach der Sünde?" -"Während, während!"

 

Was sagen eine Telefonistin und ein Callgirl, wenn sie keine Lust mehr zum Arbeiten haben? Telefonistin: "Kein Anschluß unter dieser Nummer." Callgirl: "Keine Nummer unter diesem Anschluß."

 

Tünnes trifft Schäl, der sehr elegant angezogen ist und einen tollen Wagen fährt. "Dir muß es ja gut gehen, was treibst du, womit verdienst du soviel Geld?" - "Ganz einfach, ich greife mir die Weiber, bringe sie zum Schwitzen, klatsche ihnen auf den Hintern und kassiere." - "Was du nicht sagst, was bist du denn?" - "Masseur!"

 

Erzählt das schon etwas ältere Fräulein im Büro: "Wir drehen das Radio immer leiser, damit die Nachbarn nichts hören." Errötet ihre junge Kollegin: "Wir stellen es lauter, damit die Nachbarn nichts hören."

 

Erst bekam die Sekretärin, dann die Phonotypistin und schließlich auch noch die Kontoristin ein Baby. Als dann die Empfangsdame auch noch niederkam, brüllte der Chef: "Was ist denn bloß los, haben die Störche die Tollwut?"

 

Triumphierend betritt die Sekretärin das Zimmer ihres Chefs: "Ich habe eine neue Stellung!" - "Ach ja? Dann schließen Sie mal schnell die Tür!"

 

"Wie kommst du denn mit deinem Chef aus, Claudia?" - "Ach, man muß ab und zu auch mal etwas einstecken können."

 

Zwei Putzfrauen leeren die Papierkörbe des Chefsekretariats. "Nun sieht dir das an", meint die eine und zieht Dutzende von Briefentwürfen vor, "jedes zweite Wort vertippt. Fehler über Fehler - muß die 'ne Figur haben!"

 

Das blonde Mädchen glättet etwas verlegen ihr Kleid und meint: "Eigentlich suchte ich ja eine neue Stellung..." Fragt der Personalchef erstaunt: "Ach, kannten Sie diese schon?"

 

"Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn meine Leute schnell arbeiten", sagt der Chef wütend zu seinem Lehrling, "aber die Puppe, die du im Schaufenster ausgezogen hast, war Fräulein Müller!"

 

"Hör mal", sagt der Unternehmer zum anderen, "heute morgen beim Rasieren fiel mir etwas ein, was ich dir unbedingt erzählen muß." - "Ich, immer ich", ruft der Teilhaber, "kannst du nicht einmal wir sagen? Schließlich sind wir doch Geschäftspartner!" - "Wenn du meinst - also: Wir haben unsere Sekretärin geschwängert!"

 

"Sind Sie nicht der Tischler Huber, der die zwölf Kinder hat?" - "Nein, aber ich bin sein Gehilfe!"

 

"Was, Ihre Kinder sind alle am 8. Februar geboren? Was sind Sie denn von Beruf?" - "Präzisionsstanzer!"

 

"Gestern habe ich 500 Fliesen verlegt." "Na hoffentlich finden Sie die aber wieder!"

 

Der Häftling ist aus dem Gefängnis entkommen. Die Polizei sendet sechs Fotos von dem Entflohenen auch an den Bürgermeister von Hinterwald, da der Verdacht besteht, daß sich der Sträfling in dem kleinen Ort verborgen hält. Nach einigen Tagen trifft folgendes Schreiben ein: "Die Bilder der sechs Verbrecher haben wir richtig erhalten. Fünf davon sitzen bereits hinter Schloß und Riegel. Dem sechsten sind wir ebenfalls auf der Spur und hoffen, ihn noch im Laufe dieser Woche in Haft nehmen zu können."

 

Kunde zum Fotografen: "Was, die Bilder sind noch nicht fertig? Dabei steht hier auf dem Anschlag: Auf die Bilder kann gewartet werden." "Richtig! Und müssen Sie denn nicht warten?"

 

Ein junger und sehr eingebildeter Schriftsteller sollte seine erste Vorlesung halten. Er holte sich' bei Tristan Bernard Rat. "Ach, das ist ganz einfach", sagte dieser: "Wenn Sie fertig sind, dann stehen Sie auf, verneigen sich höflich und verlassen auf den Zehenspitzen den Saal." "Warum auf den Zehenspitzen?" fragte der andere erstaunt. "Damit Sie den Applaus besser hören", antwortete Bernard bissig.

 

Der neue Chef war von gutem Willen und gewaltigem Arbeitseifer durchdrungen. "Wenn ich in Zukunft in den Betrieb komme", sagte er, "möchte ich alle meine Mitarbieter fleißig bei der Arbeit sehen. Ich lasse hier einen Kasten anbringen, in den Vorschläge eingesteckt werden können, wie das am besten zu bewerkstelligen ist." Am nächsten Tag öffnete der Chef den Kasten. Es war nur ein Zettel drin und darauf stand: "Betreten Sie die Büros in Zukunft etwas weniger geräuschlos."

 

Der neue Kapitänleutnant hält vor seinen Matrosen die Antrittsrede: "Kameraden, dies ist nicht irgendein Schiff, dies ist auch nicht mein Schiff, dies ist unser Schiff!" Bescheidene Stimme aus dem Hintergrund: "Verkaufen wir's!"

 

Ein Geschäftsmann klagt einem Geschäftsfreund: "Da habe ich doch dem Müller vor einiger Zeit zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Schwierigkeiten 5000 Mark geliehen. Da ich ihn gut kenne, habe ich nicht einmal eine Quittung verlangt. Und nun kann Müller das Geld nicht zurückzahlen." "Klagen können Sie ohne Quittung nicht. Aber passen Sie mal auf: Schreiben Sie ihm, er solle jetzt umgehend die 20 000 Mark zurückzahlen." "Es sind aber doch nur 5000!" "Natürlich! Das wird er Ihnen auch schreiben, und damit haben Sie eine Quittung in der Hand und können klagen."

 

Ein Hotel am Meer sucht einen neuen Werbechef. Als sich ein Bewerber meldete, führte ihn der Direktor ans Fenster und fragte: "Sehen Sie das herrliche, blaue Meer, die Sonne und..." Der Bewerber unterbrach: "Ich sehe von hier aus weder Meer, noch die Sonne, denn es regnet in Strömen." Da meinte der Direktor bedauernd: "Sie sind kein Werbefachmann!"

 

Zwei Autoren beim Kaffee. "Dein neues Fernsehspiel ist angenommen?" "Ja. War nicht so schwierig. Meine Stücke werden jetzt von doppelt soviel Menschen gesehen wie früher." "Nanu, ich wußte ja gar nicht, daß du geheiratet hast!"

 

Ein Bettler bittet in einem Geschäft um eine milde Gabe. "Warten Sie einen Moment, bis ich mit der Abrechnung fertig bin", sagt der Inhaber, "vielleicht komme ich dann gleich mit Ihnen."

 

"Ich möchte um eine kleine Gehaltserhöhung bitten. Mit dem Geld, das ich jetzt bekomme, kann ich wirklich keine großen Sprünge machen." "Das verlange ich auch gar nicht. Ich habe Sie schließlich als Buchhalter und nicht als Känguruh angestellt."

 

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