Bauern (Witze)

Bauernregel: Treibt's der Schafbock mit den Ziegen, kann das nur am Frühling liegen!

 

Roswitha und Georg besichtigen einen Bauernhof und sehen den Zuchtbullen. Fragt Roswitha den Landwirt:
Wie oft kann der denn?" "Jeden Tag." Als Roswitha daraufhin spöttisch Georg ansieht, lacht der Bauer:
Aber immer mit einer anderen Kuh!"

 

Bauernregel: Hockt der Hahn auf einer Krähe, ist kein Huhn in seiner Nähe.

 

"Wie oft machen es Ihre Zuchtbullen eigentlich in der Woche?" fragt das mächtige Eheweib den Züchter. "Na, so vier- bis fünfmal." Die Besucherin wendet sich mit strafendem Blick an den Gatten: "Ich hab' dir doch immer gesagt, daß vier- bis fünfmal pro Woche für einen echten Champion nichts Ungewöhnliches ist." Darauf der Züchter grinsend: "Allerdings lassen wir keinen Bullen zweimal an dieselbe Kuh."

 

"Also, wenn das nicht gegen die verdammten Wanzen hilft, dann hilft wirklich nichts mehr", sagte die Bäuerin, als der Hof abbrannte.

 

Der Huberbauer steigt in ein vollbesetztes Zugabteil und tritt dabei versehentlich auf die neuen italienischen Schuhe eines sehr gut gekleideten und anscheinend gebildeten Herrn. ,,Tschuldigens" sagt der Bauer. Jedoch der gutangezogene Herr erweist sich als gar nicht so gebildet wie es den Anschein hat und fängt an, den Huberbauern zu beschimpfen.
Du Bauernrammel, du g'scherter, du Misthaufenbaron, du, kannst net aufpass'n du Depp, bleib zu-haus bei deinen Rindviechern. Du Lackl, du. . ." Der Huberbauer sagt kein Wort. Bei der nächsten Station steigt der gutgekleidete Herr aus und ruft nochmals zurück: ,,Du Arschloch du." Der Huberbauer sagt wieder nichts. Die anderen Mitreisenden sind außer sich und sagen zum Huberbauern, der seelenruhig dasteht und zufrieden eine Virginier schmaucht:
Wie können sie sich solche Grobheiten gefallen lassen? "
Dös macht nix", sagt der Huberbauer.
Den hab'i dafür mit meinen Virginier schon a Loch neibrennt in sein' neien Huat."

 

Der Huber Bauer hatte Pech. Er rutschte im Stall aus und fiel so unglücklich mit dem Gesicht auf die Futterkrippe aus Stein, daß er sich den Kiefer brach. Sein Nachbar war sofort bereit, ihn auf dem Weg in die Stadtklinik zu begleiten. Aber auch die Huberbäuerin bestand darauf mitzukommen,
denn" so sagte sie,
Euch zwei kann man nia trau'n, net amoi mit an g'brochnen Kiefer." Der Huber Bauer wird behandelt und auf der Heimfahrt sitzen alle drei schweigend im Abteil. Die Huberbäuerin spürt ein menschliches Verlangen, verwechselt aber, als sie aus dem Abteil herausgeht, auf der Plattform die Türen und stürzt aus dem fahrenden Zug die Böschung hinab. Der Nachbar wird zufällig Zeuge des Geschehensund schreit aufgeregt:
Huberbauer, dei Alte is grad zum Zug aussi g'falln." Der Huberbauer verzieht schmerzhaft sein Gesicht und presst unter zusammengebissenen Zähnen hervor:
I ko ja net lachn, dös tut so weh."

 

Zehn Kinder hat der Hinterhuber Sepp schon, und das elfte Kind erblickt eben das Licht der Welt. Der Doktor schimpft:
Sag mal Sepp, denkst du denn eigentlich net nach, ob du soviel Kinder ernähren kannst. "
Wissens, Herr Doktor", sagt der Sepp treuherzig,
wenn iso richtig in Fahrt bin, dann glaub i immer, i kannt des ganze Dorf ernähr'n. "

 

Der Sohn vom Lachnerbauern fiel vom Gerüst und brach sich das Genick. Aufgeregt berichtet die Zenzi Ihrer Nachbarin von der Neuigkeit.
0 mei" sagt die Nachbarin,
dös hab i mir scho immer denkt, daß der net oid wird."
Wieso" fragt die Zenzi.
Dös hast doch selber g'sehn, daß der immer so blaß ausg'schaut hat" erhält sie zur Antwort.

 

Der Wimmerbauer ist gestorben und die Bäuerin geht persönlich in die Stadt, um einen Sargzubesor-gen. Geizig war sie schon immer und deshalb muß der Sarg billig sein. Sie geht in ein Bestattungsgeschäft und läßt sich eine Auswahl von Särgen zeigen'.
Hier ist ein prächtiger Eichensarg mit Bronzebeschlägen. Er kostet neunhundert Mark. "
Sie san ja närrisch, " bekommt der Verkäufer zur Antwort,
dös is viel z'viel für's Sterb'n. I möcht an billigen Sarg. "
Schön, da haben wir einen einfacheren, er kostet sechshundert. "
Ja eahm schau o. Mei Mo taat's sich im Grab um-drehn, wenn er dös wiss'n taat. "
Auch recht. Da habenwireinen einfachen Fichtensarg, er kostet nur zweihundert Mark. "
Na, na mir gangst. Für die paar Holzbrettl'n ist dös viel z'teier. "
Gut. Hier haben wir für sie ein einmaliges Sonderangebot. Es ist ein Sarg um achtzig Mark, beste Verarbeitung. Er ist lediglich schon einmal gebraucht, es war schon einer dringelegen. "
Ja für wen halten's mi. Achtzig Mark für an gebrauchten Sarg. Dös kommt gar net in Frag." Der Verkäufer ist mit seinem Latein am Ende.
Wissend was," sagt er,
bringend Ihren Mann her zu uns. Dann montieren wir ihm vier Haltegriffe an "

 

Der Huberbauer steht am Grab seiner Frau. Obwohl es manchmal im Leben handgreiflich herging, und er es nicht leicht hatte bei ihr, wird er am Grabe von Rührung übermannt. ,,0h mei Zenzi, o mei, jetzt bist so tief drunten. Schön war's, wehnst no bei mir wärst. " Just in diesem Augenblick wirft ein Maulwurf am Grabe Erde nach oben. Der Huberbauer wird vor Schreck kreidebleich und ruft: ,,Aber Zenzi! Du wer st doch noch an Spaß versteh 'n!"

 

Ein alter Bauer liegt im Sterben. Der Herr Pfarrer ist bei ihm, um ihm bei seinem letzten Stündlein geistlichen Beistand zu geben. Fragt der Pfarrer:
Sag Huberbauer, drückt dich noch was? "
Mei, Herr Pfarrer, druck'n direkt net, aber wenn's mi so frag'n, es geht ma was halt im Kopf rum".
Dann sag es mir, damit dir's leichter wird."
Wissen's Herr Pfarrer, wia i jung war, hab i di Gschwendtner-Kathi gern g'sehn. Und der Sepp, mei Nachbar, der hat's aa gern g'sehn. Einmal san ma alle drei mit'n Kahn auf n See aussi g'fahrn. Der Sepp und i san dann ins Streit'n kommen und dabei hob i den Sepp ins Wasser einig'schmissn. Und jetzt denk i mir halt immer, ob ihm vielleicht was passiert is, dem Sepp, weil i ihn seit der Zeit nimmer g'sehn hab.'-

 

Es ist Ostern und dem Wimmerbauern bleibt nichts übrig, er muß zum Beichten gehen. Er tuts ungern. Erbeichtet nach herkömmlicher Weise, endlich sind sie beim sechsten Gebot. Der Huberbauer kommt ins Stockenund etwas unkeisches hob i to. Hochwürden."
Na sags schon," fordert ihn der Pfarrer auf. "?Wia, . . . wia die Bäuerin auf dem Bauch g'legn is, da hat's mipackt und i. . .i bin von hinten. . ."
Mhmhm," wiegt der Pfarrer den Kopf,
dös kostet eine besondere Büß, Wimmerbauer. Sag'n wir 10 Ave Maria und 5 Vaterunser, und in den Opferstock stechst Zwanzig Mark für die armen Heidenkinder. " Der Wimmerbauer geht erleichtert aus dem Beichtstuhl. Abends kommt er aber nicht umhin, das Erlebnis seiner Bäuerin zu sagen. Als diese von den 20 Mark hört, wird sie ganz fuchtig.
Was, 20 Mark. Der is ja narrisch. Dem werd ich es zeig'n!" Und schnurstracks läuft sie ins Pfarrhaus.
Herr Pfarrer," sagt sie drohend und zieht einen Zwanzigmarkschein heraus.
Herr Pfarrer,' was is dös? "
Ein Zwanzigmarkschein," sagt der Pfarrer verwundert. Die Wimmerbäuerin dreht den Schein um: ? Was is dös Herr Pfarrer? "
Was solls schon sein, auch ein Zwanzigmarkschein. " Die Bäuerin steckt den Schein wieder zu sich und sagt:
Dös merk'ns eahna gut, Herr Pfarrer. Und i bin die Wimmerbäuerin, sowohl von vorn als auch von hinten."

 

Der Gschwendtnerbauer besucht mit seiner Frau eine Flugveranstaltung in Fürstenfeldbruck. Staunend und mit offenem Mund sehen die beiden die tollkühnen und waghalsigen Flugkunststücke der Piloten. Einem Kunstflieger bleibt das unverhüllte Staunen der beiden nicht verborgen. Jederzeit zu einem Scherz aufgelegt spricht er den Gschwendt-nerbauern an und bietet ihm 1000 Mark, wenn er eine halbe Stunde mit ihm fliegt, und dabei keinen Laut von sich gibt. Für Geld tut der Gschwendnerbauer und seine Frau fast alles.
Wenn mei Frau a mitfliegt, kriegt dann jedes an Tausender", fragt er listig. Der Kunstflieger erklärt sich damit einverstanden, und so fliegen also die beiden, fest vermummt, im offenen Rücksitz mit. Der Kunstflieger legt los. Fast senkrecht jagt er hoch, zieht dann die Maschine nach links, trudelt, fängt jäh ab, macht einen Doppellooping, dann einen Looping rückwärts - kein Laut ist von den beiden zu hören. Es ist nicht zu glauben. Nach einer halben Stunde landet er. Voller Bewunderung zieht er den Gschwendterbauern aus dem Sitz, dabei ganz vergessend, daß auch die Bäuerin noch drin sitzen sollte. Anerkennend haut er dem Bauern auf die Schulter.
Großartig, wie sie das durchgehalten haben. Kein Wort haben sie gesagt. Haben sie denn die ganze Zeit kein einziges Mal das Bedürfnis gehabt, etwas zu rufen? " ,,Naa", sagt der Gschwendtnerbauer,
nur einmal beinahe, aber im letzten Augenblick hab i dös no amal verdruckt."
Wann war denn das, bei welcher Gelegenheit? ", fragt der Kunstflieger neugierig. Da erhält er zur Antwort:
Dös war da, wia mei Alte herausgfalln is!"

 

Der Huber Ferdinand ist über 30 und möchte gern heiraten. Da er zu linkisch ist, um auf dem Tanzboden eine anzusprechen, geht er zur Zeitung und gibt eine Annonce auf:
Hübsch soll's sein, fleißig, net über 30 bissei Geld soll's hab'n und anständig." Der zuständige Sachbearbeiter setzt ihm einen passenden Text auf und sagt zum Schluß:
Soll's ein- oder zweispaltig sein? " Der Ferdl ist sprachlos:
Ja...gibts denn sowas aa? "

 

Liegt der Bauer tot im Zimmer,lebt ernimmer. Liegt die Bäuerin daneben,wird sie nicht mehr leben. Sind die KinderAuch noch dort war es wohl ein Massenmord.

 

Stirbt der Bauer anfang Mai, ist der Mai für ihn vorbei.

 

Bauernregel: Kreischt die Magd beim Bumsen schrill, weiss der Bauer, was sie will.

 

Ein Bauer sucht seine Kuh. Er sucht und sucht und dabei kommt er immer weiter aus dem Tal raus. Es wird dunkel und er denkt sich: "Heute übernachte ich hier in diesem Dorf und morgen such ich weiter." Gesagt, getan. Der Bauer geht in den Gasthof und fragt nach einem Zimmer. Auf die Antwort hin "Die Treppe hoch, den Gang entlang, wieder runter, durch dem Hof, etc." denkt sich der Bauer "ich nehm mir einfach das erste Zimmer. Er geht rein, schönes Doppelzimmer, er legt sich quer über das Bett und ist mit seinen Gedanken schon bei seiner Kuh. Plötzlich dreht sich der Schlüssel, der Bauer erschrickt und versteckt sich unterm Bett. Kommt ein frischgebackenes Ehepaar rein, legt sich aufs Bett. Sagt er zu seiner Angebeteten: "Ich seh die ganze Welt in deinen Augen!" Ruft der Bauer unterm Bett: "Siehst meine Kuh auch?!"

 

Warum stinken Kühe? Ganz klar, sie sind zu oft mit Bauern zusammen!

 

Treffen sich zwei Bauern. Sagt der eine: "Du, ich habe jetzt eine super Versicherung gegen Feuer und Hagel." Sagt der andere: "Feuer ist ja schön und gut, aber wie machst Du jetzt Hagel?..."

 

Steht im November noch das Korn - isses vergessen worn!

 

Läuft nackt herum der Bauernsohn, ist zu tief die Subvention!

 

"Wo brennts denn diesmal?" erkundigt sich der Bürgermeister beim Feuerwehrmann. "Beim Mosbach-Bauern." "Komisch, der ist doch gar nicht versichert...?!"

 

Xaver Hintermoser, stämmiger Bauer von der Hinteralb, kommt nach langer Zeit mal wieder in die Stadt. Zu Mittag betritt er ein Restaurant und bestellt Wurst. Der Ober bringt ihm eine Aufschnittplatte. Hintermoser beschnuppert den Teller, betrachtet ihn von allen Seiten, schiebt ihn dann zur Mitte des Tisches und lehnt sich zurück. Als nach einer halben Stunde erneut der Kellner an seinen Tisch kommt, brummt er: "Wenn ich nicht bald meine bestellte Wurst bekomme, esse ich Ihnen Ihre gesamten Muster auf!"

 

"Welchen Rat hat dir denn der Tierarzt gegeben, um dein Pferd zu kurieren?" erkundigt sich ein Bauer bei seinem Nachbarn. "Na, der gab mir so'n braunes Pulver, sagte, ich solle es in eine Zeitung einrollen und die Röhre dann dem Pferd ins Maul stecken und das Pulver in den Hals blasen." "Hats denn geholfen? Wie gehts dem Pferd denn nun?" "Wieder ausgezeichnet." "Na prima. Aber du siehst hundsmiserabel aus." "Na ja, das Pferd hatte zuerst geblasen!"

 

"Was ist denn aus deiner Schweinezucht geworden, mit der du im letzten Sommer angefangen hast?" "Tja, anfangs wollte es ja nicht so recht mit dem Eber klappen - er konnte nicht so richtig, verstehst du. Aber dann gab der Tierarzt ihm ein Mittel - und seitdem läuft der Laden wie geschmiert!" "Du weißt nicht mehr zufällig, wie das Mittel hieß?" "Nee, du ... aber es schmeckt nach Eukalyptus!"

 

Erheitert gesteht Bauer Lemmreich am Stammtisch: "Da hatte ich doch meinen Hennen versehentlich Sägemehl statt Futter gegeben... Nun sind die Küken geschlüpft. Und was soll ich euch sagen: Acht haben ein Holzbein, und das neunte is' 'ne Marionette!"

 

Eine Frau kauft beim Bauer zwanzig Eier. Am nächsten Tag ist sie wieder da und beschwert sich, daß die Eier leer sind! Total verärgert rennt der Bauer in den Hühnerstall und ruft: "Wer von euch nimmt die Pille?"

 

"Ich habe mich jetzt gut abgesichert," sagt ein Bauer zu seinem Nachbarn, "ich hab' meinen Hof gegen Feuer und Hagel versichern lassen." "Das mit dem Feuer versteh' ich ja," meint nachdenklich der Nachbar, "aber wie willste es denn hageln lassen?"

 

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