Bauern (Witze)

Der Huber Sepp ging zu seiner Zeitung, um eine Heiratsanzeige aufzugeben. "Wie soll denn der Text der Anzeige lauten?" fragt die Dame hinter dem Schalter. "Mei, schreibn S' halt: G'sund muß sie sein, kräftig muß sie sein, net zu alt darf sie sein, und a Geld wenn sie hätt'...! "Einspaltig oder zweispaltig?" fragt die Dame. "Ja, gibt's denn des a?" fragt der Sepp verwundert.

 

Ein schlitzohriges schwäbisches Bäuerle sitzt beim Zahnarzt. Alle Zähne werden gezogen. Das Bäuerle soll ein neues Gebiß bekommen. Mitten während der Behandlung klingelt das Telefon. Am Apparat ein Polizist. Kurze Unterhaltung. Mit ernster Miene kommt der "Zahnarzt zurück: "Lieber Herr Schwitzgäbele, ich habe eine sehr traurige Nachricht für Sie. Fassen Sie sich. Ihre liebe Frau hat vorhin auf der Eisenbahnfahrt in die Kreisstadt die Tür verwechselt und ist aus dem Zug gestürzt. Ein Bein wurde ihr abgefahren. Tut mir leid, Ihnen das mitteilen zu müssen." Mit schmerzverzogenem, dickverschwollenem Gesicht und eingekniffenen Lippen darauf das Bäuerle: "Aus-grechnet heit. .. wo i net lache kann."

 

Bauer Brumm hat sich entschlossen, hinter seinem Haus einen schönen Garten anzulegen. Vorher wuchs da nur Unkraut aller Art. Seine Mühe lohnt sich, denn der Garten wird sehr hübsch. Eines Tages besucht ihn der Pfarrer. Der bewundert den Garten und sagt: "Lieber Brumm, das ist unserem Herrn mit Ihrer Hilfe aber wunderschön gelungen!" Brumm ist mit dem Lob nicht so recht zufrieden: "Da hätten Herr Pfarrer dieses Stück erst einmal sehen sollen, als unser Herr es noch allein bewirtschaftete."

 

Ein Bauer hat dreihundert Hühner, aber nur einen Hahn. Eines Morgens findet er seinen Hahn tot auf dem Boden liegen. Im stillen denkt er: Das konnte ja auch nicht gutgehen. Er geht zum Markt, um zwei neue Hähne zu kaufen. Dort bietet ihm ein Händler einen Hahn zu einem immensen Preis an. Als der Bauer protestiert, sagt der Händler: "Dieses prächtige Tier schafft alle." Vierzehn Tage sind vergangen. Der Hahn hat seine Sache gut gemacht. Doch am nächsten Tag liegt der Hahn regungslos im Hof. Über ihm kreisen die Geier. Der Bauer denkt: Auch der ist geschafft. Da schlägt der Hahn ein Auge auf, blinzelt den Bauern an und sagt: "Die will ich auch noch vernaschen."

 

Zwei Uhr nachts in einem verträumten Dorf in Süddeutschland. Plötzlich lautes Motorengeräusch und ohrenbetäubendes Klirren. Leicht geschockt findet sich ein ortsfremder Bauer mit seinem Traktor in der guten Stube eines Fachwerkhauses wieder: Er hat Haus wand und Fensterscheiben durchbrochen. Im Schlafanzug eilt der Hausherr herbei und will den Traktorfahrer zur Rede stellen. Doch der dreht den Spieß um und fragt wie aus der Pistole geschossen: "Tschuldigens scho, aber i mechat gern wissn, wia ivo do nach München kimm?" "Ja mei", stammelt der verblüffte Hausbesitzer, "da fahrens am besten no durchs Schlafzimmer und dann allweil gradaus weiter!"

 

Morgendlicher Dialog in der guten Stube des Bauernhofes. Bäuerin: "Du, Mann, die Zenzi kriegt a Kind." Bauer: "Ja mei, des is ihr Sach." Bäuerin: "Die Zenzi sagt aber, es war vo dir." Bauer: "Des isch mei Sach." Bäuerin: "Und was soll i jetzt mach'n?" Bauer: "Ja mei, des is dei Sach!"

 

"Wie stark ist Ihre Familie?" wird ein kräftiger Bauer von dem Meinungsforscher gefragt. "Ja, mei", erwidert der Landmann nach angestrengter Überlegung, "wann mir alle z'samhalten, dann verhaun mir leicht das ganze Dorf!"

 

In der Tschechoslowakei leidet ein Bauer unter einer furchtbaren Mäuseplage. Eines Tages geht er zum Apotheker und bittet ihn um ein Mittel zur Entfernung der Mäuse. Der Apotheker gibt ihm ein kleines Päckchen. In dem Päckchen befindet sich eine kleine, schwarze Maus, die der Bauer auf seinem Hof freiläßt. Diese Maus rennt laut pfeifend über den Hof, und am nächsten Tag ist keine Maus mehr da. Da geht der Bauer abermals zum Apotheker und fragt: "Haben Sie nicht einen kleinen pfeifenden Russen?"

 

Auf dem Münchner Hauptbahnhof verlangt der Bauer am Sonntagmorgen eine Fahrkarte. Der Schalterbeamte, der nicht weiß, ob der Fahrgast eine Rückfahrkarte will, fragt: "Bloß hie?" Der Bauer: "Hä?" Beamter: "Bloß hie?" Bauer: "Hä?" Da wird es dem Mann hinter dem Schalter zu bunt und er schreit: "Bloß hin?" Da sagt der Bauer: "Ja sakra, wo soll i denn hinblosen?"

 

Ein Berliner verbringt seinen Urlaub auf einem Bauernhof in Oberbayern. Gelegentlich hilft er dem Bauern auf dem Feld. Dabei fällt ihm auf, daß dort ungewöhnlich viel Steine liegen und er fragt den Bauern nach der Ursache. Darauf der Bauer: "Jo mei, woast, de bringd alle der Wuidbach vom Berg abi." Der Berliner: "Ich sehe aber nirgends einen Wildbach, ich kann mir das nicht erklären." "Ja", sagt der Bauer, "wahrscheinlich is er grad drom beim Stoana hoin."

 

Der Bauer fährt in die nahe gelegene Kreisstadt, um Besorgungen zu machen. Er kommt zum Arzt und bittet: "Herr Doktor, ich möcht' mich kastrieren lassen!" Der Arzt ist entsetzt, erfüllt ihm aber nach einer Bereitschaftserklärung den Wunsch. Als der Bauer nach Hause kommt, fragt ihn die Bäuerin, ob er auch alles besorgt habe und wie's beim Impfen gewesen sei. "Jessas Maria! Impfen hat das g'heißen?"

 

Ein Bauer wird wegen Tierquälerei angezeigt. Als ein Beamter seinen Hof betritt, um die Sachlage zu überprüfen, sieht er ein Schwein mit einem Holzbein. Da wendet sich der Beamte an den Bauern und schaut ihn drohend an. "Das müssen Sie verstehen", sagt der Bauer, "ich kann doch wegen einer Haxe nicht immer gleich ein ganzes Schwein schlachten."

 

Ein Handelsvertreter fährt über die Dörfer. Auf der Landstraße hält ihn plötzlich eine alte Bäuerin an und fragt, ob sie nicht ein Stück mitfahren könne. Der Vertreter willigt ein. Plötzlich geht dem Vertreter das Benzin aus. Der Motor tuckt noch einmal, dann bleibt der Wagen stehen. Tröstend sagt der Vertreter zu der alten Bäuerin: "Sehen Sie, Oma, jetzt steht er." Darauf kreischt die Alte bösartig: "Das hab ich mir doch gleich gedacht, daß Sie mich nicht umsonst mitnehmen."

 

Der alte Bauer liegt auf dem Sterbebett. Da sagt er zu seiner Frau: "Ich muß dir etwas beichten, ich habe dich mit der Magd betrogen." Da entgegnet seine Frau: "Was meinst, weshalb ich dich vergiftet habe
"

 

Der Farmer holt seine Tochter aus dem Heim für höhere Töchter ab. Unterwegs erzählt sie ihm: "Vati, eins wollt ich dich noch sagen, 'ne Jungfrau bin ich nu nich mehr!" Der Vater: "Karla, nach 16 Jahren guter Erziehung sprichst du noch immer Dialekt!"

 

Eine Frau kauft bei einem Bauern ein Dutzend Eier. Als sie abends die Eier in die Pfanne schlagen will, sind alle leer. Am anderen Morgen verlangt sie vom Bauern ihr Geld zurück. Da geht der Bauer in den Hühnerstall und brüllt: "Wer von euch nimmt die Pille?"

 

"Wie war dein Urlaub auf dem Bauernhof?" fragt die Freundin "Ruhig, selbst im Heu sagte der Bauer nur das Nötigste.

 

Knolle besucht mit seiner Frau einen Bauernhof. Sie betrachten einen stattlichen Bullen. Frau Knolle fragt den Bauern: "Wie oft in der Woche?" - "Jeden Tag, gnädige Frau!" Spöttisch sieht sie ihren Mann an. Da grinst der Bauer: "Aber jeden Tag mit einer anderen Kuh!"

 

Aufgeregt kommt der Bauernsohn nach seiner Hochzeitsnacht zum Vater: "Papi, ich lasse mich scheiden!" - "Aber warum denn?" - "Stell dir vor, sie ist noch Jungfrau." - "Du hast recht, mein Sohn. Wenn die andern sie nicht wollen, dann wollen wir sie auch nicht!"

 

Ein Besucher zu einem Bauernjungen: "Sag mal, wo kann ich denn deinen Vater finden?" ? "Im Schweinestall", erwidert der Junge, "sie erkennen ihn an seinem braunen Hut."

 

Der Erbe des Hofes geht mit seiner Braut spazieren. Sie kommen auch an der großen Weide vorbei. Ein Stier bespringt gerade eine Kuh. Sagt der junge Mann: "Du, das möchte ich jetzt auch gerne!" Meint sie: "Kannste doch, sind doch alles eure Kühe!"

 

Ein Farmer wurde zu sechzig Tagen Gefängnis verurteilt. Seine Frau schrieb ihm wütend: "Jetzt, da du im Loch sitzt, erwartest du wohl, daß ich das Feld umgrabe und Kartoffeln pflanze? Aber nein, das tue ich nicht!" Sie bekam als Antwort: "Trau dich ja nicht, das Feld anzurühren, dort habe ich das Geld und die Gewehre versteckt!" Eine Woche später schreibt sie wieder: "Jemand im Gefängnis muß deinen Brief gelesen haben. Die Polizei war hier und hat das ganze Feld umgegraben, ohne etwas zu finden." Daraufhin schreibt ihr der Farmer: "So jetzt kannst du die Kartoffeln pflanzen!"

 

Ein Reisender stoppte eines Abends seinen Wagen vor einem einsamen Farmgebäude und bat um ein Nachtquartier. Er kam mit dem Farmer ins Gespräch und fragte endlich: "Wie bringen Sie es eigentlich fertig, genügend Geld zu haben, um eine solche Farm in Betrieb halten zu können, obwohl sie doch offensichtlich alles andere als rentabel ist?" Der Farmer zeigte auf seinen einzigen Arbeiter, der am anderen Ende der Bank saß: "Schauen Sie sich den Burschen an! Sehen Sie, der arbeitet für mich, und ich kann ihn nicht bezahlen. Nach zwei Jahren hat er so viel an Lohn gut, den ich ihm schulde, daß er die Farm übernimmt. Dann arbeite ich für ihn, bis er mir wieder so viel schuldet, daß ich ihm die Farm wieder abkaufen kann..."

 

Sturzbetrunken wankt Bauer Huber über die Dorfstraße. Da begegnet ihm der Pfarrer. Er mustert den Bauern mißbilligend und meint dann: "Wieder mal besoffen!" Der Bauer stutzt, doch dann strahlt er: "Ich auch, Hochwürden, ich auch!"

 

Auf einem einsamen Hof liegt die Bäuerin in den Wehen. Der Bauer fährt in die Stadt und holt den Arzt. Der Arzt geht mit seinem Instrumentenkoffer ins Schlafzimmer. Nach einer Weile streckt der Arzt den Kopf durch die Tür und verlangt einen Schraubenzieher. Wenig später verlangt er einen Holzbohrer, endlich eine Handsäge. Nach einer halben Stunde gratuliert er dem Bauern zu einem prächtigen Sohn. Der Bauer atmet auf. "War es eine schwere Geburt?" fragt er. "Überhaupt nicht", sagt der Arzt. "Aber wozu haben Sie denn dann das Werkzeug gebraucht?" will der Bauer wissen. "Ich bekam den Instrumentenkoffer nicht auf", sagt der Arzt.

 

In der Heuernte war es, igendwo im Fränkischen. Ein schmächtiger Junge stand ratlos vor einem mitten auf der Straße umgekippten Heuwagen. Der Besitzer des anliegenden Hofes kam dazu, besah sich den Schaden und meinte dann: "Komm rein zu uns, Bub, wir wollen erst was essen. Nachher helfe ich dir dann beim Aufrichten!" Der Bub wehrte ab, doch der Bauer nahm ihn unter gutem Zureden mit ins Haus, und trotz des Jammerns des Jungen wurde ihm das Essen vorgesetzt. "Der Vater wird mich ganz schön zusammenschimpfen!" sagte er immer wieder. "Aber geh', Bub", meinte der Bauer beschwichtigend, "dein Vater wird es gar nicht erfahren, daß der Wagen umgekippt ist!" "Das wird sich aber nicht verheimlichen lassen", meinte der Bub bedrückt, "der liegt doch unterm Heu!"

 

"Tom, ich würde das Zuchtschaf ja gerne kaufen, aber ich finde den Preis sehr hoch!" "Aber Jack, ich bitte Sie, sehen Sie sich doch einmal das Fell an: Alles reine Wolle!"

 

"Also, wenn das nicht gegen diese verdammten Wanzen hilft, dann weiß ich auch nicht mehr weiter!" murmelte die verzweifelte Bäuerin, als der Hof niederbrannte...

 

Der älteste Sohn bittet den Bauern: "Ich hätte gerne ein Motorrad." Der Bauer hat andere Sorgen: "Erst muß mal die neue Melkanlage bezahlt sein." Auch der zweite Sohn hat eine Bitte: Er hätte gern ein Mofa. Doch auch er erntet die gleiche Antwort: "Erst wenn die neue Melkanlage bezahlt ist!" So ergeht es auch dem jüngsten, der sich ein kleines Dreirad wünscht. Wütend stampft der Kleine nun über den Hof, und als er den Hahn auf einer der Hennen sitzen sieht, jagt er den Gockel in die Flucht: "Solange die Melkmaschine nicht bezahlt ist, gehst du auch zu Fuß!"

 

Wuttke fährt mit seinem Wagen spazieren. Plötzlich gerät ihm ein Huhn unter die Räder. Er steigt aus, hebt das Huhn auf und geht damit zum nahegelegenen Bauernhof und fragt den Bauern: "Ist das Ihr Huhn?" Der Bauer schüttelt den Kopf: "Nee... So flache Hühner hab ich nicht...!"

 

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